Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Am besten gleich mit Schlittschuhen dran
26.05.2008 | 08:03 Uhr von
Jeder, der in Weißwasser auf die Welt kommt, der muss Schlittschuh laufen können.“ Das ist eine ehrgeizige Aufgabenstellung und das Credo, das Jürgen Hankes Arbeits- und Herangehensweise bestimmt. Seit 2003 hat Jürgen Hanke dabei einen entscheidenden Anteil an der Fortführung der Geschicke des Traditionsvereins Eissport Weißwasser. Besonders gefordert war der Vater von Tochter Stefanie im vergangenen Jahr. Da feierte der Eissport Weißwasser sein 75-jähriges Vereinsjubiläum. Organisation und Vorbereitung des Tages lagen zum Großteil bei Jürgen Hanke und den fleißigen Mitstreitern des Vorstandes und Beirates des Vereins auf dem Tisch. Ein Rundumerfolg war das Ergebnis, das durch fleißige, engagierte und emsige Arbeit entstanden ist. Den Nachwuchs im Blick

Als Leiter der Geschäftsstelle zeichnet Jürgen Hanke für viele Dinge verantwortlich. Mehr Verantwortung wurde es, als der Eissport Weißwasser in Eigenregie den Sportkomplex des Eisstadions vor knapp zwei Jahren übernahm. „Natürlich geht man während der Eiszeit abends mit dem Gedanken ins Bett, hält der Verdichter zur Eisherstellung. Das ist schon recht anspruchs- und verantwortungsvoll“, erzählt Jürgen Hanke, der vor kurzem seinen 47. Geburtstag feierte.

Von der Planung der Eiszeiten bis hin zur Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung offenbart sich dabei ein recht breites Betätigungsfeld, dass nur mit Spaß an der Freude zu meistern ist. „Besonders durch die Arbeit des neuen Vorstandes muss und kann ich nur den Hut ziehen. Ein frischer, aber angenehmer Wind hat im Verein Einzug gehalten“, ist Jürgen Hankes Erfahrung.

Neben der teilweise kraftaufreibenden Arbeit beim Eissport Weißwasser zieht sich Jürgen Hanke im Sommer auf sein Lieblingsplätzchen, eine handgefertigte Hängematte aus Venezuela zurück. Dort werden neue Ideen auserkoren, um die Arbeit noch besser zu bewältigen.

Seit vier Jahren haben Jürgen und Ehefrau Andrea ein neues Hobby mit Ablegen des Tauchscheines gefunden: das Tauchen. Erst der letzte Urlaub wurde vor knapp vier Wochen dazu genutzt, um abzutauchen. Eine Weltkarte mit Fähnchen zeugt schon von einigen Tauchgängen, die Jürgen Hanke eine andere Welt eröffnen, die er nicht mehr missen möchte.

Neue Eishalle soll kommen

Gern wünscht sich Jürgen Hanke für die Zukunft, dass das ehrgeizige Vorhaben mit dem Neubau einer Eishalle Realität wird. „Eishockey könnte dann hier zu einem Erlebnis werden. Ansätze durch Pelk-Boxpromotion und Ice Dom Beatz zeigen, dass unsere Gedanken richtig sind und wir damit natürlich auch den Eissport in Weißwasser lange erhalten.

Damit verbindet sich für Jürgen Hanke ein weiterer Gedanke: „Ganz gleich, was für eine Veranstaltung es ist, die Besucher müssen sich wohlfühlen. Ähnlich wie auf der Hutbergbühne in Kamenz sollte dann auch der Name des Eisstadions Weißwasser wieder für gute Qualität, große Events und guten Sport stehen und zum Magneten werden. Da muss auch entsprechend der Altersstruktur was für die Älteren getan werden“, ist Jürgen Hanke überzeugt.
(Von Gunnar Schulze)

Quelle: Sächsische Zeitung Lokalteil vom 26. Mai 2008
759 mal gelesen
 
1 | P.F.E.I.F.F.E.R | 29.05.2008 @ 21:41
Eine feine Hommage,die sich J.H. längst verdient hat.Er ist einer der Garanten für die erfolgreiche Wiederbelebung der Nachwuchsabteilung.Mit ihm wurde es möglich,den Eishallenbetrieb in Vereinsregie zu schultern.Jürgen: Allzeit gute Ideen und das nötige Stehvermögen. Hast ja gute "Lehrlinge"... ;-))
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