In Weißwasser trainiert ein bunter Haufen auf dem Eis – freiwillig
Bei den Lausitzer Füchsen läuft die Sommer-Eiszeit auf Hochtouren. Seit mittlerweile zwei Wochen trainieren neben den Füchse-Profis auch Spieler aus anderen Vereinen in Weißwasser. Sie alle nutzen das deutschlandweit nahezu einmalige Sommer-Eis zur Vorbereitung auf die neue Saison. Dabei geht es zwar nicht ganz so ernst zu wie bei einer normalen Trainingseinheit. Mit ganz besonderen „Strafen“ stachelt Füchse-Trainer Thomas Popiesch dennoch den Ehrgeiz des bunten Haufens auf dem Eis an.
Rumms! Das Krachen der Pucks gegen die Bande ist zurück. Mitten im Sommer wird in Weißwasser wieder Eishockey gespielt. Statt Blau und Gelb dominiert allerdings ein farbenfroher Mix auf dem Eis. Neben einigen einheimischen Spielern wie Markus Lehnigk, Thomas Götz und Stefan Ortolf haben auch Profis aus anderen Clubs längst das Weißwasseraner Sommer-Eis für sich entdeckt. René Röthke beispielsweise, der erst kürzlich mit Bremerhaven gegen die Füchse in den Play-downs um den Zweitliga-Klassenerhalt gekämpft hat, ist ebenso dabei wie der Berliner Noman Martens. Auch Stefan Mann, zuletzt in Diensten der Augsburger Panther in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), lässt sich die Trainingsmöglichkeit in seiner Heimatstadt nicht entgehen. Mit seinem roten Helm, der aus den Glanzzeiten des sowjetischen Eishockeys zu stammen scheint, und dem Weißwasseraner Retrotrikot sorgt der Stürmer für einen ganz besonderen Farbtupfer.
Sie alle kommen auch in der Sommerpause gern nach Weißwasser, um hier zu trainieren. „Grundsätzlich hilft dieses Sommertraining jedem Spieler in seiner Entwicklung weiter. Meiner Meinung nach müssten alle Proficlubs in Deutschland ihren Spielern eine solche Möglichkeit bieten. Aber Weißwasser ist einer der wenigen Clubs, die die Wichtigkeit erkannt haben“, sagt Füchse-Neuzugang Patrick Strauch.
Während draußen die Sonne scheint, schwitzen die Spieler bis Ende Juni zwei Mal täglich auf dem Eis – und zwar freiwillig. Selbst für die einheimischen Profis gibt es keinen Zwang. Denn wie im Eishockey üblich laufen auch ihre Kontrakte nur von August bis Ende März. Genau genommen sind sie derzeit also vertragslos. Dennoch sieht es Füchse-Trainer Thomas Po piesch natürlich gern, dass sie zu den sommerlichen Sonderschichten erscheinen. „Wichtig ist, dass jeder Spieler ab dem Trainingsauftakt am 1. August seine Leistung bringt. Das Sommer-Eis ist dafür eine sehr gute Basis“, betont Popiesch. Geübt werden vor allem solche Dinge, die während der Trainingseinheiten in der Saison meistens zu kurz kommen. Also das spezifische Techniktraining oder die Verbesserung der Zweikampfführung.
Und auch für den Spaß ist beim Sommer-Eistraining gesorgt. In dieser Woche stand ein gemeinsamer Grillabend neben der Halle auf dem Programm. Die Finanzierung wurde zuvor im Trainingsspiel geregelt. „Der Verlierer zahlt“, hatte Trainer Thomas Popiesch als Devise ausgegeben und so für eine zusätzliche Motivation bei allen Spielern gesorgt.
ZUM THEMA: Investition in Zukunft
Das Sommer-Eis soll zu einer dauerhaften Einrichtung in Weißwasser werden. Es ist für Füchse-Trainer Thomas Popiesch vor allem eine Investition in die Zukunft. „Wenn ein junger Spieler regelmäßig an diesen Übungseinheiten teilnimmt, steht er im Laufe seiner Karriere viel länger auf dem Eis als seine Mitspieler. Das ist natürlich ein großer Vorteil und wird sich irgendwann auszahlen.“
Auch andere Clubs, Freizeitteams und Kindergärten nutzen das Angebot.
Bei den Lausitzer Füchsen läuft die Sommer-Eiszeit auf Hochtouren. Seit mittlerweile zwei Wochen trainieren neben den Füchse-Profis auch Spieler aus anderen Vereinen in Weißwasser. Sie alle nutzen das deutschlandweit nahezu einmalige Sommer-Eis zur Vorbereitung auf die neue Saison. Dabei geht es zwar nicht ganz so ernst zu wie bei einer normalen Trainingseinheit. Mit ganz besonderen „Strafen“ stachelt Füchse-Trainer Thomas Popiesch dennoch den Ehrgeiz des bunten Haufens auf dem Eis an.
Rumms! Das Krachen der Pucks gegen die Bande ist zurück. Mitten im Sommer wird in Weißwasser wieder Eishockey gespielt. Statt Blau und Gelb dominiert allerdings ein farbenfroher Mix auf dem Eis. Neben einigen einheimischen Spielern wie Markus Lehnigk, Thomas Götz und Stefan Ortolf haben auch Profis aus anderen Clubs längst das Weißwasseraner Sommer-Eis für sich entdeckt. René Röthke beispielsweise, der erst kürzlich mit Bremerhaven gegen die Füchse in den Play-downs um den Zweitliga-Klassenerhalt gekämpft hat, ist ebenso dabei wie der Berliner Noman Martens. Auch Stefan Mann, zuletzt in Diensten der Augsburger Panther in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), lässt sich die Trainingsmöglichkeit in seiner Heimatstadt nicht entgehen. Mit seinem roten Helm, der aus den Glanzzeiten des sowjetischen Eishockeys zu stammen scheint, und dem Weißwasseraner Retrotrikot sorgt der Stürmer für einen ganz besonderen Farbtupfer.
Sie alle kommen auch in der Sommerpause gern nach Weißwasser, um hier zu trainieren. „Grundsätzlich hilft dieses Sommertraining jedem Spieler in seiner Entwicklung weiter. Meiner Meinung nach müssten alle Proficlubs in Deutschland ihren Spielern eine solche Möglichkeit bieten. Aber Weißwasser ist einer der wenigen Clubs, die die Wichtigkeit erkannt haben“, sagt Füchse-Neuzugang Patrick Strauch.
Während draußen die Sonne scheint, schwitzen die Spieler bis Ende Juni zwei Mal täglich auf dem Eis – und zwar freiwillig. Selbst für die einheimischen Profis gibt es keinen Zwang. Denn wie im Eishockey üblich laufen auch ihre Kontrakte nur von August bis Ende März. Genau genommen sind sie derzeit also vertragslos. Dennoch sieht es Füchse-Trainer Thomas Po piesch natürlich gern, dass sie zu den sommerlichen Sonderschichten erscheinen. „Wichtig ist, dass jeder Spieler ab dem Trainingsauftakt am 1. August seine Leistung bringt. Das Sommer-Eis ist dafür eine sehr gute Basis“, betont Popiesch. Geübt werden vor allem solche Dinge, die während der Trainingseinheiten in der Saison meistens zu kurz kommen. Also das spezifische Techniktraining oder die Verbesserung der Zweikampfführung.
Und auch für den Spaß ist beim Sommer-Eistraining gesorgt. In dieser Woche stand ein gemeinsamer Grillabend neben der Halle auf dem Programm. Die Finanzierung wurde zuvor im Trainingsspiel geregelt. „Der Verlierer zahlt“, hatte Trainer Thomas Popiesch als Devise ausgegeben und so für eine zusätzliche Motivation bei allen Spielern gesorgt.
ZUM THEMA: Investition in Zukunft
Das Sommer-Eis soll zu einer dauerhaften Einrichtung in Weißwasser werden. Es ist für Füchse-Trainer Thomas Popiesch vor allem eine Investition in die Zukunft. „Wenn ein junger Spieler regelmäßig an diesen Übungseinheiten teilnimmt, steht er im Laufe seiner Karriere viel länger auf dem Eis als seine Mitspieler. Das ist natürlich ein großer Vorteil und wird sich irgendwann auszahlen.“
Auch andere Clubs, Freizeitteams und Kindergärten nutzen das Angebot.
VON FRANK NOACK
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 07. Juni. 2008