Lausitzer Füchse empfangen am Wochenende Hamburg und Wolfsburg
Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser fiebern den ersten beiden Pflichtspielen der neuen Saison im DEB-Pokal entgegen. Am Samstag gastieren die Hamburg Freezers (19 Uhr) im Fuchsbau, am Sonntag geht es dann gegen die Wolfsburg Grizzlys (17 Uhr). „Mir passen diese beiden Partien sehr gut in die Saisonvorbereitung, weil es zwei echte Prüfsteine für uns sind. Vor allem in der Defensive werden wir gegen die DEL-Clubs natürlich hart gefordert werden“, betont Füchse-Trainer Thomas Popiesch. In jedem Fall sind die Duelle gegen Hamburg und Wolfsburg zwei echte Höhepunkte für den Zweitligisten. Dass auch die Erstligisten im DEB-Pokal nicht unbezwingbar sind, haben sich die Füchse in den vergangenen Jahren schon selbst bewiesen. In der Saison 2005/06 warfen sie die Krefeld Pinguine mit 4:3 aus dem Rennen. Vor einem Jahr gab es nach dramatischem Spiel eine knappe 5:6-Niederlage gegen die Straubing Tigers. Dennoch sind die Rollen auch diesmal natürlich klar verteilt. „Wir müssen absolut an unser Limit gehen und dann schauen, was der Gegner zulässt. Nur dann haben wir eine Chance“, sagt Popiesch zwei Duelle zwischen David und Goliath voraus.
Er hat seine Mannschaft auf zwei ganz schwere Spiele vor eigenem Publikum eingeschworen. „Hamburg ist eine Mannschaft mit ausgeprägter Präsenz auf dem Eis. Auch wenn die Jahre der ganz großen Euphorie scheinbar vorbei sind, können die Freezers von der Qualität des Kaders her in der DEL ganz vorn mitspielen, wenn bei ihnen alles passt“, sagt Popiesch. Und auch vor Wolfsburg hat der Füchse-Coach Respekt. „Ich ziehe den Hut vor dem, was dort seit dem Aufstieg geleistet wurde. Und auch für die kommende Saison haben sich die Grizzlys wieder gut verstärkt.“
Auch wenn die Füchse im DEB-Pokal natürlich möglichst gut abschneiden wollen, soll der normale Trainingsrhythmus weitgehend durchgezogen werden. Großartige Rücksicht auf diese beiden Partien kann und will Trainer Popiesch nicht nehmen. Denn letztlich sind die Planungen auf den Saisonbeginn in der 2. Liga am 12. September ausgerichtet.
Da ist es bitter, dass Verteidiger Alexander Engel lange ausfallen wird. Der 25-Jährige war am Wochenende bei einem Freundschaftsspiel durch einen Puck im Gesicht getroffen worden. Er zog sich dabei mehrfache Jochbeinbrüche auf der linken und rechten Gesichtshälfte zu. Außerdem erlitt er einen Trümmerbruch der Nase. Am Dienstag wurde er operiert. Noch ist nicht absehbar, wann er wieder auf dem Eis stehen kann. Dafür wird Trainer Popiesch wenigstens der angeschlagene Kevin Young (Knöchelprellung) für die neu ausgeklügelte Pokalrunde zur Verfügung stehen.
Mit diesem neuen Pokalmodus hat sich der Füchse-Coach einigermaßen angefreundet. „Natürlich hat dieser Modus mit zwei Partien in der 1. Runde sein Für und Wider. Aber wir sollten auch nicht alles zerreden. Für uns als Zweitligisten sind diese zwei Spiele vor heimischem Publikum gegen Erstligisten eine schöne Sache.“ Noch schöner wäre natürlich der Sprung in die nächste Runde.
Zum Thema Neuer Pokalmodus
Der Pokal wird erstmals nach einem neuen Modus ausgetragen. Die Füchse spielen gemeinsam mit dem Zweitligisten Dresden sowie den DEL-Teams Hamburg und Wolfsburg in einer Gruppe. Beide Erstligisten treten jeweils ein Mal bei beiden Zweitligisten an, sodass es insgesamt vier Spiele pro Gruppe gibt. Die Füchse treffen am Samstag um 19 Uhr auf Hamburg und am Sonntag um 17 Uhr auf Wolfsburg. Das punktbeste Team zieht in die nächste Pokalrunde ein. (von Frank Noack)
Die Lausitzer Füchse aus Weißwasser fiebern den ersten beiden Pflichtspielen der neuen Saison im DEB-Pokal entgegen. Am Samstag gastieren die Hamburg Freezers (19 Uhr) im Fuchsbau, am Sonntag geht es dann gegen die Wolfsburg Grizzlys (17 Uhr). „Mir passen diese beiden Partien sehr gut in die Saisonvorbereitung, weil es zwei echte Prüfsteine für uns sind. Vor allem in der Defensive werden wir gegen die DEL-Clubs natürlich hart gefordert werden“, betont Füchse-Trainer Thomas Popiesch. In jedem Fall sind die Duelle gegen Hamburg und Wolfsburg zwei echte Höhepunkte für den Zweitligisten. Dass auch die Erstligisten im DEB-Pokal nicht unbezwingbar sind, haben sich die Füchse in den vergangenen Jahren schon selbst bewiesen. In der Saison 2005/06 warfen sie die Krefeld Pinguine mit 4:3 aus dem Rennen. Vor einem Jahr gab es nach dramatischem Spiel eine knappe 5:6-Niederlage gegen die Straubing Tigers. Dennoch sind die Rollen auch diesmal natürlich klar verteilt. „Wir müssen absolut an unser Limit gehen und dann schauen, was der Gegner zulässt. Nur dann haben wir eine Chance“, sagt Popiesch zwei Duelle zwischen David und Goliath voraus.
Er hat seine Mannschaft auf zwei ganz schwere Spiele vor eigenem Publikum eingeschworen. „Hamburg ist eine Mannschaft mit ausgeprägter Präsenz auf dem Eis. Auch wenn die Jahre der ganz großen Euphorie scheinbar vorbei sind, können die Freezers von der Qualität des Kaders her in der DEL ganz vorn mitspielen, wenn bei ihnen alles passt“, sagt Popiesch. Und auch vor Wolfsburg hat der Füchse-Coach Respekt. „Ich ziehe den Hut vor dem, was dort seit dem Aufstieg geleistet wurde. Und auch für die kommende Saison haben sich die Grizzlys wieder gut verstärkt.“
Auch wenn die Füchse im DEB-Pokal natürlich möglichst gut abschneiden wollen, soll der normale Trainingsrhythmus weitgehend durchgezogen werden. Großartige Rücksicht auf diese beiden Partien kann und will Trainer Popiesch nicht nehmen. Denn letztlich sind die Planungen auf den Saisonbeginn in der 2. Liga am 12. September ausgerichtet.
Da ist es bitter, dass Verteidiger Alexander Engel lange ausfallen wird. Der 25-Jährige war am Wochenende bei einem Freundschaftsspiel durch einen Puck im Gesicht getroffen worden. Er zog sich dabei mehrfache Jochbeinbrüche auf der linken und rechten Gesichtshälfte zu. Außerdem erlitt er einen Trümmerbruch der Nase. Am Dienstag wurde er operiert. Noch ist nicht absehbar, wann er wieder auf dem Eis stehen kann. Dafür wird Trainer Popiesch wenigstens der angeschlagene Kevin Young (Knöchelprellung) für die neu ausgeklügelte Pokalrunde zur Verfügung stehen.
Mit diesem neuen Pokalmodus hat sich der Füchse-Coach einigermaßen angefreundet. „Natürlich hat dieser Modus mit zwei Partien in der 1. Runde sein Für und Wider. Aber wir sollten auch nicht alles zerreden. Für uns als Zweitligisten sind diese zwei Spiele vor heimischem Publikum gegen Erstligisten eine schöne Sache.“ Noch schöner wäre natürlich der Sprung in die nächste Runde.
Zum Thema Neuer Pokalmodus
Der Pokal wird erstmals nach einem neuen Modus ausgetragen. Die Füchse spielen gemeinsam mit dem Zweitligisten Dresden sowie den DEL-Teams Hamburg und Wolfsburg in einer Gruppe. Beide Erstligisten treten jeweils ein Mal bei beiden Zweitligisten an, sodass es insgesamt vier Spiele pro Gruppe gibt. Die Füchse treffen am Samstag um 19 Uhr auf Hamburg und am Sonntag um 17 Uhr auf Wolfsburg. Das punktbeste Team zieht in die nächste Pokalrunde ein.
(von Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 28. August. 2008