Trainer Thomas Popiesch krempelt die Mannschaft der Lausitzer völlig um.
Ein Ritt auf der Rasierklinge ist die neue Saison für die Lausitzer Füchse nicht. Thomas Popiesch ist Optimist: Der Trainer des Zweitligisten gab daher das Motto aus: „Wir dürfen nicht mehr mit der latenten Abstiegsangst leben und wollen die bedrohte Zone langfristig verlassen.“ Die Fans aus der Eishockey-Hochburg wissen ein leidvolles Lied davon zu singen. Im Frühjahr blieb der sportlich abgestiegene Klub nur dank der Insolvenz anderer drin. 2007 überraschten die Lausitzer die Dresdner Eislöwen in den Abstiegs-Endspielen und retteten sich in letzter Sekunde. Neben finanziellen Engpässen in der wirtschaftlich schwächsten Region aller 13 Zweitligisten macht Popiesch ein mentales Problem aus: „Die Auffassung, es sei immer noch gut gegangen, ist Gift für uns. Die Zufriedenheit, gerade noch dem Abstieg entronnen zu sein, muss aus den Köpfen.“ Für dieses Ziel entschloss er sich mit dem Vorstand zu einem der größten Umbrüche in der Füchse-Geschichte. 21 Profis verließen Weißwasser im Sommer. 17 neue Spieler kamen. Das Risiko, das ein so grundlegender Umbruch mit sich bringt, sei dennoch kalkulierbar, glaubt der 43-Jährige: „Das ist auch für mich eine riesige Herausforderung, eine fast komplett neue Mannschaft aufzubauen. Es bietet aber auch die Chance, uns Schritt für Schritt weiter zu entwickeln.“
So grün sei die Mannschaft auch wieder nicht. Mit dem routinierten Sebastian Klenner von den Eispiraten Crimmitschau und Sven Valenti aus Essen, der 399 Partien in der Deutschen Eishockey-Liga bestritt, stehen auch Leitwölfe im Aufgebot. „Von ihnen und weiteren Spielern erwarte ich, dass sie schnell Verantwortung übernehmen und die junge Mannschaft führen“, sagt Popiesch. „Wir benötigen am Anfang sicher etwas Zeit, um uns einzuspielen.“ Doch gerade Zeit gibt es in der knochenharten und engen Tretmühle zweite Liga nicht. Lange Niederlagen-Serien dürfen sich die Lausitzer nicht leisten. Sonst droht die Gefahr, doch über die Abstiegs-Klinge zu springen.
Na da hoffen wir mal das TP Recht behält.... Nach den letzten Vorstellungen der Mannschaft seh ich die Saison garnich soooo gesichert. Aber ich lass mich gern überraschen.
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Ein Ritt auf der Rasierklinge ist die neue Saison für die Lausitzer Füchse nicht. Thomas Popiesch ist Optimist: Der Trainer des Zweitligisten gab daher das Motto aus: „Wir dürfen nicht mehr mit der latenten Abstiegsangst leben und wollen die bedrohte Zone langfristig verlassen.“ Die Fans aus der Eishockey-Hochburg wissen ein leidvolles Lied davon zu singen. Im Frühjahr blieb der sportlich abgestiegene Klub nur dank der Insolvenz anderer drin. 2007 überraschten die Lausitzer die Dresdner Eislöwen in den Abstiegs-Endspielen und retteten sich in letzter Sekunde. Neben finanziellen Engpässen in der wirtschaftlich schwächsten Region aller 13 Zweitligisten macht Popiesch ein mentales Problem aus: „Die Auffassung, es sei immer noch gut gegangen, ist Gift für uns. Die Zufriedenheit, gerade noch dem Abstieg entronnen zu sein, muss aus den Köpfen.“ Für dieses Ziel entschloss er sich mit dem Vorstand zu einem der größten Umbrüche in der Füchse-Geschichte. 21 Profis verließen Weißwasser im Sommer. 17 neue Spieler kamen. Das Risiko, das ein so grundlegender Umbruch mit sich bringt, sei dennoch kalkulierbar, glaubt der 43-Jährige: „Das ist auch für mich eine riesige Herausforderung, eine fast komplett neue Mannschaft aufzubauen. Es bietet aber auch die Chance, uns Schritt für Schritt weiter zu entwickeln.“
So grün sei die Mannschaft auch wieder nicht. Mit dem routinierten Sebastian Klenner von den Eispiraten Crimmitschau und Sven Valenti aus Essen, der 399 Partien in der Deutschen Eishockey-Liga bestritt, stehen auch Leitwölfe im Aufgebot. „Von ihnen und weiteren Spielern erwarte ich, dass sie schnell Verantwortung übernehmen und die junge Mannschaft führen“, sagt Popiesch. „Wir benötigen am Anfang sicher etwas Zeit, um uns einzuspielen.“ Doch gerade Zeit gibt es in der knochenharten und engen Tretmühle zweite Liga nicht. Lange Niederlagen-Serien dürfen sich die Lausitzer nicht leisten. Sonst droht die Gefahr, doch über die Abstiegs-Klinge zu springen.
Quelle: Sächsische Zeitung