Eishockey ist ein rauer Sport. Wer seinen Gegner knallhart gegen die Bande checkt, der nimmt auch außerhalb der Eisfläche kein Blatt vor den Mund. Deshalb formuliert Trainer Thomas Popiesch seine Wünsche an die Offensiv-Abteilung der Lausitzer Füchse mit derben Worten. "Wir brauchen noch mehr Tor-Geilheit", betont der Ex-Profi. Der erste Saisonsieg am Sonntag mit dem 3:1 gegen die Heilbronner Falken könnte zumindest ein Anfang gewesen sein. "Wir müssen vor dem gegnerischen Tor präsent sein und die Scheibe immer wieder dort hinbringen", betont Popiesch. Seine Spieler sollen also dort hingehen, wo es erfahrungsgemäß am meisten weh tut – vor den gegnerischen Kasten. Und es dürfen nach dem Willen von Popiesch ruhig auch mal Tore ohne den ganz besonderen Schönheitspreis erzielt werden. Er fordert die ständige Präsenz, um bei Abprallern da zu sein und den Puck über die Linie zu stochern. Der Füchse-Coach spricht in diesem Zusammenhang gern von "schmutzigen Toren". Doch auch diese Tore können schön sein. Nämlich dann, wenn am Ende der Sieg herausspringt.
So wie am Sonntag gegen Heilbronn, als Shaun Sutter auf diese Weise zwei Mal erfolgreich war. Auch Neuzugang Preston Mizzi arbeitete hart vor dem gegnerischen Tor. Popiesch hofft, dass der erste Saisonsieg eine Art Aha-Effekt bei den Spielern auslöst und eine befreiende Wirkung hat. "Wenn man im Training hart arbeitet und es am Wochenende dann doch wieder nicht reicht, macht sich natürlich eine gewisse Skepsis breit. Ich denke, dass die Köpfe jetzt ein bisschen freier werden", sagt der Coach. Zuvor hatte Weißwasser trotz großen Aufwandes drei knappe Niederlagen kassiert.
Auch die Tabelle sieht nach dem ersten Dreier viel positiver aus. Die Füchse kletterten auf den 10. Platz nach oben. Er würde am Saisonende den Einzug in die Pre-Playoffs bedeuten, dem erklärten Ziel der Füchse. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Schon am kommenden Freitag steht das neue Selbstbewusstsein auf dem Prüfstand. Weißwasser tritt zum ersten Sachsenderby der Saison bei den Eispiraten Crimmitschau an (20 Uhr) an. Gegen die Westsachen stehen die Vorzeichen für weitere Tore eigentlich ganz gut. Denn Crimmitschau hat in vier Partien schon 17 Gegentreffer kassiert. (Frank Noack)
So wie am Sonntag gegen Heilbronn, als Shaun Sutter auf diese Weise zwei Mal erfolgreich war. Auch Neuzugang Preston Mizzi arbeitete hart vor dem gegnerischen Tor. Popiesch hofft, dass der erste Saisonsieg eine Art Aha-Effekt bei den Spielern auslöst und eine befreiende Wirkung hat. "Wenn man im Training hart arbeitet und es am Wochenende dann doch wieder nicht reicht, macht sich natürlich eine gewisse Skepsis breit. Ich denke, dass die Köpfe jetzt ein bisschen freier werden", sagt der Coach. Zuvor hatte Weißwasser trotz großen Aufwandes drei knappe Niederlagen kassiert.
Auch die Tabelle sieht nach dem ersten Dreier viel positiver aus. Die Füchse kletterten auf den 10. Platz nach oben. Er würde am Saisonende den Einzug in die Pre-Playoffs bedeuten, dem erklärten Ziel der Füchse. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Schon am kommenden Freitag steht das neue Selbstbewusstsein auf dem Prüfstand. Weißwasser tritt zum ersten Sachsenderby der Saison bei den Eispiraten Crimmitschau an (20 Uhr) an. Gegen die Westsachen stehen die Vorzeichen für weitere Tore eigentlich ganz gut. Denn Crimmitschau hat in vier Partien schon 17 Gegentreffer kassiert.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 23. September 2008