Fünf Wochen ist es jetzt her, als sich für Alexander Engel die Dinge grundlegend verändert haben. Beim Vorbereitungsturnier im polnischen Torun bekam der Verteidiger der Lausitzer Füchse aus Weißwasser einen abgefälschten Schuss mitten ins Gesicht. Engel erlitt einen Trümmerbruch der Nase und weitere Brüche im Gesicht. Statt sich wie der Rest des Teams weiter auf die Saison vorzubereiten, wurde er operiert. Die Ärzte im Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum setzten ihm zur Stabilisierung Metallplatten in der rechten Augenhöhle und in der Mundhöhle ein. Nur fünf Wochen nach diesem Unfall steht der 25-Jährige vor dem Comeback. Heute im Sachsenderby bei den Eispiraten Crimmitschau (20 Uhr) will Engel aufs Eis zurückkehren. "Ich bin hochmotiviert und freue mich, dass ich der Mannschaft endlich helfen kann", sagt der Verteidiger vor seinem ganz persönlichen Saisonstart.
Für dieses Blitz-Comeback hat Engel hart gearbeitet. Am Donnerstag vor einer Woche zog er im Training zum ersten Mal wieder die Eishockey-Montur über. Seit Montag bestreitet er das komplette Übungspensum mit dem Team.
In den nächsten Wochen wird der Verteidiger zunächst ein Vollvisier aus Plexiglas tragen, um sein Gesicht zu schützen. Denn die Ärzte haben ihm trotz des guten Heilungsverlaufes geraten, die Verletzung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Bereits ein Ellenbogencheck des Gegners kann fatale Folgen haben. "Das Vollvisier gibt mir schon ein Gefühl der Sicherheit", betont Engel. Dauerhaft tragen wird er es wohl dennoch nicht. Fast alle Profis begnügen sich heutzutage wegen der besseren Sicht mit einem Halbvisier. Das Vollvisier ist lediglich für Nachwuchsspieler bis 18 Jahre vorgeschrieben.
Trainer Thomas Popiesch will Engel behutsam an die Wettkampf-Intensität heranführen. "Es ist positiv, dass sich Alexander jetzt schon ein Comeback zutraut. Wir müssen aber genau schauen, was wir ihm zumuten können", erklärt Popiesch. Zumal es im heutigen Sachsenderby wie immer sehr intensiv zur Sachen gehen wird. Engel soll in der dritten Reihe an der Seite von Robert Bartkick verteidigen. Markus Ziesche hat diese Rolle ebenfalls schon gespielt und steht als Absicherung bereit. (Frank Noack)
Vorschau: Am Sonntag treffen die Füchse zu Hause auf die Wild Wings Schwenningen (17 Uhr).
Für dieses Blitz-Comeback hat Engel hart gearbeitet. Am Donnerstag vor einer Woche zog er im Training zum ersten Mal wieder die Eishockey-Montur über. Seit Montag bestreitet er das komplette Übungspensum mit dem Team.
In den nächsten Wochen wird der Verteidiger zunächst ein Vollvisier aus Plexiglas tragen, um sein Gesicht zu schützen. Denn die Ärzte haben ihm trotz des guten Heilungsverlaufes geraten, die Verletzung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Bereits ein Ellenbogencheck des Gegners kann fatale Folgen haben. "Das Vollvisier gibt mir schon ein Gefühl der Sicherheit", betont Engel. Dauerhaft tragen wird er es wohl dennoch nicht. Fast alle Profis begnügen sich heutzutage wegen der besseren Sicht mit einem Halbvisier. Das Vollvisier ist lediglich für Nachwuchsspieler bis 18 Jahre vorgeschrieben.
Trainer Thomas Popiesch will Engel behutsam an die Wettkampf-Intensität heranführen. "Es ist positiv, dass sich Alexander jetzt schon ein Comeback zutraut. Wir müssen aber genau schauen, was wir ihm zumuten können", erklärt Popiesch. Zumal es im heutigen Sachsenderby wie immer sehr intensiv zur Sachen gehen wird. Engel soll in der dritten Reihe an der Seite von Robert Bartkick verteidigen. Markus Ziesche hat diese Rolle ebenfalls schon gespielt und steht als Absicherung bereit.
(Frank Noack)
Vorschau: Am Sonntag treffen die Füchse zu Hause auf die Wild Wings Schwenningen (17 Uhr).
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 26. September 2008