Eishockey-Dramatik in Crimmitschau: Mit einem Kraftakt haben sich die Lausitzer Füchse gestern Abend bei der 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen wenigstens den ersten Auswärtspunkt der Saison gesichert. Kurz vor Schluss der regulären Spielzeit machte Kenny Roche mit einem Sonntagsschuss den 4:4-Ausgleich. Doch am Ende fühlten sich die Weißwasseraner verschaukelt. Crimmitschau machte im Penaltyschießen den Zusatzpunkt – auch weil die Schiedsrichter den Füchse-Treffer von Kevin Young nicht anerkannten. Füchse-Trainer Thomas Popiesch stürmte nach der Entscheidung aufs Eis, um sich bei den Schiedsrichtern zu beschweren. Dort erfuhr er die Begründung, die kurios anmutete: Sie gaben das Tor nicht, weil der Torhüter mit dem Schoner das Tor verschoben haben soll. Logische Schlussfolgerung wäre dabei aber entweder Tor für Weißwasser oder Wiederholung des Penaltys gewesen. Weißwassers Kapitän Sebastian Klenner wetterte: "Das war eine klare Fehlentscheidung." Und Füchse-Manager Ralf Hantschke kündigte an, Protest gegen die Spielwertung einzulegen.
Doch eigentlich hätte er sich auch bei seinen Jungs beschweren können. Denn die hatten zu unkonzentriert gespielt und eine völlig überflüssige Niederlage kassiert. Die Fehlerhaftigkeit im Spiel der Füchse lag wohl auch daran, dass Shaun Sutter wegen Grippe nicht auflaufen konnte. Nicht nur, dass mit dem Kanadier ("Hoffe, dass ich Sonntag wieder spielen kann") der Doppeltorschütze vom ersten Saisonsieg fehlte. Wegen ihm musste Trainer Thomas Popiesch auch die Sturmreihen umbauen. Diese Unordnung merkte man den Weißwasseranern lange an.
Crimmitschau ging durch Willaschek schnell in Führung (4.). Erst als Sven Valenti mit einem Schuss von der blauen Linie den Ausgleich (18.) machte, hatten sich die Füchse gefangen. Doch kurz nach der ersten Pause gab es den nächsten Rückschlag: MacDonald ließ den Puck prallen und Heine netzte für Crimmitschau ein (21.). Die Gastgeber waren in den entscheidenden Szenen schneller. So auch beim 3:1. Dieses Mal prallte der Puck von der Bande hinterm Tor zurück und Lala machte den Treffer (34.) zum 3:1.
Die Füchse, bei denen Alexander Engel nach seiner Rückkehr ins Team in der dritten Reihe verteidigte, traten im dritten Abschnitt im Stile einer Heimmannschaft auf. Und dieser Druck zahlte sich aus: Roche (45.), Straube (56.) und noch einmal Roche mit besagtem Ausgleichstor kurz vor Schluss sicherten den Punktgewinn. (Aus Crimmitschau berichtetFrank Noack)
Wie immer werden wir vom DEB Beschissen das ist ja nix neues für die Füchse sowas kann einfach nicht sein.
2 | Odin | 27.09.2008 @ 09:21
Gähn......
3 | Darth Vader | 27.09.2008 @ 09:52
Eispiraten Crimmitschau - Lausitzer Füchse 4:5 n.P.
Der Text gefällt mir besser. :-D
4 | Fuchstino | 27.09.2008 @ 10:04
1. Es geht doch nicht nur uns so bei anderen vereinen ist es doch das gleiche die DEB Schiedsrichter sind auf ein ganz niedrigen niveau meiner meinung nach da muss sich was ändern
5 | iceEnergy | 27.09.2008 @ 10:40
wie willst du denn bitte was ändern???
wenn wir protest einlegen, bringt das eh nix. wird doch eh abgewiesen
6 | Fuchstino | 27.09.2008 @ 10:44
Ja nicht an diesem Ergebnis ich meinte bei den Schiedsrichtern zb. mit lehrgängen und verschiedenen Seminaren so wie beim Fußball
7 | mat | 27.09.2008 @ 11:37
wenn das die wirkliche aussage vom schiri war dann kann man einfach nur noch den kopf schütteln. es ist zum kotzen!!!!
8 | Frank | 27.09.2008 @ 12:05
Versteh die Diskussion nicht. Entweder es gibt diese Regel, dann gehört sie abgeschafft oder sie sagt etwas anderes, dann war es keine Tatsachenentscheidung, sondern eine Regelbeugung und der Protest ist gerechtfertigt. Dritte Variante wäre natürlich noch, dieser Fall ist nirgends geregelt...
9 | accomander | 27.09.2008 @ 12:11
Wenn dem Protest stattgegeben wird , ist der Sieger WSW nach Penaltyschießen.Viedeo wird es ja dort gegeben haben.
10 | Schnaps DWH | 27.09.2008 @ 12:48
@9....wieso? das wäre doch nur der Ausgleich gewesen!!!
11 | Alter Schwede | 27.09.2008 @ 13:07
Sollte die Begründung wirklich "Verschiebung des Tores durch den Torhüter" lauten, dann kann die Entscheidung nur TOR lauten, denn dies sieht die Regelung eindeutig vor ... eine Auslegungssache von "natürlicher Bewegung ... usw." ist nicht vorgesehen!
12 | DavidH. | 27.09.2008 @ 18:11
@ Frank deine dritte These ist richtig. Dieser fall ist niergend geregelt und ist einzig und allein Schiedsrichetrermessen. So gab es schoneinmal so ein Fall in Deutschland. Damals wurde alle Proteste abgelehnt. In einem anderen Fall hat der Schiedsrichter technischen Tor gegeben und auch dieses Ergebniss hatte bestand. Also leider alles auslegungsache des Schiries.
13 | Thorben | 27.09.2008 @ 19:42
Willkür ist doch was geiles! Vor allem wenn man sie ausführen darf. Aber Beschweren braucht sich WSW nicht! Das Spiel haben sie vorher vergeigt!
14 | KreJu | 27.09.2008 @ 19:50
@13 so ein unsinn. die mannschaft hat sich nach 2 torerückstand ins penaltyschießen gekämpft. außerdem was vor dem penaltyschießen war, spielt doch hierbei garkeine rolle. es wurde ein reguläres tor erzielt und nicht gewertet. allein um diesen fakt gehts. und der ist den ärger sehr wohl wert.
15 | Tabor25 | 27.09.2008 @ 20:00
@KreJu: genau meine Meinung, vielleicht war der Schiri sauer wiel das Eis ZWEIMAL gemacht werden mußte.
16 | iceEnergy | 27.09.2008 @ 21:44
wurde überhaupt jemals ein protest stattgegeben???
17 | iceEnergy | 27.09.2008 @ 21:44
wurde überhaupt jemals ein protest stattgegeben???
18 | Renegade | 27.09.2008 @ 21:45
@15: dies war ja die anordnung des schiris, das eis nochmal zu machen und wenn der schiri darauf böse gewesen sein sollte, hätte er crimme bestraft und nicht uns ;-)
19 | Koscho | 27.09.2008 @ 22:05
es hätte auch andersrum sein können!Ich war nicht dabei verlasse mich nur auf berichte zum Spiel;aber wenn man im Sachsenspiegegel Popisch u. Hantschke sieht muß was faul sein!Dafür sind sie zu lange Profi im geschäft !
20 | Koscho | 27.09.2008 @ 22:12
Morgen kommt Aumüller ,was soll da werden?
21 | HeavensDJ | 27.09.2008 @ 22:26
wer war das noch gleich der erst ein tor gab(für wsw) und weil der gäste trainer was gesehen hat dann wieder zurrück genommen hat? das war auch herrlich und sucht noch immer seines gleichen.. aber gestern.. HILFE, manchmal wünscht man sich spieler zu sein für einen tag um so einen Vogel mal gehörig um zu fahren.. SRY musste mal raus....
22 | Alter Schwede | 27.09.2008 @ 22:59
@12: Falsch,die Regel sieht TOR vor! Steht bereits in Nr. 11.
23 | Flüchtling | 28.09.2008 @ 01:35
@21 Das war glaube ich vor zwei (?) Jahren gegen Tölz und der damalige Trainer war meiner Meinung nach Axel Kammerer. Bin mir aber nicht 100% sicher.
24 | Frank | 28.09.2008 @ 02:41
@David Die Schiris im esbg-Forum schreiben aber etwas anderes, nämlich dass die Entscheidung "keine Wiederholung" richtig war. Ich warte allerdings immer noch auf ein konkretes Regel-Zitat.
25 | Alter Schwede | 28.09.2008 @ 09:29
@24: Genügt dir ... "Wenn der Torhüter zu irgendeiner Zeit während der Ausführung des Strafschusses (welcher in dem Moment, in dem der Schiedsrichter pfeift und damit dem Spieler das Signal zum Start des Strafschusses gibt, beginnt) das Tor bewegt oder aus der Verankerung reißt, wird ein Tor zugesprochen." ... nicht als konkretes Regel-Zitat, sondern als konkretes Fall-Beispiel der Regel 509!
26 | SCHWEDE | 28.09.2008 @ 09:55
Hallo Leute, kann mir mal jemand sagen wie man von Seiten der ESBG verfährt, sollte dem Protest stattgegeben werden? Den Penalty beim nächsten Spiel beider Teams wiederholen, das Match neu ansetzen, oder das ganze Penaltyschießen wiederholen? Gibt`s für den Fall überhaupt Rgularien. Ich weiss im Moment nicht wie man das handhaben sollte:
27 | Frank | 28.09.2008 @ 10:36
@25 Danke fürs Raussuchen. Aber sollten diesem Satz noch Ausführungen darüber folgen, dass zwischen absichtlicher und natürlicher Bewegung zu unterscheiden ist, dann genügt der Satz leider auch nicht.
28 | SEFI | 28.09.2008 @ 11:06
@26 Da brauchst Du Dir keinen Kopf machen. Erstens abwarten ob überhaupt Protest eingereicht wird und zweitens wird er eh abgelehnt.
29 | mat | 28.09.2008 @ 17:12
ich hab grad den penalty gesehn. das isst einfach nur betrug. die schiris brauchen sich doch nur nochmal zusammen tun und den penalty auswerten. aber nix!!! skandal!!!
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Doch eigentlich hätte er sich auch bei seinen Jungs beschweren können. Denn die hatten zu unkonzentriert gespielt und eine völlig überflüssige Niederlage kassiert. Die Fehlerhaftigkeit im Spiel der Füchse lag wohl auch daran, dass Shaun Sutter wegen Grippe nicht auflaufen konnte. Nicht nur, dass mit dem Kanadier ("Hoffe, dass ich Sonntag wieder spielen kann") der Doppeltorschütze vom ersten Saisonsieg fehlte. Wegen ihm musste Trainer Thomas Popiesch auch die Sturmreihen umbauen. Diese Unordnung merkte man den Weißwasseranern lange an.
Crimmitschau ging durch Willaschek schnell in Führung (4.). Erst als Sven Valenti mit einem Schuss von der blauen Linie den Ausgleich (18.) machte, hatten sich die Füchse gefangen. Doch kurz nach der ersten Pause gab es den nächsten Rückschlag: MacDonald ließ den Puck prallen und Heine netzte für Crimmitschau ein (21.). Die Gastgeber waren in den entscheidenden Szenen schneller. So auch beim 3:1. Dieses Mal prallte der Puck von der Bande hinterm Tor zurück und Lala machte den Treffer (34.) zum 3:1.
Die Füchse, bei denen Alexander Engel nach seiner Rückkehr ins Team in der dritten Reihe verteidigte, traten im dritten Abschnitt im Stile einer Heimmannschaft auf. Und dieser Druck zahlte sich aus: Roche (45.), Straube (56.) und noch einmal Roche mit besagtem Ausgleichstor kurz vor Schluss sicherten den Punktgewinn.
(Aus Crimmitschau berichtetFrank Noack)
Eispiraten Crimmitschau - Lausitzer Füchse 4:5 n.P. (1:1,2:0;1:3/1:0)
Tore: 1:0 Willaschek (4.), 1:1 Valenti (18.), 2:1 Heine (21.) 3:1 Lala (34.), 3:2 Roche (45.), 4:2 Liebenow (53.), 4:3 Straube (56.), 4:4 Roche (59.) 5:4 Grosch (65.); Zuschauer: 3647; Schiedsrichter: Carsten Lenhart (Darmstadt); Strafminuten: 16/16+10 (Ziesche).
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 27. September 2008