...erst im Schlussdrittel in die Gänge
In der Schlussminute des Auswärtsspiels in Crimmitschau erzielte Kenny Roche den 4:4-Ausgleich und rettete seine Füchse damit in die Verlängerung. Da das Spiel verspätet begonnen hatte, stand das Endergebnis leider erst nach Redaktionsschluss fest. Thomas Popiesch hatte unter der Woche mehr Tor-Geilheit von seinen Schützlingen gefordert. Aber beim Sachsen-Derby in Crimmitschau blieben die Gäste aus der Lausitz lange vieles schuldig und waren zwei Drittel lang das schwächere von zwei schwachen Teams. Der ETC versuchte von Beginn an Druck zu machen, Lutes prüfte MacDonald mit einer Direktabnahme, der Füchse-Goalie hatte aber wenig Mühe damit. Füchse-Angreifer Chris Straube saß gerade die erste Strafzeit der Partie ab, da fuhr Roche einen Unterzahl-Konter und zwang ihn zu einer Riesenparade. Dann waren wieder die Hausherren dran, diesmal schoss Willaschek von der blauen Linie und traf zum 1:0. Die Begegnung verlor nun deutlich an Fahrt. Nach 16 Minuten konnte sich Mavin Tepper einmal entscheidend durchsetzen, traf aber nur den Pfosten. Viel Sicherheit brachte die gelungene Aktion seinem Team nicht. Nach Strafen gegen Gunkel und Heine spielten die Füchsen für 22 Sekunden fünf gegen drei und nutzten die Ausgleichschance kurz vor der Pause. Die Schüsse flogen nur so auf das Piratentor, und Valenti war es schließlich, der Suvelo überwand.
Straube lässt Fans hoffen
Crimmitschau ging in Überzahl ins zweite Drittel und sogleich erneut in Führung. MacDonald konnte einen Schuss von Grosch nicht festhalten und Heine bedankte sich. Die Füchse mussten nun mehr tun und hatten weiter ihre Schwierigkeiten, zu einem konstruktiven Spielaufbau zu finden. So reichte Crimmitschau eine überaus durchschnittliche Leistung, um auf 3:1 davonzuziehen. Der tschechische Neuzugang Jiri Lala, Sohn des gleichnamigen ehemaligen Weltklassestürmers, ließ sich für sein zweites Saisontor feiern.
Erst im Schlussdrittel erwachten die Lausitzer zu alter Stärke, Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Gastgeber, die sich oft nur mit Fouls zu helfen wussten. Entsprechend oft spielten die Füchse in Überzahl, und das erfolgreich: Nach gewonnenen Bully durch Mizzi schließt Roche eiskalt per Tunnel ab (3:2, 44.). Dem 4:2 folgte der Anschluss durch Straube auf den Fuß, und furios setzten die Füchse zur Schlussoffensive an. Dieser Sturmlauf wurde belohnt – zumindest mit einem Punkt.
(Von Marcel Pochanke)
In der Schlussminute des Auswärtsspiels in Crimmitschau erzielte Kenny Roche den 4:4-Ausgleich und rettete seine Füchse damit in die Verlängerung. Da das Spiel verspätet begonnen hatte, stand das Endergebnis leider erst nach Redaktionsschluss fest. Thomas Popiesch hatte unter der Woche mehr Tor-Geilheit von seinen Schützlingen gefordert. Aber beim Sachsen-Derby in Crimmitschau blieben die Gäste aus der Lausitz lange vieles schuldig und waren zwei Drittel lang das schwächere von zwei schwachen Teams. Der ETC versuchte von Beginn an Druck zu machen, Lutes prüfte MacDonald mit einer Direktabnahme, der Füchse-Goalie hatte aber wenig Mühe damit. Füchse-Angreifer Chris Straube saß gerade die erste Strafzeit der Partie ab, da fuhr Roche einen Unterzahl-Konter und zwang ihn zu einer Riesenparade. Dann waren wieder die Hausherren dran, diesmal schoss Willaschek von der blauen Linie und traf zum 1:0. Die Begegnung verlor nun deutlich an Fahrt. Nach 16 Minuten konnte sich Mavin Tepper einmal entscheidend durchsetzen, traf aber nur den Pfosten. Viel Sicherheit brachte die gelungene Aktion seinem Team nicht. Nach Strafen gegen Gunkel und Heine spielten die Füchsen für 22 Sekunden fünf gegen drei und nutzten die Ausgleichschance kurz vor der Pause. Die Schüsse flogen nur so auf das Piratentor, und Valenti war es schließlich, der Suvelo überwand.
Straube lässt Fans hoffen
Crimmitschau ging in Überzahl ins zweite Drittel und sogleich erneut in Führung. MacDonald konnte einen Schuss von Grosch nicht festhalten und Heine bedankte sich. Die Füchse mussten nun mehr tun und hatten weiter ihre Schwierigkeiten, zu einem konstruktiven Spielaufbau zu finden. So reichte Crimmitschau eine überaus durchschnittliche Leistung, um auf 3:1 davonzuziehen. Der tschechische Neuzugang Jiri Lala, Sohn des gleichnamigen ehemaligen Weltklassestürmers, ließ sich für sein zweites Saisontor feiern.
Erst im Schlussdrittel erwachten die Lausitzer zu alter Stärke, Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Gastgeber, die sich oft nur mit Fouls zu helfen wussten. Entsprechend oft spielten die Füchse in Überzahl, und das erfolgreich: Nach gewonnenen Bully durch Mizzi schließt Roche eiskalt per Tunnel ab (3:2, 44.). Dem 4:2 folgte der Anschluss durch Straube auf den Fuß, und furios setzten die Füchse zur Schlussoffensive an. Dieser Sturmlauf wurde belohnt – zumindest mit einem Punkt.
(Von Marcel Pochanke)
Quelle: Sächische Zeitung vom 27.09.2008