Einen routinierten Eishockey-Profi bringt so schnell nichts aus der Ruhe – auch nicht ein falsch geschriebener Name auf dem Trikot. Das bewies am Wochenende Füchse-Neuzugang Preston Mizzi. Ausgerechnet als "falscher" Mizzi erzielte er seinen ersten Saisontreffer und hat damit großen Anteil am Aufschwung des Zweitligisten aus Weißwasser. Man musste zwar ganz genau hinschauen, um den textilen Fauxpas zu entdecken, aber er ließ sich nicht leugnen. "Mizzzi" – so stand es am Freitag beim 4:5 nach Penaltyschießen bei den Eispiraten Crimmitschau und am Sonntag beim 3:2-Heimsieg gegen die Wild Wings Schwenningen auf dem Trikot des 27-jährigen Kanadiers. Mizzzi – pardon, Mizzi – musste beim ersten Anblick des Trikots mit dem falschen Namen natürlich schmunzeln. Wirklich stören ließ sich der Stürmer in seiner Spielfreude deswegen aber nicht. Obwohl er erst vier Partien für die Füchse absolviert hat, gehört Mizzi schon jetzt zu den Leistungsträgern. "Er ist immer präsent auf dem Eis, fordert die Scheibe und macht auch klare Ansagen zu seinen Mitspielern", lobt Weißwassers Trainer Thomas Popiesch das Engagement des Centers der zweiten Angriffsreihe.
Es sieht so aus, als wenn den Füchsen mit der nachträglichen Verpflichtung des Kanadiers ein echter Glücksgriff gelungen ist. Mizzi ersetzt den gesundheitlich angeschlagenen Finnen Mikko Rautee, der zu keinem Zeitpunkt die Erwartungen erfüllen konnte und bereits vor dem ersten Punktspiel wieder nach Hause geschickt wurde. Wobei der Begriff Glücksgriff im Zusammenhang mit Mizzi nur bedingt richtig ist. Denn schon im Sommer stand er auf der Wunschliste der Füchse. Damals konnten sich beide Seiten aber nicht auf einen Vertrag einigen.
In jedem Fall hat die Offensive durch seine Verpflichtung deutlich an Struktur gewonnen. Er setzt mit seinen Pässen die Mitspieler gut in Szene, besitzt aber auch selbst viel Drang zum Tor. Dies belegt sein Premieren-Tor am Sonntag gegen Schwenningen. Zudem gab Mizzi die Vorlage zum Siegtreffer durch Patrick Strauch. Durch den zweiten Heimerfolg in Serie sind die Füchse in der Tabelle bis auf Rang 8 nach oben geklettert. Sie rangieren damit auf dem angestrebten Pre-Playoff-Platz.
Für Preston Mizzi wird es in den nächsten Wochen darauf ankommen, seine gute Form zu konservieren. Da er erst nach dem Saisonstart zu den Füchsen kam, fehlen ihm natürlich wichtige konditionelle Grundlagen aus dem Trainingslager im Sommer. Dies führt normalerweise dazu, dass die Spieler irgendwann im Herbst in ein körperliches Loch fallen. Den Füchsen und auch Mizzi ist zu wünschen, dass dieses Loch nicht allzu groß ist, denn in der aktuellen Form ist er kaum zu ersetzen.
Übrigens: Am kommenden Wochenende soll der Kanadier nach Vereinsangaben endlich mit seinem richtigen Namen auflaufen dürfen. Doch auch das "falsche" Mizzzi-Trikot könnte noch einmal eine relative Berühmtheit erlangen. Es wird nämlich beim Internet-Auktionshaus Ebay versteigert. (VON FRANK NOACK)
vielleicht war ja das dritte z ein gutes ohmen gegen ww. man sollte für jedes tor, das er schießt ein zusätzliches z zufügen, wenn man schon damit angefangen hat. wer weiß wie sich der name zum saisonende ausspricht. mizzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzi vielleicht? *lol*
mfG
2 | Axel | 30.09.2008 @ 08:42
Bloß die vielen "Z" sprechen sich nicht gut. ;o)
3 | Taubentreter | 30.09.2008 @ 19:58
Ach wat... nach dem 5ten Bier fängste eh an "Bienisch" zu sprechen....bssbsssbsssss. Denn fällt das garnich soooo auf *ggg*. Als denn...schön das die es gemerkt haben. Gruss TT!
4 | Kiesi71 | 01.10.2008 @ 19:17
der Weggang von Rautee könnte sich noch als Glücksfall für uns entpuppen
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Es sieht so aus, als wenn den Füchsen mit der nachträglichen Verpflichtung des Kanadiers ein echter Glücksgriff gelungen ist. Mizzi ersetzt den gesundheitlich angeschlagenen Finnen Mikko Rautee, der zu keinem Zeitpunkt die Erwartungen erfüllen konnte und bereits vor dem ersten Punktspiel wieder nach Hause geschickt wurde. Wobei der Begriff Glücksgriff im Zusammenhang mit Mizzi nur bedingt richtig ist. Denn schon im Sommer stand er auf der Wunschliste der Füchse. Damals konnten sich beide Seiten aber nicht auf einen Vertrag einigen.
In jedem Fall hat die Offensive durch seine Verpflichtung deutlich an Struktur gewonnen. Er setzt mit seinen Pässen die Mitspieler gut in Szene, besitzt aber auch selbst viel Drang zum Tor. Dies belegt sein Premieren-Tor am Sonntag gegen Schwenningen. Zudem gab Mizzi die Vorlage zum Siegtreffer durch Patrick Strauch. Durch den zweiten Heimerfolg in Serie sind die Füchse in der Tabelle bis auf Rang 8 nach oben geklettert. Sie rangieren damit auf dem angestrebten Pre-Playoff-Platz.
Für Preston Mizzi wird es in den nächsten Wochen darauf ankommen, seine gute Form zu konservieren. Da er erst nach dem Saisonstart zu den Füchsen kam, fehlen ihm natürlich wichtige konditionelle Grundlagen aus dem Trainingslager im Sommer. Dies führt normalerweise dazu, dass die Spieler irgendwann im Herbst in ein körperliches Loch fallen. Den Füchsen und auch Mizzi ist zu wünschen, dass dieses Loch nicht allzu groß ist, denn in der aktuellen Form ist er kaum zu ersetzen.
Übrigens: Am kommenden Wochenende soll der Kanadier nach Vereinsangaben endlich mit seinem richtigen Namen auflaufen dürfen. Doch auch das "falsche" Mizzzi-Trikot könnte noch einmal eine relative Berühmtheit erlangen. Es wird nämlich beim Internet-Auktionshaus Ebay versteigert.
(VON FRANK NOACK)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 23. September 2008