Am Nationalfeiertag hatten gestern Abend auch die Lausitzer Füchse aus Weißwasser Grund zum Feiern: Mit dem 4:2-Sieg gegen den SC Riessersee kamen sie zum dritten Heimerfolg in Serie. Der Fuchsbau ist also wieder zu einer Festung in der 2. Bundesliga geworden. Passend zum Feiertag boten beide Mannschaften den 2066 Zuschauern ein temposcharfes Offensiv-Spektakel. Nach dem torlosen ersten Drittel schoss Ervin Masek die Gastgeber in der 30. Minute in Führung. Riessersee glich zwar durch Andrew McPherson (32.) aus, aber fast im Gegenzug traf Kevin Young (32.) zur erneuten Führung für die Füchse. Shaun Sutter, der nach überstandener Grippe wieder mitwirken konnte, erhöhte noch im zweiten Drittel auf 3:1 (35.). Bei beiden Treffern gab Chris Straube jeweils mit viel Übersicht die Vorarbeit. Im letzten Drittel sorgte dann Ervin Masek mit seinem zweiten Treffer (4:1/58.) für die Vorentscheidung. Das 2:4 durch Troy Bigam (60.) wenige Sekunden vor der Schluss-Sirene änderte nichts mehr am verdienten Sieg der Füchse. "Ich bin sehr zufrieden", sagte Trainer Thomas Popiesch. "Wir wussten, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, da Riessersee eine sehr kreative Mannschaft hat, die viel Druck machen kann." Ein Extra-Lob gab es von Popiesch für Torhüter Ryan MacDonald: "Er hat uns mit seinen Paraden zunächst im Spiel gehalten. Ab dem zweiten Drittel haben wir dann mehr Emotionen und Leidenschaft gezeigt. Und wir haben auch besseres Eishockey gespielt."
Die Gäste – die mit Carsten Gosdeck, Alan Reader, Mattias Wikström und Mats Lindmark gleich vier ehemalige Füchse in ihrem Kader hatten – trugen durch ihre sehr offensive Ausrichtung zur Attraktivität des Spiels bei. Dadurch boten sich den Füchsen für eine Heimpartie erstaunliche viele Räume, die sie vor allem im zweiten Drittel erfolgreich nutzen konnten. Vor allem Chris Straube setzte sich mit Sololäufen mehrmals gekonnt in Szene. "Wir haben heute sehr gut in den Ecken gearbeitet. In den Zweikämpfen hatten wir Vorteile gegenüber Riessersee", betonte Straube.
Kurios: Da zwischenzeitlich die Überreste eines geplatzten Scheinwerfers der Hallenbeleuchtung auf das Eis gefallen waren, schickte Schiedsrichter Stephan Kadow aus Eppelheim beide Teams im zweiten Drittel vorzeitig in die Kabine, um die Spielfläche durch die Eismeister erneuern zu lassen. Die fehlende Zeit von 3:13 Minuten wurde vor dem letzten Drittel nachgeholt.
Die Füchse haben mit dem dritten Sieg im siebten Saisonspiel ihren Mittelfeldplatz in der Tabelle gefestigt. Morgen reisen sie in den hohen Norden zu den Fishtown Pinguins nach Bremerhaven (18 Uhr), ehe es am Sonntag in einer Woche dann in der Festung Fuchsbau gegen den Erzrivalen aus Dresden (14 Uhr) geht. (VON FRANK NOACK)
Lausitzer Füchse – SC Riessersee 4:2 (0:0, 3:1, 1:1) Tore: 1:0 Masek (30.), 1:1 McPherson (32.), 2:1 Young (32.), 3:1 Sutter (35.), 4:1 Masek (58.), 4:2 Bigam (60.); Zuschauer: 2066; Schiedsrichter: Stephan Kadow (Eppelheim); Strafminuten: 16 / 12. RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Chris Straube.
Gratulation, und vielen Dank für das mit viel Kampf und Willen gezeigte Spiel. Ich war genauso begeistert wie die restlichen 2065 Fans!! Aber zwei Fragen habe ich dennoch.- Ist der Spieler mit dem C auf dem Hemd schon in WSW angekommen? Wofür hat er das C bekommen?- Für seine Verdienste in vergangenen Jahren etwa?
2 | Hoywoyfux | 04.10.2008 @ 09:52
Konnte es leider nicht live sehen, aber was man so hört, wurde hier ein Fest zelebriert, was aus dem spielerischen Vermögen der Füchse rührte. Schön, wenn nach der Zeit der Leiden wieder Zuversicht in den Bau kommt und man mit erhobenem satt gesenktem Haupt die Arena verlassen kann. ---> dazu noch das Resultat aus DD, boah, da ist der Feiertag perfekt ...
3 | Alter Schwede | 04.10.2008 @ 10:16
@1: Erstens stellst du drei Fragen! Zweitens kannst du dir die Polemik ruhig klemmen! Zum dritten: Sind wir beim Kinderhockey, wo alle den "besten Spieler" zum C wählen? Und schlussendlich: Was erwartest du von einem C ... keine Fehler, stets Topleistungen und permanenten Small-Talk mit dem Schiri?
4 | tanngrismir | 04.10.2008 @ 11:17
@ 1. Mach nich den selben Fehler, den die Fans in dd vor 2 Jahren gemacht haben und erwarte von einem Sebastian Klenner Wunderdinge. Ich find ihn als Kapitän in Ordnung. Ruhig, sachlich, abgeklärt, defensiv stabil (mit Ausnahme der gestrigen Aktion vorm 1:1) und mit einem Traumpaß auf den alten Herrn zum 4:1. Er war, ist und wird immer ein typischer stay at home Verteidiger bleiben.......
5 | keeper | 04.10.2008 @ 12:33
Manche würden noch ein Haar in der Suppe finden, selbst wenn der Teller leer wäre. Mensch Leute hört auf zu motzen. Was ich bis jetzt von unserem Capitano gesehen hab, war doch solide. Und mehr muss es auch nicht sein. Wenn ich an die Verteidiger aus der letzten Saison denke (Masak, Vogl, Drgon, Pohling) dann ist das, was Klenner spielt immer noch um einiges sicherer. Also lasst die Mannschaft weiter durch die Tabelle rollen und unterstützt sie anstatt sie zu kritisieren.
6 | Randpole@guben | 04.10.2008 @ 15:13
Kritik sollte immer nur da geäußert werden, wo sie auch angebracht ist ;)
in diesem sinne sport frei!
7 | DavidH. | 04.10.2008 @ 20:30
um mal eines Festzuhalten. Der Kapitän wurde in einer geheimen Wahl des Teams bestimmt und nicht vom Trainer oder anderen Personen. Kapitän sollte meinem Empfinden nach stets jemand sein dem das Team vetraut und zutraut ihre Meinung auf und neben dem Eis zu vertreten. Genau das macht der Sebastian für mich. Zudem ist mir seine zurückhaltende Art allemal lieber als diese ständig reklamierenden und lamentierenden Kapitäne die es so gibt.
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Die Gäste – die mit Carsten Gosdeck, Alan Reader, Mattias Wikström und Mats Lindmark gleich vier ehemalige Füchse in ihrem Kader hatten – trugen durch ihre sehr offensive Ausrichtung zur Attraktivität des Spiels bei. Dadurch boten sich den Füchsen für eine Heimpartie erstaunliche viele Räume, die sie vor allem im zweiten Drittel erfolgreich nutzen konnten. Vor allem Chris Straube setzte sich mit Sololäufen mehrmals gekonnt in Szene. "Wir haben heute sehr gut in den Ecken gearbeitet. In den Zweikämpfen hatten wir Vorteile gegenüber Riessersee", betonte Straube.
Kurios: Da zwischenzeitlich die Überreste eines geplatzten Scheinwerfers der Hallenbeleuchtung auf das Eis gefallen waren, schickte Schiedsrichter Stephan Kadow aus Eppelheim beide Teams im zweiten Drittel vorzeitig in die Kabine, um die Spielfläche durch die Eismeister erneuern zu lassen. Die fehlende Zeit von 3:13 Minuten wurde vor dem letzten Drittel nachgeholt.
Die Füchse haben mit dem dritten Sieg im siebten Saisonspiel ihren Mittelfeldplatz in der Tabelle gefestigt. Morgen reisen sie in den hohen Norden zu den Fishtown Pinguins nach Bremerhaven (18 Uhr), ehe es am Sonntag in einer Woche dann in der Festung Fuchsbau gegen den Erzrivalen aus Dresden (14 Uhr) geht.
(VON FRANK NOACK)
Lausitzer Füchse – SC Riessersee 4:2 (0:0, 3:1, 1:1)
Tore: 1:0 Masek (30.), 1:1 McPherson (32.), 2:1 Young (32.), 3:1 Sutter (35.), 4:1 Masek (58.), 4:2 Bigam (60.); Zuschauer: 2066; Schiedsrichter: Stephan Kadow (Eppelheim); Strafminuten: 16 / 12.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Chris Straube.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 04. Oktober 2008