DEB signalisiert Überprüfung der strittigen Penalty-Regel
Die Lausitzer Füchse verzichten auf einen Protest gegen die Spielwertung des Sachsen-Derbys vom 19. September in Crimmitschau. Dort hatte Weißwasser mit 4:5 nach Penaltyschießen verloren. Streitpunkt war dabei eine Entscheidung des Schiedsrichters, einen Penalty von Kevin Young nicht anzuerkennen, weil zuvor Torhüter Marko Suvelo sein Tor verrückt hatte.
„Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) und der Eishockey Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) ist uns signalisiert worden, dass der Schiedsrichter in diesem Fall die aktuellen Regeln richtig angewendet hat. Er habe also unser Tor zu Recht nicht anerkannt. Ein Protest würde deshalb abgewiesen werden“, sagte Füchse-Manager Ralf Hantschke. „Gleichzeitig hat man aber Verständnis für unseren Protest geäußert. Auch DEB und ESBG sind der Meinung, dass die Regel, die zum Nichtanerkennen unseres Treffers führte, in der derzeitigen Form keinen Sinn macht. Wir hoffen jetzt, dass im Interesse des Sports schnellstens eine Regeländerung erfolgt.“
Bereits am letzten Wochenende beschäftigten sich Schiedsrichter bei einem Treffen des Weltverbandes IIHF in der Schweiz mit dem Fall der Lausitzer Füchse. Auch dort kam man überein, dass die Regel geändert werden muss.
Also bis zur Regeländerung einfach beim Penalty das Tor verschieben ... fertig ... rofl lol lol. Eine sofortige Regeländerung wäre wohl die bessere Entscheidung gewesen.
2 | mika | 09.10.2008 @ 17:11
naja sag mal so wenn schon die iihf das jetz annimt dann kann es ja nur besser werden war trotzdem schade der penalty hm
3 | Wikinger | 09.10.2008 @ 17:13
Wenn man beabsichtigt, eine Regeländerung herbeizuführen, dann konnte es ja nicht besser laufen als das es direkt beim IIHF zum Gesprächsthema wird.OB sich was ändert ist ja erstmal dahingestellt. Gruß aus dem Käseland
4 | Renegade | 09.10.2008 @ 17:37
Sollte diese Regel geändert werden , hätten wir zumindest auch was erreicht, auch wenn der Punkt (den wir auch sonst nicht sicher gehabt hätten) verloren ist.
5 | Matze82 | 09.10.2008 @ 18:19
also erstmal kompliment an den Schiri das er dann so, wohl zurecht, entscheiden hat. auch wenn die regel so wie sie jetzt ist total bescheuert ist. Normalerweise sollte es heißen, verschiebt der torwart ohne gegnereinwirkung das tor beim penalty so wird auf technisches Tor entschieden.
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Die Lausitzer Füchse verzichten auf einen Protest gegen die Spielwertung des Sachsen-Derbys vom 19. September in Crimmitschau. Dort hatte Weißwasser mit 4:5 nach Penaltyschießen verloren. Streitpunkt war dabei eine Entscheidung des Schiedsrichters, einen Penalty von Kevin Young nicht anzuerkennen, weil zuvor Torhüter Marko Suvelo sein Tor verrückt hatte.
„Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) und der Eishockey Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) ist uns signalisiert worden, dass der Schiedsrichter in diesem Fall die aktuellen Regeln richtig angewendet hat. Er habe also unser Tor zu Recht nicht anerkannt. Ein Protest würde deshalb abgewiesen werden“, sagte Füchse-Manager Ralf Hantschke. „Gleichzeitig hat man aber Verständnis für unseren Protest geäußert. Auch DEB und ESBG sind der Meinung, dass die Regel, die zum Nichtanerkennen unseres Treffers führte, in der derzeitigen Form keinen Sinn macht. Wir hoffen jetzt, dass im Interesse des Sports schnellstens eine Regeländerung erfolgt.“
Bereits am letzten Wochenende beschäftigten sich Schiedsrichter bei einem Treffen des Weltverbandes IIHF in der Schweiz mit dem Fall der Lausitzer Füchse. Auch dort kam man überein, dass die Regel geändert werden muss.
Pressemitteilung EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs GmbH