...nicht überbewerten / Beim Sachsenderby am Sonntag in Weißwasser gegen Dresden sehen sich die Füchse nicht in der Favoritenrolle.
Die Lausitzer Füchse befinden sich auf einem Höhenflug, haben nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt in den folgenden fünf Spielen 13 der möglichen 15 Punkte geholt. Trainer Thomas Popiesch bremst aber jegliche Euphorie: „Am Anfang einer Saison sagt die Tabelle noch nicht viel aus. Viele Mannschaften, besonders die, deren Kader sich stark verändert hat, müssen sich erst finden. Dazu gehören auch wir.“ Er sei froh, die Punkte auf dem Konto zu haben, eigentlich habe sein Team in den ersten Partien besser gespielt als in den nächsten zwei, aber verloren. Zuletzt haben sich der Zug zum Tor und das Powerplay-Spiel sichtbar verbessert – auch ein Verdienst des Neuzuganges Preston Mizzi, der mit nur sechs Spielen (von acht), drei Toren und sechs Assists schon bester Scorer der Füchse ist.
„Wir sind aber lange noch nicht dort, wo wir hinwollen“, sagt Popiesch, der den passablen Saisonstart der Vorsaison, die dann aber mit dem sportlichen Abstieg endete, noch im Kopf hat. Stürmer Thomas Götz ist optimistisch: „Grundsätzlich ist der Teamgeist in der Mannschaft ein anderer. Auch in der letzten Saison war die Stimmung in der Kabine gut. Aber in diesem Jahr ist sie noch besser und nur ganz schwer zu beschreiben“, sagt das Eigengewächs der Füchse. Außerdem sei das Selbstbewusstsein zuletzt deutlich gestiegen.
Das werden die Füchse auch am Sonntag benötigen, wenn die Dresdner Eislöwen bereits um 14Uhr im Fuchsbau gastieren. Die Erinnerungen der Fans an das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften sind gute. Am 27. März 2007 gewannen die Füchse mit 3:1 und sicherten sich den Klassenerhalt – Dresden musste absteigen. Fünf Füchse (Bartlick, Götz, Straube, Rösler, Lehnigk) sind erneut dabei. Trainer Popiesch sieht sein Team nicht in der Favoritenrolle: „Derbys haben eigene Gesetze. Gewinnen wird der, der bereit ist, mehr zu tun.“ Ob die Spielpause am Freitag ein Vorteil sein wird, war von Popiesch nicht zu erfahren: „Das kann ich erst nach dem Spiel beantworten.“ Von Frank Thümmler
Die Lausitzer Füchse befinden sich auf einem Höhenflug, haben nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt in den folgenden fünf Spielen 13 der möglichen 15 Punkte geholt. Trainer Thomas Popiesch bremst aber jegliche Euphorie: „Am Anfang einer Saison sagt die Tabelle noch nicht viel aus. Viele Mannschaften, besonders die, deren Kader sich stark verändert hat, müssen sich erst finden. Dazu gehören auch wir.“ Er sei froh, die Punkte auf dem Konto zu haben, eigentlich habe sein Team in den ersten Partien besser gespielt als in den nächsten zwei, aber verloren. Zuletzt haben sich der Zug zum Tor und das Powerplay-Spiel sichtbar verbessert – auch ein Verdienst des Neuzuganges Preston Mizzi, der mit nur sechs Spielen (von acht), drei Toren und sechs Assists schon bester Scorer der Füchse ist.
„Wir sind aber lange noch nicht dort, wo wir hinwollen“, sagt Popiesch, der den passablen Saisonstart der Vorsaison, die dann aber mit dem sportlichen Abstieg endete, noch im Kopf hat. Stürmer Thomas Götz ist optimistisch: „Grundsätzlich ist der Teamgeist in der Mannschaft ein anderer. Auch in der letzten Saison war die Stimmung in der Kabine gut. Aber in diesem Jahr ist sie noch besser und nur ganz schwer zu beschreiben“, sagt das Eigengewächs der Füchse. Außerdem sei das Selbstbewusstsein zuletzt deutlich gestiegen.
Das werden die Füchse auch am Sonntag benötigen, wenn die Dresdner Eislöwen bereits um 14Uhr im Fuchsbau gastieren. Die Erinnerungen der Fans an das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften sind gute. Am 27. März 2007 gewannen die Füchse mit 3:1 und sicherten sich den Klassenerhalt – Dresden musste absteigen. Fünf Füchse (Bartlick, Götz, Straube, Rösler, Lehnigk) sind erneut dabei. Trainer Popiesch sieht sein Team nicht in der Favoritenrolle: „Derbys haben eigene Gesetze. Gewinnen wird der, der bereit ist, mehr zu tun.“ Ob die Spielpause am Freitag ein Vorteil sein wird, war von Popiesch nicht zu erfahren: „Das kann ich erst nach dem Spiel beantworten.“
Von Frank Thümmler
Quelle: Sächsische Zeitung vom 09.10.08