Es ist zu vermuten, dass einige Spieler der Lausitzer Füchse derzeit ein gewisses Kribbeln verspüren. Dieses Kribbeln könnte einerseits an der Tabelle der 2. Eishockey-Bundesliga liegen. Denn nach zehn Spieltagen, also einem Fünftel der Saison, liegt Weißwasser auf dem vierten Platz und damit erfreulich weit entfernt von der Zone der abstiegsgefährdeten Teams. Das Kribbeln könnte andererseits aber auch von den Oberlippenbärten herrühren, die einige Spieler neuerdings mit sich herumtragen. Dass diese Oberlippenbärte zu einer Zeit modern waren, als Dynamo Weißwasser noch regelmäßig in der DDR-Oberliga gegen Dynamo Berlin gespielt hat, stört die Füchse-Profis wie Preston Mizzi, Reagan Rome oder Kevin Young nicht im geringsten.
Denn die Bärte sind aus einer Art Aberglaube entstanden. Immerhin haben die Füchse seit mittlerweile vier Partien nicht verloren. Und seitdem wird nicht mehr rasiert. Wie lange sie ihre seltsamen Bärte noch tragen wollen, verraten Mizzi & Co. natürlich nicht – aus Sorge um den Aberglaube.
Dass ein solcher Höhenflug auch ganz schnell beendet sein kann, mussten die Füchse in der vergangenen Spielzeit schmerzlich erfahren. Damals tauchten die Weißwasseraner zunächst ebenfalls in der oberen Hälfte der Tabelle auf, wurde dann aber bis nach unten durchgereicht.
Allerdings hing der damalige Absturz eng mit der Dezimierung des Kaders zusammen. In Robert Brezina und Chris Straube verloren die Füchse zwei ihrer Leistungsträger. Deren Abschied mitten in der Saison konnte nicht kompensiert werden. "Wir haben jetzt eine ganz andere Situation", lehnt Trainer Thomas Popiesch den Vergleich mit der Vorsaison ab.
In der Tat stehen die Chancen recht gut, dass der Höhenflug diesmal von längerer Dauer sein könnte. Denn nach einem mäßigen Saisonstart hat die Mannschaft in den letzten Spielen ihr Potenzial mehr als nur angedeutet. Die insgesamt 17 Neuverpflichtungen wachsen immer besser zusammen. Die Füchse sind qualitativ und auch quantitativ besser aufgestellt als in der vergangenen Saison und hatten offenbar auch bei den Verpflichtungen der ausländischen Spieler ein glückliches Händchen. Angeführt von Topscorer Preston Mizzi und dem starken Ryan MacDonald im Tor treten sie deutlich dominanter auf als ihre Vorgänger in der vergangenen Saison.
Angesichts des Höhenfluges drängt sich die Frage auf, wann auch Thomas Popiesch endlich der Oberlippenbart-Fraktion beitritt. Noch wehrt sich der Coach allerdings mit großer Vehemenz gegen den haarigen Aberglauben. "Ich bin nicht besonders abergläubisch", versichert Popiesch und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. "Außerdem ist diese Optik ja durchaus gewöhnungsbedürftig." Sie ist sozusagen der Beweis dafür, dass ein erfolgreicher Spieler nicht gleichzeitig auch noch schön sein muss. (VON FRANK NOACK)
Denn die Bärte sind aus einer Art Aberglaube entstanden. Immerhin haben die Füchse seit mittlerweile vier Partien nicht verloren. Und seitdem wird nicht mehr rasiert. Wie lange sie ihre seltsamen Bärte noch tragen wollen, verraten Mizzi & Co. natürlich nicht – aus Sorge um den Aberglaube.
Dass ein solcher Höhenflug auch ganz schnell beendet sein kann, mussten die Füchse in der vergangenen Spielzeit schmerzlich erfahren. Damals tauchten die Weißwasseraner zunächst ebenfalls in der oberen Hälfte der Tabelle auf, wurde dann aber bis nach unten durchgereicht.
Allerdings hing der damalige Absturz eng mit der Dezimierung des Kaders zusammen. In Robert Brezina und Chris Straube verloren die Füchse zwei ihrer Leistungsträger. Deren Abschied mitten in der Saison konnte nicht kompensiert werden. "Wir haben jetzt eine ganz andere Situation", lehnt Trainer Thomas Popiesch den Vergleich mit der Vorsaison ab.
In der Tat stehen die Chancen recht gut, dass der Höhenflug diesmal von längerer Dauer sein könnte. Denn nach einem mäßigen Saisonstart hat die Mannschaft in den letzten Spielen ihr Potenzial mehr als nur angedeutet. Die insgesamt 17 Neuverpflichtungen wachsen immer besser zusammen. Die Füchse sind qualitativ und auch quantitativ besser aufgestellt als in der vergangenen Saison und hatten offenbar auch bei den Verpflichtungen der ausländischen Spieler ein glückliches Händchen. Angeführt von Topscorer Preston Mizzi und dem starken Ryan MacDonald im Tor treten sie deutlich dominanter auf als ihre Vorgänger in der vergangenen Saison.
Angesichts des Höhenfluges drängt sich die Frage auf, wann auch Thomas Popiesch endlich der Oberlippenbart-Fraktion beitritt. Noch wehrt sich der Coach allerdings mit großer Vehemenz gegen den haarigen Aberglauben. "Ich bin nicht besonders abergläubisch", versichert Popiesch und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. "Außerdem ist diese Optik ja durchaus gewöhnungsbedürftig." Sie ist sozusagen der Beweis dafür, dass ein erfolgreicher Spieler nicht gleichzeitig auch noch schön sein muss.
(VON FRANK NOACK)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 14. Oktober 2008