Auch bei einer Spitzenmannschaft der Liga halten die Lausitzer absolut mit und verdienen sich so zwei Auswärtspunkte.
Es will schon etwas heißen, es gegen den Tabellenzweiten aus Bad Tölz ins Penaltyschießen zu schaffen. Immerhin hatten die Bayern ihre letzten fünf Partien gewonnen, während die Füchse zuletzt einen herben Dämpfer (4:0) gegen den EHC München hinnehmen mussten. Und dann hatten die Lausitzer obendrein die Klasse, um das Penaltyschießen für sich zu entscheiden. 300 mitgereiste Fans bejubelten am Ende den doppelten Punktgewinn. Verdiente Führung
Die Tölzer, sicherlich ähnlich stark einzuschätzen wie München, fanden anfangs nicht zu ihrem Spiel. Die Füchse hielten forsch dagegen und spielten ihrerseits munter nach vorn. So entwickelte sich eine schnelle und interessante Partie, in der die Gäste nach dem ersten Drittel mit 1:0 führten. Shaun Sutter hatte nach einem Roche-Schuss in Überzahl am schnellsten reagiert und den Puck ins Tölzer Tor gedrückt (16.). Das war zu dem Zeitpunkt durchaus verdient, zuvor waren schon zweimal Roche und Masek mit guten Möglichkeiten gescheitert. Dem Routinier hatte nur ein wenig Glück gefehlt, als sein Rückhandschuss mit dem Rücken zum Tor haarscharf am langen Pfosten vorbeistrich. Bad Tölz setzte mit einem Blueliner von St. Jean ein erstes Achtungszeichen, aber MacDonald hielt die Scheibe fest.
Keine Minute war im Mitteldrittel gespielt, wurden die Füchse kalt erwischt. James Travis Mulock setzte sich über rechts durch und schoss aus spitzem Winkel. Der Puck schlug über der Fanghand von Nolan MacDonald ein, der den Treffer auf seine Kappe nehmen muss. Kaum war der bayrische Jubel verhallt, da musste der Kanadier in Diensten der Füchse erneut hinter sich greifen. Bei dem durch Engels Schläger abgefälschten Schuss von Baindl war er diesmal machtlos gewesen. In der Folge kamen die Gastgeber zu weiteren guten Gelegenheiten, scheiterten aber immer wieder an Nolan MacDonald, der sichtlich gewillt war, seinen Fehler vergessen zu machen. So fand Zeller nur kurz nach dem 2:1 in „Big Mac“ seinen Meister. Die kritische Phase des Spiels hatten die Füchse nach etwa 25 Minuten zu überstehen, als kurz hintereinander Sutter (Behinderung) und Valenti (Crosscheck) auf die Strafbank mussten.
Immer wieder Mac Donald
Über eine Minute hatten die Löwen zwei Mann mehr auf dem Eis und spielten das gut, ließen die Füchse laufen. Allein die Tölzer Abschlussschwäche – die größte Gelegenheit vergab Campbell im Nachsetzen – und der jetzt ganz starke MacDonald verhinderten das 3:1. Die Gäste waren gerade komplett, da vollendete Kenny Roche einen Konter zum 2:2.
Bad Tölz stellte seine stärkste Reihe konsequent gegen die bislang so erfolgreiche Formation um Preston Mizzi, so dass sie gestern glücklos blieb. Dafür sprang die erste Reihe, angetrieben vom sehr agilen Kenny Roche, in die Bresche und sorgte für viel Alarm im Löwendrittel. Das tat auch Ervin Masek, der nach 45 Minuten mit einem guten Schuss an Silverthorn scheiterte. Noch einmal richtig eng wurde es in der Schlussminute, als die Füchse mit zwei Mann weniger auf dem Eis standen. Aber sie hielten sich in dieser Phase ebenso wie in der Verlängerung schadlos, vergaben ihrerseits die eine oder andere kleinere Möglichkeit, und so fiel die Entscheidung im Penalty-Schießen.
Der finnische Löwe Jäske trat als erster an und scheiterte an MacDonald. Besser machte es Young, der den Torwart ausspielte und die Füchse in Front brachte. Nach dem Ausgleich durch Mulock, der seinen Schuss kompromisslos ins Eck setzte, umkurvte auch Masek Steve Silverthorn im Tölzer Tor. Als Suchan sich die Scheibe zurechtlegte, hatte MacDonald die Chance, endgültig zum Held des Abends zu werden. Und er nutzte sie, wehrte Suchans Versuch ab und sicherte den Lausitzer Füchsen zwei Auswärtspunkte. Das bedeutet Platz drei in der Tabelle, direkt hinter Bad Tölz. (Von Titus Fischer und Marcel Pochanke)
Ich hab gedacht das Rayn MacDonald im Tor stand???
2 | Ninocsas | 25.10.2008 @ 12:06
ich weiß auch nicht, wie man immer so eine sch*** zusammenschreiben kann? es ist ja schon fast zur gewohnheit geworden. das peinliche daran ist, dass herr fischer gestern auch noch der reporter vom spiel war.
3 | P.F.E.I.F.F.E.R | 25.10.2008 @ 22:18
Wenn du als "Heimreporter" verlierst,ist dir egal,wer so stark hielt... Ich jedenfalls wünsche Nolan alias Ryan morgen ein Zu-Null!
4 | iceEnergy | 25.10.2008 @ 23:06
hey wir sind 3.
5 | Mozart | 25.10.2008 @ 23:11
@2 Titus gibt nur die Eindrücke vom Spiel per Telefon wieder, der Rest wird in der SZ-Redaktion geschmiedet...
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Es will schon etwas heißen, es gegen den Tabellenzweiten aus Bad Tölz ins Penaltyschießen zu schaffen. Immerhin hatten die Bayern ihre letzten fünf Partien gewonnen, während die Füchse zuletzt einen herben Dämpfer (4:0) gegen den EHC München hinnehmen mussten. Und dann hatten die Lausitzer obendrein die Klasse, um das Penaltyschießen für sich zu entscheiden. 300 mitgereiste Fans bejubelten am Ende den doppelten Punktgewinn. Verdiente Führung
Die Tölzer, sicherlich ähnlich stark einzuschätzen wie München, fanden anfangs nicht zu ihrem Spiel. Die Füchse hielten forsch dagegen und spielten ihrerseits munter nach vorn. So entwickelte sich eine schnelle und interessante Partie, in der die Gäste nach dem ersten Drittel mit 1:0 führten. Shaun Sutter hatte nach einem Roche-Schuss in Überzahl am schnellsten reagiert und den Puck ins Tölzer Tor gedrückt (16.). Das war zu dem Zeitpunkt durchaus verdient, zuvor waren schon zweimal Roche und Masek mit guten Möglichkeiten gescheitert. Dem Routinier hatte nur ein wenig Glück gefehlt, als sein Rückhandschuss mit dem Rücken zum Tor haarscharf am langen Pfosten vorbeistrich. Bad Tölz setzte mit einem Blueliner von St. Jean ein erstes Achtungszeichen, aber MacDonald hielt die Scheibe fest.
Keine Minute war im Mitteldrittel gespielt, wurden die Füchse kalt erwischt. James Travis Mulock setzte sich über rechts durch und schoss aus spitzem Winkel. Der Puck schlug über der Fanghand von Nolan MacDonald ein, der den Treffer auf seine Kappe nehmen muss. Kaum war der bayrische Jubel verhallt, da musste der Kanadier in Diensten der Füchse erneut hinter sich greifen. Bei dem durch Engels Schläger abgefälschten Schuss von Baindl war er diesmal machtlos gewesen. In der Folge kamen die Gastgeber zu weiteren guten Gelegenheiten, scheiterten aber immer wieder an Nolan MacDonald, der sichtlich gewillt war, seinen Fehler vergessen zu machen. So fand Zeller nur kurz nach dem 2:1 in „Big Mac“ seinen Meister. Die kritische Phase des Spiels hatten die Füchse nach etwa 25 Minuten zu überstehen, als kurz hintereinander Sutter (Behinderung) und Valenti (Crosscheck) auf die Strafbank mussten.
Immer wieder Mac Donald
Über eine Minute hatten die Löwen zwei Mann mehr auf dem Eis und spielten das gut, ließen die Füchse laufen. Allein die Tölzer Abschlussschwäche – die größte Gelegenheit vergab Campbell im Nachsetzen – und der jetzt ganz starke MacDonald verhinderten das 3:1. Die Gäste waren gerade komplett, da vollendete Kenny Roche einen Konter zum 2:2.
Bad Tölz stellte seine stärkste Reihe konsequent gegen die bislang so erfolgreiche Formation um Preston Mizzi, so dass sie gestern glücklos blieb. Dafür sprang die erste Reihe, angetrieben vom sehr agilen Kenny Roche, in die Bresche und sorgte für viel Alarm im Löwendrittel. Das tat auch Ervin Masek, der nach 45 Minuten mit einem guten Schuss an Silverthorn scheiterte. Noch einmal richtig eng wurde es in der Schlussminute, als die Füchse mit zwei Mann weniger auf dem Eis standen. Aber sie hielten sich in dieser Phase ebenso wie in der Verlängerung schadlos, vergaben ihrerseits die eine oder andere kleinere Möglichkeit, und so fiel die Entscheidung im Penalty-Schießen.
Der finnische Löwe Jäske trat als erster an und scheiterte an MacDonald. Besser machte es Young, der den Torwart ausspielte und die Füchse in Front brachte. Nach dem Ausgleich durch Mulock, der seinen Schuss kompromisslos ins Eck setzte, umkurvte auch Masek Steve Silverthorn im Tölzer Tor. Als Suchan sich die Scheibe zurechtlegte, hatte MacDonald die Chance, endgültig zum Held des Abends zu werden. Und er nutzte sie, wehrte Suchans Versuch ab und sicherte den Lausitzer Füchsen zwei Auswärtspunkte. Das bedeutet Platz drei in der Tabelle, direkt hinter Bad Tölz.
(Von Titus Fischer und Marcel Pochanke)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 25.10.08