Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse kämpfen Spitzenreiter nieder
01.11.2008 | 11:10 Uhr von
Mit einer famosen Energie-Leistung haben die Lausitzer Füchse aus Weißwasser am Freitagabend ihren Höhenflug in der 2.Eishockey-Bundesliga fortgesetzt und auch den Tabellenführer Bietigheim Steelers niedergekämpft. Der 1:0-Erfolg war der siebte Sieg in den zurückliegenden acht Partien für die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch, die damit ihren Play-off-Platz verteidigte. Routinier Ervin Masek erzielte in der 32. Minute den Siegtreffer. Mit viel Kampf, einer couragierten Abwehrleistung und einem erneut ganz starken Ryan MacDonald im Tor retteten die Füchse den knappen Vorsprung ins Ziel. Vor 2354 Zuschauern im Fuchsbau begannen die Gastgeber auch ohne den verletzten Kenny Roche (Gehirnerschütterung) genau so, wie es Trainer Thomas Popiesch im Vorfeld angekündigt hatte. Sie setzten Bietigheim von der ersten Minute an unter Druck und holten sich mit schwungvollen Kombinationen das nötige Selbstvertrauen gegen den haushohen Favoriten um Zweitliga-Toptorschütze Brent Walton. Bereits nach 36 Sekunden jubelten die Weißwasseraner Fans das erste Mal. Allerdings zu früh, denn Schiedsrichter Marcus Brill aus Zweibrücken erkannte den Treffer wegen einer Abseitsstellung im Torraum nicht an.

Auch in der Folgezeit blieben die Füchse am Drücker und kamen zu mehreren hochkarätigen Möglichkeiten. Kurios: Bereits nach zehn Minuten nahm Gäste-Coach Christian Brittig beim Stand von 0:0 eine Auszeit, weil seine Mannschaft bis dahin praktisch nicht stattfand. Auch in der ersten Pause war es noch einmal mächtig laut in der Bietigheimer Kabine.

Ihrer Favoritenrolle wurden die Steelers erst ab dem zweiten Drittel gerecht. Sie übernahmen jetzt die Initiative und schnürten die Gastgeber immer wieder in der Defensive ein. Weißwasser verlegte sich nun notgedrungen aufs Kontern. Einen dieser Konter schloss Ervin Masek nach schönem Diagonalpass des umsichtigen Preston Mizzi zum 1:0 ab.

Torhüter MacDonald stand auch im letzten Drittel immer wieder im Mittelpunkt. Bezwingen konnten ihn die spielstarken Gäste jedoch nicht. Die Füchse hingegen belohnten sich nach der Partie mit einem Sirtaki-Tanz auf dem Eis.

Im letzten Spiel vor der Länderspielpause reisen die Füchse am Sonntag zu den Heilbronner Falken (18.30 Uhr).



Lausitzer Füchse – Bietigheim Steelers 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)
Tore: 1:0 Masek (32.); Schiedsrichter: Marcus Brill (Zweibrücken); Zuschauer: 2354; Strafminuten: 10 / 6 + 10 (Geipel).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse:
Ryan MacDonald.

Frank Noack

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 1.November 2008
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