Der überragende Torwart Ryan MacDonald hält seinen Kasten sauber. Ein Treffer von Masek reicht zum Sieg.
Wie lange ist es her, dass ein Zweitbundesligist in Weißwasser auftauchte und man von einem echten Spitzenspiel dieser Liga sprechen konnte? Gestern Abend war es so. Die Lausitzer Füchse empfingen den Spitzenreiter aus Bietigheim, der in dieser Saison erst zwei Spiele verloren hatte. Und das Spiel hielt, was es versprach: Es war sehr schnell und eng, die Gäste spielten sehr diszipliniert, waren extrem schnell auf den Kufen unterwegs und ließen eine klare taktische Marschroute erkennen. Hatten die Füchse den Puck nicht hundertprozentig sicher, betrieben sie gnadenloses Forechecking, auf den einen Fehler lauernd. War er dagegen sicher in den Reihen der Füchse, dann zogen sich die Steelers schnell an ihre Blaue Linie zurück, standen extrem kompakt.
Die Füchse waren aber im ersten Drittel keineswegs unterlegen, konnten sich auf den starken Ryan MacDonald im Tor verlassen und hatten die großen Chancen betreffend sogar leichte Vorteile. Nach einer 2:1-Situation mit Sutter kam Valenti aus Nahdistanz zum Schuss, aber der Gästetorwart Sinisa Martinovic (ehemals Crimmitschau) hielt klasse mit der Matte (9.). Dann zog Rome von der blauen Linie ab, die Füchse vergaben eine Nachschusschance (10.), und nach einem katastrophalen Fehlpass eines Gästeverteidigers lief Patrick Saggau allein aufs Tor zu, stolperte, rappelte ich wieder auf, aber dann war der Torwart da (12.). Der Gästetrainer Christian Brittig nahm eine Auszeit, brachte wieder Ordnung in seine Reihen und das half. Zum Glück war MacDonald bei drei guten Chancen der Gäste auf dem Posten.
Im Mitteldrittel legten die Gäste noch einen Gang zu, setzten die Füchse gehörig unter Druck. Die Füchse verteidigten insgesamt aber geschickt und ließen nur wenige klare Chancen zu. Nach einem Querschläger eines Füchse-Verteidigers stand Pascal Schoofs frei vor dem Tor, aber Mac Donald hielt erneut. Die Füchse hatten erneut ihre Chancen, unter anderem fälschte Sutter einen Rome-Schuss gefährlich ab. In der 32. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse: Erst hielt MacDonald gegen Heilman nach einer 3:1-Situation prächtig, im Gegenzug scheiterte Sutter an Martinovic und einen Angriff später gelang Masek mit einem schlitzohrigen Schuss bei einer 2:1-Situation der Führungstreffer, der den Spielverlauf etwas auf den Kopf stellte. Die Steelers rannten danach weiter an, scheiterten aber an der Füchse-Abwehr oder am starken MacDonald.
Das Schlussdrittel gehörte wieder den Gästen aus Bietigheim, die sich eines Spitzenreiters würdig erwiesen. Sie rannten an, bauten einen unglaublichen Druck auf, scheiterten aber immer wieder an den mit Mann und Maus verteidigenden Füchsen und vor allem am überragenden MacDonald. Der blieb gegen Walton und Kaufmann (41. und 42.) Sieger und parierte in der letzten Unterzahl des Spiels gegen Walton (als der allein auf ihn zulief) und auch Geipels Flachschuss.
Nach dem Schlusspfiff war der Jubel bei den weit über 2000 Füchse-Fans riesengroß. MacDonald, der ein überragendes Spiel gemacht, nicht nur jeden Puck abgewehrt sondern die wichtigen auch festgehalten hatte, wurde unter dem Jubel der Fans als bester Spieler ausgezeichnet, wie übrigens auch sein Gegenüber Martinovic.
TrainerStimmen
Christian Brittig (Bietigheim Steelers): Das war ein sehr gutes Spiel. Weißwasser war in den ersten zehn Minuten sehr gut. Nach der Auszeit sind wir besser ins Spiel gekommen, haben aber zu wenig geschossen, was sonst unsere stärke ist. Damit gab es für uns auch nur wenige Nachschusschancen, zumal MacDonald überragend gehalten hat.
Thomas Popiesch (Lausitzer Füchse): Ich kann dem nur beipflichten. Wir waren in den ersten 15 Minuten gut. Dann ist etwas der Faden gerissen. Besonders im zweiten Drittel hatten wir einige Probleme. Wir konnten uns aber auf MacDonald verlassen, der uns den Rücken freigehalten hat. Außerdem war die Zuschauerkulisse wirklich hervorragend.
Wie lange ist es her, dass ein Zweitbundesligist in Weißwasser auftauchte und man von einem echten Spitzenspiel dieser Liga sprechen konnte? Gestern Abend war es so. Die Lausitzer Füchse empfingen den Spitzenreiter aus Bietigheim, der in dieser Saison erst zwei Spiele verloren hatte. Und das Spiel hielt, was es versprach: Es war sehr schnell und eng, die Gäste spielten sehr diszipliniert, waren extrem schnell auf den Kufen unterwegs und ließen eine klare taktische Marschroute erkennen. Hatten die Füchse den Puck nicht hundertprozentig sicher, betrieben sie gnadenloses Forechecking, auf den einen Fehler lauernd. War er dagegen sicher in den Reihen der Füchse, dann zogen sich die Steelers schnell an ihre Blaue Linie zurück, standen extrem kompakt.
Die Füchse waren aber im ersten Drittel keineswegs unterlegen, konnten sich auf den starken Ryan MacDonald im Tor verlassen und hatten die großen Chancen betreffend sogar leichte Vorteile. Nach einer 2:1-Situation mit Sutter kam Valenti aus Nahdistanz zum Schuss, aber der Gästetorwart Sinisa Martinovic (ehemals Crimmitschau) hielt klasse mit der Matte (9.). Dann zog Rome von der blauen Linie ab, die Füchse vergaben eine Nachschusschance (10.), und nach einem katastrophalen Fehlpass eines Gästeverteidigers lief Patrick Saggau allein aufs Tor zu, stolperte, rappelte ich wieder auf, aber dann war der Torwart da (12.). Der Gästetrainer Christian Brittig nahm eine Auszeit, brachte wieder Ordnung in seine Reihen und das half. Zum Glück war MacDonald bei drei guten Chancen der Gäste auf dem Posten.
Im Mitteldrittel legten die Gäste noch einen Gang zu, setzten die Füchse gehörig unter Druck. Die Füchse verteidigten insgesamt aber geschickt und ließen nur wenige klare Chancen zu. Nach einem Querschläger eines Füchse-Verteidigers stand Pascal Schoofs frei vor dem Tor, aber Mac Donald hielt erneut. Die Füchse hatten erneut ihre Chancen, unter anderem fälschte Sutter einen Rome-Schuss gefährlich ab. In der 32. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse: Erst hielt MacDonald gegen Heilman nach einer 3:1-Situation prächtig, im Gegenzug scheiterte Sutter an Martinovic und einen Angriff später gelang Masek mit einem schlitzohrigen Schuss bei einer 2:1-Situation der Führungstreffer, der den Spielverlauf etwas auf den Kopf stellte. Die Steelers rannten danach weiter an, scheiterten aber an der Füchse-Abwehr oder am starken MacDonald.
Das Schlussdrittel gehörte wieder den Gästen aus Bietigheim, die sich eines Spitzenreiters würdig erwiesen. Sie rannten an, bauten einen unglaublichen Druck auf, scheiterten aber immer wieder an den mit Mann und Maus verteidigenden Füchsen und vor allem am überragenden MacDonald. Der blieb gegen Walton und Kaufmann (41. und 42.) Sieger und parierte in der letzten Unterzahl des Spiels gegen Walton (als der allein auf ihn zulief) und auch Geipels Flachschuss.
Nach dem Schlusspfiff war der Jubel bei den weit über 2000 Füchse-Fans riesengroß. MacDonald, der ein überragendes Spiel gemacht, nicht nur jeden Puck abgewehrt sondern die wichtigen auch festgehalten hatte, wurde unter dem Jubel der Fans als bester Spieler ausgezeichnet, wie übrigens auch sein Gegenüber Martinovic.
TrainerStimmen
Christian Brittig (Bietigheim Steelers): Das war ein sehr gutes Spiel. Weißwasser war in den ersten zehn Minuten sehr gut. Nach der Auszeit sind wir besser ins Spiel gekommen, haben aber zu wenig geschossen, was sonst unsere stärke ist. Damit gab es für uns auch nur wenige Nachschusschancen, zumal MacDonald überragend gehalten hat.
Thomas Popiesch (Lausitzer Füchse): Ich kann dem nur beipflichten. Wir waren in den ersten 15 Minuten gut. Dann ist etwas der Faden gerissen. Besonders im zweiten Drittel hatten wir einige Probleme. Wir konnten uns aber auf MacDonald verlassen, der uns den Rücken freigehalten hat. Außerdem war die Zuschauerkulisse wirklich hervorragend.
Quelle: Sächsische Zeitung vom 01.11.2008