Solch einen großen Andrang wie am Samstag hat die Agip-Service Station in Weißwasser wohl noch nicht erlebt. "Gibt es hier Super-Benzin umsonst?", fragte Wolfgang Scholz, der sich über die Menschenmassen wunderte, die in einer langen Warteschlange anstanden.
Die Schlage stand zwar zwischen den Zapfsäulen, doch das Interesse galt nicht den Spritpreisen, sondern vielmehr den Lausitzer Eishockey-Füchsen, die ihre Fans zu einem italienischen Frühstück eingeladen hatten.
"Was passiert, wenn man den Spitzenreiter der Liga schlägt, kann man hier eindeutig sehen", freute sich der Pressesprecher des EHC Lausitzer Füchse, Andreas Friebel.
Bereits nach einigen Minuten waren alle Autogramme der Spieler weg. "In ein paar Minuten gibt es neue Autogramme", beruhigte Friebel die Fans, die sich zum Teil in Doppelreihe angestellt hatten. Spieler und Trainer hatten auf einer langen Bankreihe Platz genommen und erfüllten geduldig sämtliche Autogrammwünsche.
Alle Fans verhielten sich ausgesprochen geduldig und diszipliniert. Dennoch ging die Signierstunde auf Grund des großen Andrangs in die Verlängerung. Natürlich freute sich auch Tankstellenbetreiber Edgar Pawel über die große Besucherresonanz. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit den Füchsen um Trainer Thomas Popiesch. Radio WSW berichtete live von dieser ungewöhnlichen Autogrammstunde, und Torwart Ryan McDonald gab auf Englisch ein Interview.
"Ich habe mir das heutige Datum auf das Füchse Trikot schreiben lassen, das ist nach dem gestrigen Sieg gegen den Spitzenreiter natürlich ein einmaliges Andenken", freute sich Lars Dunker. Der Weißwasseraner hatte für den Kauf des Trikots einen neuen Füchse-Kalender gratis dazu bekommen.
Wer meinte, es hätten ausschließlich Kinder und Jugendliche nach Autogrammen angestanden, der täuschte sich am Sonnabend. Denn in der Schlange fanden sich auch immer wieder gestandene Frauen und Männer, die dafür gern ihren freien Samstagvormittag opferten. Zwischenzeitlich dauerte es bis zu 20 Minuten, um die gewollte Unterschrift zu bekommen. Aber das nahmen die Fans augenscheinlich gern in Kauf.
"Die Autogramme sind nicht für mich, sondern für meinen Freund, der ist ein großer Füchse-Fan, muss heute aber leider arbeiten", erzählte Madeleine Walter im Gespräch.
"Ich habe von der Autogrammstunde in der Zeitung gelesen und sagte mir, da musst du unbedingt dabei sein. Ich bin bei jedem Heimspiel der Füchse in der Eishalle dabei und freue mich über ihre derzeitige gute sportliche Leistung, es ist schon lange her, dass die Füchse auf einem der vorderen Tabellenplätze standen. Ich hoffe, da stehen sie auch noch am Ende der diesjährigen Spielsaison", so Harald Lehnigk.
Wie die RUNDSCHAU in Gesprächen erfuhr, waren Fans auch aus den umliegenden Städten wie zum Beispiel Spremberg, Döbern oder Cottbus angereist. Wie Pressesprecher Andreas Friebel am Ende sagte, waren über 500 Fans zur Agip-Tankstelle in Weißwasser gekommen. Füchse-Trainer Thomas Popiesch sprach von "einer unglaublichen Resonanz, die sich die Mannschaft auf Grund ihrer letzten Erfolge aber verdient hat".
Von André Kurtas
Heiß begehrt: Autogramme der Lausitzer Füchse am Sonnabend an der Agip-Tanke in Weißwasser. Foto: Kurtas
Die Schlage stand zwar zwischen den Zapfsäulen, doch das Interesse galt nicht den Spritpreisen, sondern vielmehr den Lausitzer Eishockey-Füchsen, die ihre Fans zu einem italienischen Frühstück eingeladen hatten.
"Was passiert, wenn man den Spitzenreiter der Liga schlägt, kann man hier eindeutig sehen", freute sich der Pressesprecher des EHC Lausitzer Füchse, Andreas Friebel.
Bereits nach einigen Minuten waren alle Autogramme der Spieler weg. "In ein paar Minuten gibt es neue Autogramme", beruhigte Friebel die Fans, die sich zum Teil in Doppelreihe angestellt hatten. Spieler und Trainer hatten auf einer langen Bankreihe Platz genommen und erfüllten geduldig sämtliche Autogrammwünsche.
Alle Fans verhielten sich ausgesprochen geduldig und diszipliniert. Dennoch ging die Signierstunde auf Grund des großen Andrangs in die Verlängerung. Natürlich freute sich auch Tankstellenbetreiber Edgar Pawel über die große Besucherresonanz. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit den Füchsen um Trainer Thomas Popiesch. Radio WSW berichtete live von dieser ungewöhnlichen Autogrammstunde, und Torwart Ryan McDonald gab auf Englisch ein Interview.
"Ich habe mir das heutige Datum auf das Füchse Trikot schreiben lassen, das ist nach dem gestrigen Sieg gegen den Spitzenreiter natürlich ein einmaliges Andenken", freute sich Lars Dunker. Der Weißwasseraner hatte für den Kauf des Trikots einen neuen Füchse-Kalender gratis dazu bekommen.
Wer meinte, es hätten ausschließlich Kinder und Jugendliche nach Autogrammen angestanden, der täuschte sich am Sonnabend. Denn in der Schlange fanden sich auch immer wieder gestandene Frauen und Männer, die dafür gern ihren freien Samstagvormittag opferten. Zwischenzeitlich dauerte es bis zu 20 Minuten, um die gewollte Unterschrift zu bekommen. Aber das nahmen die Fans augenscheinlich gern in Kauf.
"Die Autogramme sind nicht für mich, sondern für meinen Freund, der ist ein großer Füchse-Fan, muss heute aber leider arbeiten", erzählte Madeleine Walter im Gespräch.
"Ich habe von der Autogrammstunde in der Zeitung gelesen und sagte mir, da musst du unbedingt dabei sein. Ich bin bei jedem Heimspiel der Füchse in der Eishalle dabei und freue mich über ihre derzeitige gute sportliche Leistung, es ist schon lange her, dass die Füchse auf einem der vorderen Tabellenplätze standen. Ich hoffe, da stehen sie auch noch am Ende der diesjährigen Spielsaison", so Harald Lehnigk.
Wie die RUNDSCHAU in Gesprächen erfuhr, waren Fans auch aus den umliegenden Städten wie zum Beispiel Spremberg, Döbern oder Cottbus angereist. Wie Pressesprecher Andreas Friebel am Ende sagte, waren über 500 Fans zur Agip-Tankstelle in Weißwasser gekommen. Füchse-Trainer Thomas Popiesch sprach von "einer unglaublichen Resonanz, die sich die Mannschaft auf Grund ihrer letzten Erfolge aber verdient hat".
Von André Kurtas
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 03. November 2008