Vereinssprecher Andreas Friebel durfte am Mittwoch eine bemerkenswerte Meldung der Lausitzer Füchse verkünden: Der Ansturm auf die Sitzplatzkarten für die Heimspiele des Eishockey-Zweitligisten aus Weißwasser hat mittlerweile rekordverdächtige Dimensionen erreicht. Denn die Tickets sind so begehrt wie schon lange nicht mehr. Selbst für ein Spiel im Februar gibt es bereits jetzt keine Karten mehr. "Es ist das erste Mal, dass die Karten so lange im Voraus vergriffen sind. Eine solche Euphorie hatten wir hier im Fuchsbau seit Jahren nicht mehr", betont Friebel sichtlich zufrieden. Nur noch Stehplätze freiSo sind für die Sachsenderbys am kommenden Sonntag gegen die Eispiraten Crimmitschau (Beginn um 17 Uhr), am 11. Januar gegen Dresden und am 6. Februar erneut gegen Crimmitschau alle 365 Sitzplatzkarten vergriffen. Auch für die stets besonders begehrten Partien am Jahresende (21. Dezember/Bad Tölz, 26. Dezember/Landshut und 30. Dezember/Heilbronn) sind keine Sitzplatzkarten mehr erhältlich. Die Ergänzung, dass für all diese Partien Stehplatzkarten „noch ausreichend vorhanden“ sind, gehört für Vereinssprecher Friebel in diesen Tagen zur pflichtgemäßen Ergänzung.
„Schuld“ an dem Ticket-Ansturm sind die guten Leistungen der Füchse im bisherigen Saisonverlauf. Nach gut einem Viertel der Spielzeit liegt die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch mit neun Siegen in 15 Partien auf dem 4. Tabellenplatz – und damit weit über den Erwartungen. Denn in der vergangenen Spielzeit verpasste Weißwasser bekanntlich den sportlichen Klassenerhalt und durfte lediglich wegen der wirtschaftlichen Probleme einiger Mitkonkurrenten in der 2. Bundesliga bleiben.
Inzwischen sind die Füchse nicht nur die klare Nummer eins in Eishockey-Sachsen vor Dresden (12. Platz) und Crimmitschau (13.), sondern haben sich auch deutschlandweit jede Menge Respekt erspielt. So stufte die Fachzeitschrift „Eishockey-News“ in ihrer Zwischenbilanz in der Länderspielpause die Lausitzer Füchse neben Bietigheim, Bad Tölz und München als eines der „Top-Teams“ ein.
Mizzi und Roche fehlenDeshalb ist es nahe liegend, dass Trainer Thomas Popiesch das Ziel ausgegeben hat, diese Euphorie im Fuchsbau mit in die entscheidende Saisonphase zu nehmen. „Denn die wichtigen Partien kommen erst noch“, warnt Popiesch.
Einziger Wermutstropfen sind derzeit die Blessuren von Topscorer Preston Mizzi und Kenny Roche. Beide Stürmer fallen am morgigen Freitag im Auswärtsspiel bei den Wild Wings Schwenningen und zwei Tage später im Derby gegen Crimmitschau aus. Mizzi laboriert weiterhin an einer schmerzhaften Muskelverletzung in der Schulter. Roche hatte sich eine Gehirnerschütterung zugezogen, leidet seitdem an Kopfschmerzen. (Frank Noack)
„Schuld“ an dem Ticket-Ansturm sind die guten Leistungen der Füchse im bisherigen Saisonverlauf. Nach gut einem Viertel der Spielzeit liegt die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch mit neun Siegen in 15 Partien auf dem 4. Tabellenplatz – und damit weit über den Erwartungen. Denn in der vergangenen Spielzeit verpasste Weißwasser bekanntlich den sportlichen Klassenerhalt und durfte lediglich wegen der wirtschaftlichen Probleme einiger Mitkonkurrenten in der 2. Bundesliga bleiben.
Inzwischen sind die Füchse nicht nur die klare Nummer eins in Eishockey-Sachsen vor Dresden (12. Platz) und Crimmitschau (13.), sondern haben sich auch deutschlandweit jede Menge Respekt erspielt. So stufte die Fachzeitschrift „Eishockey-News“ in ihrer Zwischenbilanz in der Länderspielpause die Lausitzer Füchse neben Bietigheim, Bad Tölz und München als eines der „Top-Teams“ ein.
Mizzi und Roche fehlenDeshalb ist es nahe liegend, dass Trainer Thomas Popiesch das Ziel ausgegeben hat, diese Euphorie im Fuchsbau mit in die entscheidende Saisonphase zu nehmen. „Denn die wichtigen Partien kommen erst noch“, warnt Popiesch.
Einziger Wermutstropfen sind derzeit die Blessuren von Topscorer Preston Mizzi und Kenny Roche. Beide Stürmer fallen am morgigen Freitag im Auswärtsspiel bei den Wild Wings Schwenningen und zwei Tage später im Derby gegen Crimmitschau aus. Mizzi laboriert weiterhin an einer schmerzhaften Muskelverletzung in der Schulter. Roche hatte sich eine Gehirnerschütterung zugezogen, leidet seitdem an Kopfschmerzen.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 13. November 2008