Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
„Die Tabelle wird im Januar und Februar gemacht“
13.11.2008 | 07:42 Uhr von
Thomas Popiesch, der Trainer des Eishockey- Zweitligisten Lausitzer Füchse, hält trotz des guten Starts an der Zielstellung Platz zehn fest.

Herr Popiesch, ihr Team steht auf Tabellenplatz vier, hat in zehn von 15 Spielen gepunktet. Hätten Sie vor der Saison mit einem so starken ersten Saisondrittel ihrer Mannschaft gerechnet?
Wir haben schon vor der Saison gesagt, dass wir uns ein Niveau erarbeiten wollen, mit dem wir in jedem Spiel die Chance haben, zu punkten. Nur sind vorher die Gegner schwer einzuschätzen. Ein problematischer Saisonstart für Schwenningen und Ravensburg war damals noch nicht abzusehen. Wir sind natürlich froh über die 26Punkte, wissen aber, dass es nicht einfach wird, nachzulegen. Schließlich verbessern sich alle, holen auch Verstärkungen. Wir müssen noch intensiver arbeiten.

Sind Sie rundum zufrieden?
Mit dem Erreichten bin ich zwar zufrieden – rundum wäre aber das falsche Wort. Es gibt noch sehr viele Sachen zu verbessern. Das ist normal im Sport. Die Mannschaft hat Potenzial nach oben, hat ihr Leistungsvermögen bei weitem noch nicht hundertprozentig ausgeschöpft. Und das ist auch gut so.

Können Sie das genauer erklären?
Unsere Torausbeute ist alles andere als gut. Wir haben erst 40 Mal getroffen, mit Crimmitschau am wenigsten in der Liga. Dabei spielen wir schon mit Tempo nach vorn.

Ihr Team hat zehn Punkte Vorsprung auf Platz elf und damit die Abstiegsrunde. Sind die Ziele jetzt andere?
Natürlich nicht. Die Tabelle wird erst im Januar und Februar gemacht, nicht jetzt. In der vergangenen Saison haben uns drei verlorene Heimspiele in Folge in der Weihnachtszeit das Genick gebrochen.

Damals folgte einem akzeptablen Saisonstart der Absturz. Haben sie Bedenken, dass das dieses Jahr wieder passieren könnte?
Das wird sich erst noch zeigen. Aber nein, einen solchen Einbruch befürchte ich nicht. Vor einem Jahr hatten uns zwei, drei wichtige Spieler verlassen, was wir nicht kompensieren konnten. Dieses Jahr haben wir versucht, gegenzusteuern. Die Breite in der Mannschaft ist größer, und wir haben auf flexible Spieler gesetzt, die auf mehreren Positionen spielen können. Aber als uns zuletzt die ersten beiden Center (Mizzi und Roche/Anm. d. Autors) ausgefallen waren, haben wir doch Probleme bekommen.

Der Erfolg hat auch eine Kehrseite: Andere Vereine werden die besten Spieler locken, auch mit Geld. Haben Sie das heute schon im Hinterkopf?
Für die Verträge ist unser Manager Ralf Hantschke zuständig. Aber diese Fragestellung kommt im Erfolgsfall immer auf. Sobald Spieler, die wir holen, eine gute Saisonleistung zeigen, locken andere mit besseren Verträgen. Wir wollen natürlich versuchen, so viele Spieler wie möglich zu halten.

Am Wochenende geht es gegen Schwenningen und zu Hause gegen Crimmitschau.
Schwenningen zählt für mich trotz der Schwächephase zwischendrin zu den zwei, drei stärksten Teams der Liga. Wenn es uns aber zu Beginn des Spiels gelingt, gut gegenzuhalten, spielen vielleicht die Nerven der Schwenninger eine Rolle. Und gegen Crimmitschau ist es ein Derby. Im Hinspiel hat der ETC wahnsinnig gekämpft. Ich glaube, die Weißwasseraner in unseren Reihen transportieren schon, was unseren Fans dieses Spiel bedeutet.

Spielen Mizzi und Roche?
So wie es aussieht nicht. Beide sind weiter krankgeschrieben.
(Gespräch: Frank Thümmler)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 13.11.2008
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