...umstrittene Penalty-Regel/Spätes Recht für die Lausitzer Füchse
Ab sofort gilt im deutschen Eishockey eine geänderte Regel bei der Ausführung von Penaltys. Konkret betrifft das die Regel 509. In dieser heißt es jetzt: „Mit sofortiger Wirkung klärt der Schiedsrichter den Torhüter darüber auf, dass er dem gegnerischen Team ein Tor zusprechen werde, falls der Torhüter das Torgehäuse bei Ausführung seiner Abwehraktion verschiebt. Der Schiedsrichter gibt dann das Zeichen für den Beginn des Strafschusses. Sollte der Torhüter ab Freigabe des Pucks das Torgehäuse verschieben, wird dem gegnerischen Team ein Tor zugesprochen. Das gilt auch für den Fall, dass der Torhüter das Torgehäuse bei einer Abwehraktion verschiebt. Der Schiedsrichter muss dabei nicht prüfen, ob beim Torhüter Absicht vorlag oder nicht. Im Fall des Torverschiebens durch den Torhüter ist also grundsätzlich auf Zugesprochenes Tor zu entscheiden.“
Anlass für diese Regeländerung ist ein umstrittener Penalty von Füchse-Verteidiger Kevin Young beim Auswärtsspiel in Crimmitschau gewesen. Dort hatte Torwart Marko Suvelo sein Tor unabsichtlich verschoben, nachdem Kevin Young getroffen hatte. Der Schiedsrichter erkannte diesen Treffer nicht an und ließ den Penalty auch nicht wiederholen. Weißwasser hatte deshalb Protest gegen die Spielwertung eingelegt. Dieser wurde aber später zurückgezogen, da der Schiedsrichter nach den gültigen Regeln zu Recht das Tor aberkannte.
Der Deutsche Eishockey-Bund hat diese umstrittene Regel nach intensiver Prüfung korrigiert.
hey da sich das noch erleben darf :) aber ich könnte wetten der nächste dem so eine aktion passiert sind wir :( soviel "glück " haben wir auch noch..
4 | Thorben | 14.11.2008 @ 19:25
na das hätte ich nun nicht gedacht, Daumen hoch in diesem Fall für den DEB. Damit wird in Zukunft, kein Teammehr benachteiligt, für diese abgeschaffte unsinnige Regel!
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Ab sofort gilt im deutschen Eishockey eine geänderte Regel bei der Ausführung von Penaltys. Konkret betrifft das die Regel 509. In dieser heißt es jetzt: „Mit sofortiger Wirkung klärt der Schiedsrichter den Torhüter darüber auf, dass er dem gegnerischen Team ein Tor zusprechen werde, falls der Torhüter das Torgehäuse bei Ausführung seiner Abwehraktion verschiebt. Der Schiedsrichter gibt dann das Zeichen für den Beginn des Strafschusses. Sollte der Torhüter ab Freigabe des Pucks das Torgehäuse verschieben, wird dem gegnerischen Team ein Tor zugesprochen. Das gilt auch für den Fall, dass der Torhüter das Torgehäuse bei einer Abwehraktion verschiebt. Der Schiedsrichter muss dabei nicht prüfen, ob beim Torhüter Absicht vorlag oder nicht. Im Fall des Torverschiebens durch den Torhüter ist also grundsätzlich auf Zugesprochenes Tor zu entscheiden.“
Anlass für diese Regeländerung ist ein umstrittener Penalty von Füchse-Verteidiger Kevin Young beim Auswärtsspiel in Crimmitschau gewesen. Dort hatte Torwart Marko Suvelo sein Tor unabsichtlich verschoben, nachdem Kevin Young getroffen hatte. Der Schiedsrichter erkannte diesen Treffer nicht an und ließ den Penalty auch nicht wiederholen. Weißwasser hatte deshalb Protest gegen die Spielwertung eingelegt. Dieser wurde aber später zurückgezogen, da der Schiedsrichter nach den gültigen Regeln zu Recht das Tor aberkannte.
Der Deutsche Eishockey-Bund hat diese umstrittene Regel nach intensiver Prüfung korrigiert.
Pressemitteilung EHC "Lausitzer Füchse" Spielbetriebs GmbH