Für die Lausitzer Füchse gibt es an diesem Wochenende in der 2. Eishockey-Bundesliga ein Wiedersehen mit zwei guten Bekannten: In den Partien am Freitag beim SC Riessersee (20 Uhr) und am Sonntag gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven (17 Uhr) treffen sie auf Carsten Gosdeck und André Mücke, die schon im Fuchsbau Geschichte geschrieben haben. Bei ihren neuen Vereinen erleben sie eine ganz unterschiedliche Entwicklung, staunen aber gemeinsam über den Höhenflug in Weißwasser. Den Wechsel an die Zugspitze hatte sich Carsten Gosdeck ursprünglich etwas anders vorgestellt. Der 29 Jahre alte Stürmer verließ die Füchse als Toptorjäger und wollte eigentlich auch in Riessersee für Furore sorgen. Doch Gosdeck startete genau so schwach in die Saison wie das gesamte Garmischer Team. Der inzwischen entlassene Trainer Kim Collins beschwerte sich intern über den schlechten Fitnesszustand, mit dem der Angreifer aus der Sommerpause gekommen sei und versetzte ihn in die dritte Sturmreihe. "Am Anfang lief es überhaupt nicht gut", räumt Gosdeck selbstkritisch ein. Doch unter dem neuen Trainer Gerhard Brunner kommt der Ex-Fuchs immer besser in Schwung und vor allem zu mehr Eiszeit. "Er redet viel mit mir und gibt mir Selbstvertrauen", lobt Gosdeck.
Diesen engen Kontakt zum Coach lernte der Stürmer in Weißwasser schätzen, wo er zu den absoluten Führungsspielern bei Thomas Popiesch zählte und das Vertrauen mit reichlich Toren zurückzahlte. Dass die Füchse als Fünfter derzeit gleich sechs Plätze vor Riessersee liegen, ist für Gosdeck zwar eine Überraschung, aber auch das Ergebnis harter Arbeit. "Ich ziehe den Hut vor dem Trainer und der Vereinsführung. Sie haben bei der Zusammenstellung der neuen Mannschaft einen super Job gemacht." Vor allem der Kontakt zu Popiesch, mit dem er bei den Moskitos Essen gemeinsam auf dem Eis stand, ist nicht abgerissen. Kann sich Gosdeck eine Rückkehr nach Weißwasser vorstellen? "Im Moment konzentriere ich mich ganz auf Riessersee und will meinen Vertrag hier erfüllen. Aber es gibt immer eine nächste Saison", lässt sich der Stürmer alle Türen offen.
Während Gosdeck seinen Führungsanspruch in Riessersee erst noch nachweisen muss, warf André Mücke (25) an der Nordseeküste bei den Fishtown Pinguins Bremerhaven vom ersten Spiel an seinen gewohnten Kampfgeist in die Waagschale. Der gelernte Stürmer stellte zwischenzeitlich auch als Verteidiger seine gewachsene Flexibilität unter Beweis. Er stand schon seit längerem auf dem Wunschzettel der Verantwortlichen in Bremerhaven, entschied sich jedoch erst in diesem Sommer für einen Wechsel. Zuvor hatte Mücke vom Beginn seiner Karriere an stets für Weißwasser gespielt und gehört damit neben Jörg Pohling (Saale Bulls Halle) zu den noch aktiven Urgesteinen des Vereins. Beim reiflich überlegten Wechsel ging es ihm vor allem darum, neue Erfahrungen zu sammeln. "Ich habe mich schnell eingelebt. Bremerhaven ist ein familiär geführter Klub", erklärt Mücke seine persönliche Situation beim Tabellenneunten. Natürlich freut er sich auf die Rückkehr in den Fuchsbau im neuen Trikot. "Das ist ein besonderes Spiel für mich. Ich bin gespannt, wie ich in der Nacht davor schlafe." Von seinem Ex-Verein zeigt sich Mücke nicht nur wegen der Bremerhavener 0:5-Niederlage im Hinspiel schwer beeindruckt: "Die Füchse haben eine Topmannschaft. Ich traue ihnen den Einzug in die Play-offs zu." (VON FRANK NOACK)
Kein unwichtiges Spiel heute. Mit einem 3-Punktesieg könnte man satte 15 Punkte Luft auf einen Abstiegsrundenplatz erhaschen.
2 | ESWgirl | 21.11.2008 @ 14:50
odritter werden :P
3 | ESWgirl | 21.11.2008 @ 14:52
sorry oder dritter werden :P
4 | Taubentreter | 21.11.2008 @ 16:53
Sch***** auf "Dritter werden"...
Das Ziel ist immernoch Pre-Playoffs und damit vorzeitiger Klassenerhalt. Das Maximalziel wären dann die direkten Playoff-Ränge. Erst dann spielt die Platzierung ne Rolle...
Na denn schau'n mer moal....
5 | Howy2008 | 21.11.2008 @ 17:08
Un wennse heute nicht gewinnen, auch nicht so schlimm. Hauptsache zu Hause!! Obwohl, Auswaertsdreier ist ja auch nicht schlecht.
6 | Renegade | 21.11.2008 @ 17:13
@4: genauso seh ich das auch, viel wichtiger ist das punktepolster zu platz11 und das könnte sich vergrößern !
7 | schlagschuss | 21.11.2008 @ 18:12
Ist doch trotzdem schön wenn man mal auf Abstand zu Platz 8 schielt oder sich als FAN nach ober orientiert. Die Spieler sollten allerdings fleißig Punkten bevor es ums "Heimrecht" für die Play offs geht:-)
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Diesen engen Kontakt zum Coach lernte der Stürmer in Weißwasser schätzen, wo er zu den absoluten Führungsspielern bei Thomas Popiesch zählte und das Vertrauen mit reichlich Toren zurückzahlte. Dass die Füchse als Fünfter derzeit gleich sechs Plätze vor Riessersee liegen, ist für Gosdeck zwar eine Überraschung, aber auch das Ergebnis harter Arbeit. "Ich ziehe den Hut vor dem Trainer und der Vereinsführung. Sie haben bei der Zusammenstellung der neuen Mannschaft einen super Job gemacht." Vor allem der Kontakt zu Popiesch, mit dem er bei den Moskitos Essen gemeinsam auf dem Eis stand, ist nicht abgerissen. Kann sich Gosdeck eine Rückkehr nach Weißwasser vorstellen? "Im Moment konzentriere ich mich ganz auf Riessersee und will meinen Vertrag hier erfüllen. Aber es gibt immer eine nächste Saison", lässt sich der Stürmer alle Türen offen.
Während Gosdeck seinen Führungsanspruch in Riessersee erst noch nachweisen muss, warf André Mücke (25) an der Nordseeküste bei den Fishtown Pinguins Bremerhaven vom ersten Spiel an seinen gewohnten Kampfgeist in die Waagschale. Der gelernte Stürmer stellte zwischenzeitlich auch als Verteidiger seine gewachsene Flexibilität unter Beweis. Er stand schon seit längerem auf dem Wunschzettel der Verantwortlichen in Bremerhaven, entschied sich jedoch erst in diesem Sommer für einen Wechsel. Zuvor hatte Mücke vom Beginn seiner Karriere an stets für Weißwasser gespielt und gehört damit neben Jörg Pohling (Saale Bulls Halle) zu den noch aktiven Urgesteinen des Vereins. Beim reiflich überlegten Wechsel ging es ihm vor allem darum, neue Erfahrungen zu sammeln. "Ich habe mich schnell eingelebt. Bremerhaven ist ein familiär geführter Klub", erklärt Mücke seine persönliche Situation beim Tabellenneunten. Natürlich freut er sich auf die Rückkehr in den Fuchsbau im neuen Trikot. "Das ist ein besonderes Spiel für mich. Ich bin gespannt, wie ich in der Nacht davor schlafe." Von seinem Ex-Verein zeigt sich Mücke nicht nur wegen der Bremerhavener 0:5-Niederlage im Hinspiel schwer beeindruckt: "Die Füchse haben eine Topmannschaft. Ich traue ihnen den Einzug in die Play-offs zu."
(VON FRANK NOACK)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 21. November 2008