Nach einem passablen Mitteldrittel liegen die Füchse unglücklich mit drei Toren zurück und lassen dann die Gegenwehr vermissen.
Über dem Spiel schwebte eine gewisse Spannung aus zwei Gründen. Riessersee stand mit einem Spiel und neun Punkten weniger als die Füchse genau auf dem Platz, den die Füchse am Saisonende vermeiden wollen: Platz 11 und die Teilnahme an der Abstiegsrunde. Es ging also darum, diesen Gegner abzuschütteln oder ihn näher herankommen zu lassen. Zweitens spielen in Riessersee viele gute Bekannte: Reader, Lindmark, Wikström und Gosdeck haben vor gar nicht so langer Zeit das Füchse-Trikot getragen und in ihm eine wichtige Rolle gespielt. Auf beiden Seiten fehlten wichtige Spieler: bei den Gastgebern Brad Self wegen einer Spieldauerstrafe (er hatte zuletzt den Ex-Fuchs Robert Brezina so gefoult, dass der für drei Monate ausfällt) und auf Füchse-Seite Kenny Roche, der nach seiner Gehirnerschütterung noch nicht wieder fit war, aber wegen eines Todesfalls in seiner Familie sowieso in die USA gereist war und erst am Montag zurückkommt.
Schwaches erstes Drittel
Das Spiel begann aus Füchse-Sicht unglücklich: Zwar bekamen die Gastgeber die erste Strafzeit zugesprochen, aber in ihr brachten die Lausitzer nicht viel zustande. Im Gegenteil, Patrick Strauch kassierte selbst eine Strafe vom kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Lenhart. In Überzahl gelang den Gastgebern dann der erste Treffer. Gosdeck legte die Scheibe quer, Verteidiger Paderhuber zog direkt ab und ließ MacDonald keine Chance. Auch nach dem frühen Rückstand fehlte den bei den Füchsen der richtige Zug zum Tor. Im ersten Drittel gab es nur eine echte Chance, als Sutter nach einem Pass von hinter dem Tor aus drei Metern abzog und das Tor um Zentimeter verfehlte. Die Gastgeber waren allerdings kaum besser, so dass das 1:0 zur Drittelpause in Ordnung war.
Die Füchse kehrten mit wesentlich mehr Druck aus den Kabinen zurück und verdienten sich in den ersten fünf Minuten den Ausgleich. Den erzielte Ervin Masek mit seinem neunten Saisontreffer nach einem klasse Doppelpass mit Mizzi.
Als dann erneut Strauch auf die Strafbank musste, straften die Füchse die bisherige Saisonstatistik Lügen, die beste Unterzahl-Mannschaft zu sein.
Unglückliche Gegentore
Mit der zweiten Überzahl kamen die Gastgeber zum zweiten Treffer. Wikström hatte geschossen, Torwart MacDonald musste nach vorn abprallen lassen und wurde zu schlecht abgesichert, so dass Bigam den Puck über die Linie drücken konnte. Danach verlief das Spiel äußerst unglücklich für die Füchse. Erst vergab Marvin Tepper aus Nahdistanz die Riesenchance zum Ausgleich, verfehlte das Tor. Und als dann George Kink (ein Sohn des Weißwasseraner Ex-Trainers) allein durch war und MacDonald hielt, unterlief Reagan Rome ein echtes Eigentor, als er den Puck unter Bedrängnis ins eigene Netz schoss. Die Füchse drängten vor der Drittelsirene auf den Anschlusstreffer und liefen in einen Konter. McPherson legte ab und Guidarelli musste aus 50 Zentimetern nur noch die Kelle hinhalten. Statt einem möglichen (und auch nicht ungerechten) Unentschieden lagen die Füchse nach dem zweiten Drittel mit drei Treffern zurück. Die Motivation der Füchse war damit gebrochen. Außer einigen Einzelaktionen kam nicht mehr viel. Nach dem fünften Gegentreffer verließ MacDonald entnervt das Füchse-Tor. Er hatte erst gegen gehalten, war aber gegen den Nachschuss von Stanley machtlos. Für ihn kam der junge Christian Wendler ins Tor, der aber jeweils bei eigener Überzahl zwei Gegentore verbockte. Erst legte er beim Versuch, das Spiel von hinter dem Tor wieder aufzubauen, den Puck Guidarelli auf den Schläger und dann ließ er einen Befreiungsschlag von Paderhuber aus dem gegnerischen Drittel (!) passieren. (Von Titus Fischer und Frank Thümmler)
Über dem Spiel schwebte eine gewisse Spannung aus zwei Gründen. Riessersee stand mit einem Spiel und neun Punkten weniger als die Füchse genau auf dem Platz, den die Füchse am Saisonende vermeiden wollen: Platz 11 und die Teilnahme an der Abstiegsrunde. Es ging also darum, diesen Gegner abzuschütteln oder ihn näher herankommen zu lassen. Zweitens spielen in Riessersee viele gute Bekannte: Reader, Lindmark, Wikström und Gosdeck haben vor gar nicht so langer Zeit das Füchse-Trikot getragen und in ihm eine wichtige Rolle gespielt. Auf beiden Seiten fehlten wichtige Spieler: bei den Gastgebern Brad Self wegen einer Spieldauerstrafe (er hatte zuletzt den Ex-Fuchs Robert Brezina so gefoult, dass der für drei Monate ausfällt) und auf Füchse-Seite Kenny Roche, der nach seiner Gehirnerschütterung noch nicht wieder fit war, aber wegen eines Todesfalls in seiner Familie sowieso in die USA gereist war und erst am Montag zurückkommt.
Schwaches erstes Drittel
Das Spiel begann aus Füchse-Sicht unglücklich: Zwar bekamen die Gastgeber die erste Strafzeit zugesprochen, aber in ihr brachten die Lausitzer nicht viel zustande. Im Gegenteil, Patrick Strauch kassierte selbst eine Strafe vom kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Lenhart. In Überzahl gelang den Gastgebern dann der erste Treffer. Gosdeck legte die Scheibe quer, Verteidiger Paderhuber zog direkt ab und ließ MacDonald keine Chance. Auch nach dem frühen Rückstand fehlte den bei den Füchsen der richtige Zug zum Tor. Im ersten Drittel gab es nur eine echte Chance, als Sutter nach einem Pass von hinter dem Tor aus drei Metern abzog und das Tor um Zentimeter verfehlte. Die Gastgeber waren allerdings kaum besser, so dass das 1:0 zur Drittelpause in Ordnung war.
Die Füchse kehrten mit wesentlich mehr Druck aus den Kabinen zurück und verdienten sich in den ersten fünf Minuten den Ausgleich. Den erzielte Ervin Masek mit seinem neunten Saisontreffer nach einem klasse Doppelpass mit Mizzi.
Als dann erneut Strauch auf die Strafbank musste, straften die Füchse die bisherige Saisonstatistik Lügen, die beste Unterzahl-Mannschaft zu sein.
Unglückliche Gegentore
Mit der zweiten Überzahl kamen die Gastgeber zum zweiten Treffer. Wikström hatte geschossen, Torwart MacDonald musste nach vorn abprallen lassen und wurde zu schlecht abgesichert, so dass Bigam den Puck über die Linie drücken konnte. Danach verlief das Spiel äußerst unglücklich für die Füchse. Erst vergab Marvin Tepper aus Nahdistanz die Riesenchance zum Ausgleich, verfehlte das Tor. Und als dann George Kink (ein Sohn des Weißwasseraner Ex-Trainers) allein durch war und MacDonald hielt, unterlief Reagan Rome ein echtes Eigentor, als er den Puck unter Bedrängnis ins eigene Netz schoss. Die Füchse drängten vor der Drittelsirene auf den Anschlusstreffer und liefen in einen Konter. McPherson legte ab und Guidarelli musste aus 50 Zentimetern nur noch die Kelle hinhalten. Statt einem möglichen (und auch nicht ungerechten) Unentschieden lagen die Füchse nach dem zweiten Drittel mit drei Treffern zurück. Die Motivation der Füchse war damit gebrochen. Außer einigen Einzelaktionen kam nicht mehr viel. Nach dem fünften Gegentreffer verließ MacDonald entnervt das Füchse-Tor. Er hatte erst gegen gehalten, war aber gegen den Nachschuss von Stanley machtlos. Für ihn kam der junge Christian Wendler ins Tor, der aber jeweils bei eigener Überzahl zwei Gegentore verbockte. Erst legte er beim Versuch, das Spiel von hinter dem Tor wieder aufzubauen, den Puck Guidarelli auf den Schläger und dann ließ er einen Befreiungsschlag von Paderhuber aus dem gegnerischen Drittel (!) passieren.
(Von Titus Fischer und Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 22.11.2008