Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Kleiner Kader – großer Kampf
01.12.2008 | 07:18 Uhr von
Es bleibt dabei: Die Lausitzer Füchse sind einfach eine Nummer zu groß für die Eislöwen Dresden. Trotz des Ausfalls mehrerer Leistungsträger setzte sich Weißwasser genau wie in den Playdowns vor zwei Jahren auch diesmal wieder gegen den sächsischen Rivalen durch und gewann am Ende 2:1 nach Verlängerung. Vor 4127 Zuschauern in der ausverkauften Freiberger-Arena hatte Chris Straube die Füchse mit seinem Treffer in der 4. Minute zunächst in Führung geschossen. Kevin Gardner sorgte im zweiten Drittel für den 1:1-Ausgleich (23.). Bei diesem leistungsgerechten Remis blieb es nach 60 Minuten der regulären Spielzeit. In der Verlängerung erzielte Chris Straube dann acht Sekunden vor dem Ende in Überzahl den entscheidenden Treffer (65.).

Dabei hatte Füchse-Trainer Thomas Popiesch vor dem Spiel tiefe Sorgenfalten auf der Stirn angesichts der eklatanten Personalprobleme im Angriff. Denn während Topscorer Preston Mizzi wegen eine Spieldauer-Disziplinarstrafe aus der Bremerhaven-Partie fehlte, zerschlugen sich auch die Hoffnungen auf das Mitwirken der verletzten Patrick Strauch und Kenny Roche. Strauch musste wegen einer schmerzhaften Oberschenkelprellung zuschauen und wird möglicherweise auch am kommenden Wochenende noch nicht spielen können. Roche, der wegen einer Gehirnerschütterung vor fünf Wochen sein letztes Pflichtspiel bestritten hat, ist zwar inzwischen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Er fühlte sich aber nach eigenem Bekunden noch nicht fit genug für das sehr emotionale Sachsenderby.

Angesichts dieser Personalprobleme hatte Trainer Popiesch die Devise ausgegeben, zunächst in der Abwehr sicher zu stehen. Und vor den etwa 600 mitgereisten Fans aus Weißwasser bekam die Hintermannschaft gleich richtig viel Arbeit, denn schon nach 30 Sekunden gab es die erste Strafe für die Gäste. Doch sie überstanden diese kritische Anfangsphase unbeschadet und fanden dank des Führungstreffers von Straube relativ zügig ihre Sicherheit. Routinier Straube stürmte gemeinsam mit Shaun Sutter und Marvin Tepper. Es war die einzige Angriffsreihe, die in ihrer gewohnten Formation auflaufen konnte. Die Reihen zwei und drei musste Trainer Popiesch wegen der vielen Ausfälle neu zusammenstellen. Am Ende des ersten Drittels hätte Weißwasser die verdiente Führung ausbauen können. Die beste Chance vergab Ervin Masek in der 19. Minute. Er schoss den am Boden liegenden Eislöwen-Torhüter Michal Marik an.

Im zweiten Drittel gingen die Gastgeber dann deutlich couragierter zu Werke. Der Ausgleichstreffer durch Kevin Gardner war deshalb folgerichtig. In der Folgezeit verhinderte Torhüter Ryan MacDonald mit großartigen Paraden einen Rückstand. In der 25. Minute rettete er sogar gleich zwei Mal in toller Manier. Nach vorn lief bei Weißwasser in dieser Phase nicht mehr viel zusammen. Phasenweise konnte sich die Mannschaft um Kapitän Sebastian Klenner nur durch Befreiungsschläge etwas Luft verschaffen.

Geleitet wurde das Derby übrigens von Robert Vozar aus Freiburg, dem Bruder des früheren Füchse-Stürmers Patrick Vozar. Und der Schiedsrichter rückte zu Beginn des letzten Drittels gleich in den Mittelpunkt. Denn in der 43. Minute verhängte Vozar nach einem Foul von Kevin Young an Petr Hruby einen Penalty für die Gastgeber. Doch Daniel Menge scheiterte an Ryan MacDonald im Füchse-Tor. Weißwasser kam jetzt wieder besser ins Spiel. In der 45. Minute verzog Thomas Götz aus Nahdistanz nur knapp. In der entscheidenden Phase lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, bei dem sich die Torhüter Marik und MacDonald immer wieder Bestnoten verdienten. In der regulären Spielzeit fiel deshalb kein Treffer mehr.
(AUS DRESDEN BERICHTETFRANK NOACK)

Eislöwen Dresden – Lausitzer Füchse 1:2 (0:1, 1:0, 0:0/0:1) n.V.
Tore: 0:1 Straube (4.), 1:1 Gardner (23.), 1:2 Straube (65.); Schiedsrichter: Robert Vozar (Freiburg); Zuschauer: 4127 (ausverkauft); Strafminuten: 18 / 18.

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 01. Dezember 2008
3232 mal gelesen
 
1 | willithefish | 01.12.2008 @ 07:48
Autor: Top-scorer ja...gehts es. Ich bin mit Leib und Seele Nachwuchstrainer beim ESC Dresden. Durch harte Arbeit haben wir es geschafft, dass unsere Kinder überregional erfolgreich sind und jedem Gegner mit Respekt und Fairness entgegentreten. Doch was einige (ich möchte nicht verallgemeinern sondern nur anprangern) Dresdner "Eishockeyfans" beim Spiel gegen Weißwasser abgelassen haben, hat nichts mit Fairness und Respekt dem Anderen gegenüber zu tun. Mehrere Weißwasseraner Fans sind nicht nur verbal angegriffen worden. Anfang des letzten Drittels kommen Nachwuchsspieler zu mir und fragen mich, weshalb der Fan der Füchse so stark blutet????? Was soll ich sagen??? Das es zum guten Ton gehört jemanden zu vermöbeln???? Schon in der alten Halle bin ich Zeuge geworden wie "Dresdner Fans" sinnbefreit in die Reihen der Füchse - Fans gestürmt sind um Unheil anzurichten. Unsere Kinder betreiben die schönste Sportart der Welt und hier hat Gewalt nichts zu suchen. Nicht auf dem Eis und auch nicht auf den Rängen. Derby hin oder her. So geht es nicht. Dies soll keine Verallgemeinerung sein. Aber dennoch sollten einzelne Chaoten nicht das Ansehen derer schädigen, welche im Stadion sind um ihr Team, bisweilen bis an die Grenze der Belastbarkeit, anzufeuern. Hier sollte etwas unternommen werden, damit in Zukunft das Derby ein toller Event für alle wird.
2 | willithefish | 01.12.2008 @ 07:52
diesen beitrag fand ich im forum von den eislöwen und ich muß sagen wenn das stimmt was der dd-fan hier schreibt kann ich ihm nur recht geben. was soll das egal ob von eislöwen oder füchse seite immer mit schlägen zu reagieren, kann ein derby nicht mal friedlich abgehen ? ich kann es nicht verstehen ! sport frei
3 | atzegruenkohl | 01.12.2008 @ 08:43
der radio wsw moderator wurde auch verbal angegriffen und mit bier beworfen
4 | Fuchstino | 01.12.2008 @ 10:16
Das schlimme an der sache ist ja auch noch das die meißten Idioten gar keine Eishockey fans sind sondern Hools von Dynamo Dresden die sich einfach nur prügeln wollen und solche Vollpfosten machen unseren Sport kaputt vor 2 Jahren wurde ich in DD mal sowas von zusammen geschlagen 6hools gegen mich und die Polizei hat nichts unternomen.So kann es doch nicht weiter gehen
5 | willithefish | 01.12.2008 @ 11:22
na wenn die ordnungsgruppe leute untersich hat die selbs dynamo d. hool´s sind und die bullen sich nicht trauen was zu unternehmen kann man nur mit dem kopf schüteln ! das die eislöwen das nicht hinbekommen ist schon traurig! aber vielleicht wollen die das auch nicht, wer weiß ! aber wie gesagt, es gibt überall idioten ob beim etc, esw oder dd oder anderen vereinen!
6 | Maik+Eve | 01.12.2008 @ 12:11
Kann einfach nur den Kopf schütteln.Gegen diese Idioten,die nur Ihre Fäuste spielen lassen.Eishockey ist denen doch sowas von ....egal.LG an Willi
7 | Matzl | 01.12.2008 @ 12:36
Es sind nicht nur Dynamo Dresden-Hools. Es sind auch Möwen-Fans, die noch nicht begriffen haben wo der Unterschied zum Fußball ist.
8 | Backe | 01.12.2008 @ 12:48
Ich kann es auch ne verstehen warum kann man sich ne wärend des spiels mit fangesängen aufheizen und nachher zusammen ein bier trinken gehen und das spiel bei nem plausch auswerten das wäre doch viel cooler aber das wird glaube bei uns in der region nie passieren!!!!
9 | schlagschuss | 01.12.2008 @ 12:56
Also wie ich das mitbekommen hab gab es nei diesen ärger, erst in den letzten 3-4 Jahren und damals gingen die provokationen von uns aus. Das es nun so ausartet ist natürlich schei..e
10 | schlagschuss | 01.12.2008 @ 12:59
Ich erinnere mich noch daran das einige Dresdner vor nicht langer Zeit noch Heimspiele der Füchse besuchten. Wäre ja nun undenkbar
11 | dynamo | 01.12.2008 @ 16:24
Es ist zu einfach immer von Dynamo Hools zu sprechen, die sollten den Ordnungskräften bekannt sein!!!
12 | Makkaroni | 01.12.2008 @ 19:48
@ 11 Sind sie auch, sogar persönlich!
13 | willithefish | 01.12.2008 @ 22:41
nehmen wir das beste daraus - drei dreby siege -spitze in sachsen und die besten fans der welt! denn ich habe noch keine fans gesehen die auswärts so eine geile kojo gemacht haben wir die bs! danke jungs und weiter so! und für die nächsten derbys zeigen wir den rest das es auch friedliche fans gibt die nur den sport und ihr team lieben und nicht die fäuste in ein anderem gesicht !!! in diesem sinne "sport frei !"
14 | Magdeburger | 02.12.2008 @ 09:25
- Tolle Fans seit ihr
15 | Maik+Eve | 02.12.2008 @ 09:41
Magdeburger auf was willst du genau hinaus?
16 | Magdeburger | 02.12.2008 @ 16:15
@ 15 Ich bin wieder ein wenig runter gekommen. Auch wenn die Wut noch tief steckt. Ich möchte das nicht verallgemeinern und begrenze meine Aussagen auf den Anteil Fans von euch, der den Bereich der Gästefans verwüstet haben.
17 | Fredi | 02.12.2008 @ 16:26
Also ich bin den DDlern wo es nur ging aus den Weg gegangen, hatte somit auch keine schlechten Erfahrungen. Auf dem Weg zum Auto sangen welche im besten sächsisch: orbeiitslos un keeen geld im Portmoneeee _ das ist esw. Konnte eigentlich nur lachen, denn die sahen nicht gerade so aus, als wären sie aus der Führungsetage von Infinion.
18 | Tom23 | 02.12.2008 @ 18:17
Das Überlegen ist dem gemeinen Kaffesachsen leider bis heute verwehrt geblieben ^^ muß auch jedesmal lachen
19 | willithefish | 02.12.2008 @ 22:05
@16 das habe ich ja auch gesagt das es überall idioten gibt, nur -ich möchte es nicht schön reden - sind bei uns nicht solch leute unterwegs die nur auf stress und schläge aus sind, zumindestens ergeht es euch besser wenn ihr bei uns spielt als andersrum! und wegen der sitze find ich auch scheiße aber lieber einen sitz weniger als einige zähne!!!
20 | willithefish | 02.12.2008 @ 22:06
grüße an maik und eve !!!!
21 | eisloewe62 | 03.12.2008 @ 09:50
Heißt das jetzt, dass gewaltbereite Dynamo-Dresden anhänger friedliche füchsefans angegriffen haben? Eben jene füchsefans, die vorher evtl. das Spiel von Dynamo dresden besucht haben. Mozart, was sagst du denn zu dne Dynamo-Brüdern ;)
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