Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Füchse: Keine Angst vor dem Weihnachtsmann
05.12.2008 | 10:15 Uhr von
Im Zweitliga-Heimspiel gegen die Tower Stars Ravensburg (19.30 Uhr) laufen die Lausitzer Füchse am heutigen Freitag erstmals in ihren Weihnachtstrikots auf. Diese Trikots werden traditionell für die Partien im Dezember angefertigt. Dass sie aber nicht immer ein Glücksbringer sind, mussten die Füchse in der vergangenen Spielzeit schmerzhaft feststellen. Deshalb kämpfen sie ab heute auch gegen die negativen Erinnerungen an.

Drei Heimspiele, drei Niederlagen – diese Null-Punkte-Bilanz innerhalb von fünf Tagen beschleunigte damals den Weißwasseraner Absturz in den Tabellenkeller. Dabei sollten die drei Heimspiele in Folge gegen Schwenningen, Regensburg und Heilbronn eigentlich die Wende bringen. Die Füchse wollten vor heimischem Publikum die nötigen Punkte sammeln, um den Weg aus der Krise zu finden. Doch das misslang gründlich. Hat Trainer Thomas Popiesch deshalb Angst vor dem Weihnachtsmann? Sprich, einem ähnlichen Einbruch wie in der vergangenen Saison? „Nein, auf keinen Fall. Denn ich bin nicht abergläubisch“, lächelt Popiesch. Auch Manager Ralf Hantschke gibt sich optimistisch: „Das Team ist stabiler als in der Vorsaison.“

In der Tat ist die sportliche Situation deutlich komfortabler als vor Jahresfrist. Statt die Abstiegsrunde vor Augen zu haben, dürfen die Füchse als Tabellenfünfter diesmal sogar auf die Playoffs blicken. Und auch mit Bezug auf die personelle Situation gibt es keinen Grund, Trübsal zu blasen. Während die Mannschaft damals den Weggang der Leistungsträger Chris Straube und Robert Brezina nicht verkraften konnte, gibt es vor der heutigen Partie gegen Ravensburg positive Signale. Nach sechswöchiger Zwangspause wegen einer Gehirnerschütterung kehrt Kenny Roche ins Team zurück. Auch Topscorer Preston Mizzi hat seine Sperre abgesessen und kann wieder mitwirken. Zudem ist Patrick Strauch nach seiner schweren Oberschenkelprellung in dieser Woche wieder ins Training eingestiegen und darf auf einen Einsatz hoffen. Dass die Mannschaft jedoch auch solche Ausfälle wegstecken kann, hat sie am vergangenen Sonntag mit dem 2:1-Auswärtssieg bei den Eislöwen Dresden gezeigt.

Kurzum: Es muss trotz der neuen Trikots in diesem Jahr niemand Angst vor dem Weihnachtsmann haben. Notfalls können sich ja Mannschaft und Fans gegenseitig Mut machen. So wie in Dresden, als die Anhänger wie eine gelbe Wand hinter dem Team standen. Und die zu überwinden, dürfte selbst für den Weihnachtsmann eine sehr schwierige Aufgabe werden.

VON FRANK NOACK

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 05. Dezember 2008
624 mal gelesen
 
1 | elFranzo | 05.12.2008 @ 16:56
Welche Mannschaft hat Herr Noack in der Saison 07/08 im Monat Dezember beobachtet? Sicher nicht die Füchse, denn die haben alle ihre Heimspiele bis Weihnachten gewonnen.
2 | Turbotox | 06.12.2008 @ 00:22
1) Wenn Du doch auch nur bei anderen "Themen & Problemen" so akribisch zwischen den Zeilen lesen, mitdenken und argumentieren würdest. Der Weihnachtsmann vermutet, dein Niveau sinkt, denn: "Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen." In diesem gut gemeintem Sinne, Sport frei!
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