...in neuen Weihnachts-Trikots
Im ersten Spiel in den neuen Weihnachtstrikots gab es noch keine Bescherung für die Lausitzer Füchse in der 2. Bundesliga: Sie unterlagen in einer temposcharfen Partie den Ravensburg Tower Stars 2:3 nach Penaltyschießen. Für Weißwasser war es die erste Heimniederlage nach zuvor vier Siegen in Folge. Vor 1586 Zuschauern glichen Kenny Roche (30.) in seinem ersten Spiel nach sechswöchiger Pause und Shaun Sutter (59.) jeweils die Führung der Gäste aus, die zunächst den Ton angaben. Nach der torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Hier sorgte Stephan Vogt als zehnter Schütze für den Sieg der Tower Stars. Weißwasser sicherte sich trotz der Niederlage zumindest einen Punkt.
Obwohl die Füchse erstmals seit Wochen wieder in Bestbesetzung antreten konnten, fanden sie ganz schwer in die Partie. Anders ausgedrückt: Ihre Offensive war in den ersten Minuten praktisch nicht existent. Denn die Gäste um den früheren Weißwasseraner Kapitän Martin Masak legten ein Wahnsinnstempo vor und attackierten schon sehr frühzeitig, so dass die Füchse kaum zu einem geordneten Spielaufbau fanden. Zudem musste Topscorer Preston Mizzi wegen Meckerns für zehn Minuten auf die Strafbank. In dieser kritischen Phase bewahrte Torhüter Ryan MacDonald wieder einmal mit großartigen Reflexen sein Team vor einem Rückstand. Vor allem Jeff Richards – der vor einem Jahr schon im Fuchsbau einen Vertrag unterschrieben hatte, dann aber doch nach Ravensburg wechselte – glänzte immer wieder mit schnellen Sololäufen auf dem Flügel.
Nach der hochverdienten Ravensburger Führung kurz nach Wiederbeginn schien die Partie ihren logisch Verlauf zu nehmen. In der Folgezeit hätten die Gäste das Ergebnis sogar noch ausbauen können, scheiterten aber immer wieder an MacDonald. Erst nach dem Ausgleich durch Roche kamen die Füchse auf Touren. Sie gingen couragierter in die Zweikämpfe und gestalteten die Partie nun offen.
Im letzten Drittel wurde das Spiel dramatisch. Nach der erneuten Ravensburger Führung drei Minuten vor dem Ende schienen die Gastgeber schon geschlagen zu sein. Einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie musste MacDonald passieren lassen. Doch im Gegenzug sorgte Sutter für das 2:2 und damit die Verlängerung. (VON FRANK NOACK)
Lausitzer Füchse – Ravensburg Tower Stars 2:3 n. P. (0:0, 1:1, 1:1/0:1) Tore: 0:1 Thomson (23.), 1:1 Roche (30.), 1:2 May (58.), 2:2 Sutter (59.), 2:3 Vogt (65.); Zuschauer: 1586; Schiedsrichter: Georg Jablukov (Berlin); Strafminuten: 10 + 10 (Mizzi) / 8. RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Kevin Young.
Im ersten Spiel in den neuen Weihnachtstrikots gab es noch keine Bescherung für die Lausitzer Füchse in der 2. Bundesliga: Sie unterlagen in einer temposcharfen Partie den Ravensburg Tower Stars 2:3 nach Penaltyschießen. Für Weißwasser war es die erste Heimniederlage nach zuvor vier Siegen in Folge. Vor 1586 Zuschauern glichen Kenny Roche (30.) in seinem ersten Spiel nach sechswöchiger Pause und Shaun Sutter (59.) jeweils die Führung der Gäste aus, die zunächst den Ton angaben. Nach der torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Hier sorgte Stephan Vogt als zehnter Schütze für den Sieg der Tower Stars. Weißwasser sicherte sich trotz der Niederlage zumindest einen Punkt.
Obwohl die Füchse erstmals seit Wochen wieder in Bestbesetzung antreten konnten, fanden sie ganz schwer in die Partie. Anders ausgedrückt: Ihre Offensive war in den ersten Minuten praktisch nicht existent. Denn die Gäste um den früheren Weißwasseraner Kapitän Martin Masak legten ein Wahnsinnstempo vor und attackierten schon sehr frühzeitig, so dass die Füchse kaum zu einem geordneten Spielaufbau fanden. Zudem musste Topscorer Preston Mizzi wegen Meckerns für zehn Minuten auf die Strafbank. In dieser kritischen Phase bewahrte Torhüter Ryan MacDonald wieder einmal mit großartigen Reflexen sein Team vor einem Rückstand. Vor allem Jeff Richards – der vor einem Jahr schon im Fuchsbau einen Vertrag unterschrieben hatte, dann aber doch nach Ravensburg wechselte – glänzte immer wieder mit schnellen Sololäufen auf dem Flügel.
Nach der hochverdienten Ravensburger Führung kurz nach Wiederbeginn schien die Partie ihren logisch Verlauf zu nehmen. In der Folgezeit hätten die Gäste das Ergebnis sogar noch ausbauen können, scheiterten aber immer wieder an MacDonald. Erst nach dem Ausgleich durch Roche kamen die Füchse auf Touren. Sie gingen couragierter in die Zweikämpfe und gestalteten die Partie nun offen.
Im letzten Drittel wurde das Spiel dramatisch. Nach der erneuten Ravensburger Führung drei Minuten vor dem Ende schienen die Gastgeber schon geschlagen zu sein. Einen abgefälschten Schuss von der blauen Linie musste MacDonald passieren lassen. Doch im Gegenzug sorgte Sutter für das 2:2 und damit die Verlängerung.
(VON FRANK NOACK)
Lausitzer Füchse – Ravensburg Tower Stars 2:3 n. P. (0:0, 1:1, 1:1/0:1)
Tore: 0:1 Thomson (23.), 1:1 Roche (30.), 1:2 May (58.), 2:2 Sutter (59.), 2:3 Vogt (65.); Zuschauer: 1586; Schiedsrichter: Georg Jablukov (Berlin); Strafminuten: 10 + 10 (Mizzi) / 8.
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Kevin Young.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 06. Dezember 2008