Ärgerliche Niederlagen für die Lausitzer Füchse: Nach der Pleite vor dem Spielgericht des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) verloren die Weißwasseraner gestern auch noch bei den Landshut Cannibals mit 2:5.
Gemeinsam mit den Dresdner Eislöwen hatten die Füchse gegen die Absage der Heimspiele gegen eben jene Landshut Cannibals (26. bzw. 30. Dezember) protestiert. Doch das Spielgericht stellte fest, dass der Antrag der Bayern satzungskonform ist. Pikant: Nur weil vier Nachwuchsspieler zu ihren Nationalteams berufen worden sind, ist die Landshut-Absage rechtens. Für die Füchse bedeutet dieses Urteil einen hohen finanziellen Verlust. Das Heimspiel wird jetzt vermutlich auf einen zuschauerunfreundlichen Dienstag verlegt. Somit rechnen die Weißwasseraner mit einem Einnahmenausfall im fünfstelligen Bereich.
Füchse-Manager Ralf Hantschke, der zuvor an das Spielgericht appelliert hatte, "im Sinne der Sportart" zu entscheiden, zeigte sich nach dem Urteil zerknirscht, aber auch sportlich fair. Hantschke: "Wir haben alles versucht, um diese Verlegung zu verhindern. Unsere Argumente fanden aber keine Berücksichtigung. Wir akzeptieren die Entscheidung des Spielgerichtes und versuchen nun, schnellstmöglich einen Ersatztermin zu finden."
Gut möglich, dass die Füchse angesichts dieser gerichtlichen Pleite am Abend in Landshut nicht vollends bei der Sache waren. Als dann auch noch Reagan Rome in der achten Minute mit einer Verletzung am Bein vom Eis getragen werden musste, war das Desaster perfekt. Gegenspieler Maximilian Brandl bekam eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Ohnehin war es mit der Disziplin dann nicht mehr weit. Keilereien und viele Strafminuten waren die Folge. Immerhin: Tore fielen nach Shaun Sutters früher Führung in der 5. Minute auch noch, allerdings mehrheitlich für die Cannibals.
Den Füchsen fehlte es leider an Durchschlagskraft. Da machte sich nach dem frühen Aus von Rome auch das Fehlen der verletzten Chris Straube und Markus Lehnigk bemerkbar. Weißwassers Coach Thomas Popiesch war während dieser desaströsen Begegnung jedenfalls mehrfach auf 180. Keine Frage: Über dieses Spiel wird noch zu reden sein. Am Sonntag geht es zu Hause erstmal gegen die Tölzer Löwen.
Gemeinsam mit den Dresdner Eislöwen hatten die Füchse gegen die Absage der Heimspiele gegen eben jene Landshut Cannibals (26. bzw. 30. Dezember) protestiert. Doch das Spielgericht stellte fest, dass der Antrag der Bayern satzungskonform ist. Pikant: Nur weil vier Nachwuchsspieler zu ihren Nationalteams berufen worden sind, ist die Landshut-Absage rechtens. Für die Füchse bedeutet dieses Urteil einen hohen finanziellen Verlust. Das Heimspiel wird jetzt vermutlich auf einen zuschauerunfreundlichen Dienstag verlegt. Somit rechnen die Weißwasseraner mit einem Einnahmenausfall im fünfstelligen Bereich.
Füchse-Manager Ralf Hantschke, der zuvor an das Spielgericht appelliert hatte, "im Sinne der Sportart" zu entscheiden, zeigte sich nach dem Urteil zerknirscht, aber auch sportlich fair. Hantschke: "Wir haben alles versucht, um diese Verlegung zu verhindern. Unsere Argumente fanden aber keine Berücksichtigung. Wir akzeptieren die Entscheidung des Spielgerichtes und versuchen nun, schnellstmöglich einen Ersatztermin zu finden."
Gut möglich, dass die Füchse angesichts dieser gerichtlichen Pleite am Abend in Landshut nicht vollends bei der Sache waren. Als dann auch noch Reagan Rome in der achten Minute mit einer Verletzung am Bein vom Eis getragen werden musste, war das Desaster perfekt. Gegenspieler Maximilian Brandl bekam eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Ohnehin war es mit der Disziplin dann nicht mehr weit. Keilereien und viele Strafminuten waren die Folge. Immerhin: Tore fielen nach Shaun Sutters früher Führung in der 5. Minute auch noch, allerdings mehrheitlich für die Cannibals.
Den Füchsen fehlte es leider an Durchschlagskraft. Da machte sich nach dem frühen Aus von Rome auch das Fehlen der verletzten Chris Straube und Markus Lehnigk bemerkbar. Weißwassers Coach Thomas Popiesch war während dieser desaströsen Begegnung jedenfalls mehrfach auf 180. Keine Frage: Über dieses Spiel wird noch zu reden sein. Am Sonntag geht es zu Hause erstmal gegen die Tölzer Löwen.
Eig. Ber./jal/jam
Landshut Cannibals – Lausitzer Füchse 5:2 (1:1, 2:0, 1:1)
Tore: 0:1 Sutter (5.), 1:1, 2:1 Menauer (10./22.), 3:1 Quinlan (23.), 3:2 Tepper (52.), 4:2 Kühnhackl (54.), 5:2 Wittmann (60.); Schiedsrichter: Michael André Fröschle (Denklingen); Zuschauer: 1500; Zeitstrafen: 15 Min. + 20 Spieldauer (Brandl)/ 26 Min.
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 20. Dezember 2008