Nach großem Kampf kehren die Weißwasseraner mit drei Punkten von den Heilbronner Falken heim.
Die Lausitzer Füchse standen vor dem Spiel in Heilbronn zumindest ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Eine Niederlage, dann die Untätigkeit wegen der Verlegung des Heimspiels am 2. Weihnachtsfeiertag gegen Landshut, dann der schwere Gang zum Spitzenteam nach Bietigheim – null weitere Punkt in diesem Jahr und das Rutschen in die Playdown-Zone drohten.
Dabei war das Unterfangen, in Heilbronn zu punkten (nur vier Siege in bisher 17 Gastspielen) durch einige Ausfälle erschwert: Rome, Straube und Lehnigk fehlten verletzt, Saggau gesperrt. Zum Glück konnte Torwart Ryan MacDonald doch mitwirken, nachdem sich seine Verletzung aus dem Spiel gegen Bad Tölz als doch nicht so schwer herausgestellt hatte.
Besserer Start für Heilbronn
MacDonald war auch gleich gefordert. Die Heilbronner Falken, die ihrerseits auf ihren Drittbesten Scorer Ian MacNeil verzichten mussten, erwischten des besseren Start und nutzten gleich die erste Chance, als die Füchse vor dem Tor nicht energisch genug agierten und Axel Hackert im Nachsetzen erfolgreich war. Danach überstanden die Füchse schadlos zwei Überzahlspiele der Gastgeber und kamen ab der zehnten Minute besser ins Spiel. Mizzi hatte die erste Chance, konnte im Nachstochern aber den Falken-Goalie Marek Mastic nicht überwinden. Götz tauchte allein vor Mastic auf, bekam aber den Puck nicht unter und wenig später traf Tepper nur die Torlatte. Als es längst schon Unentschieden hätte stehen müssen, kamen die Heilbronner zu einem Konter, wurden gefoult und erhielten einen Penalty. Den aber parierte MacDonald gegen Hackert.
Zu Beginn des Mitteldrittels erkämpften sich die Füchse schnell eine Überzahl und erzielten durch ihren gefährlichen Verteidiger Kevin Young den Ausgleich. Beide Mannschaften bewegten sich danach spielerisch auf Augenhöhe, allerdings ohne die ganz großen Chancen herausspielen zu können. Die Gastgeber erzielten dann aber den Führungstreffer durch den Deutsch-Kanadier Luigi Calce, als Mizzi auf der Strafbank saß.
Doppelschlag in 28 Sekunden
Die Füchse bekamen aber die Chance, das schnell zu korrigieren, als die Falken binnen weniger Sekunden zwei Strafen kassierten. Das gelang eindrucksvoll: Bei 5:3 traf Shaun Sutter, bei 5:4 nur 28 Sekunden später Ervin Masek. Das Spiel war gedreht.
Im Schlussdrittel verteidigten die Füchse zunächst clever ihren Vorsprung, auch wenn der Druck der Falken ständig zunahm und MacDonald im Tor ständig gefordert war. Als dann Kenny Roche auf die Strafbank musste, galt es zu zittern. Falkenstürmer Derek Edwardson ließ sich aber wenig später zu einem bösen Foul an der Bande gegen Kevin Young hinreißen und erhielt dafür eine Fünf- Minuten- plus Spieldauerstrafe. Die erbosten Fans warfen Gegenstände aufs Eis, so dass zweimal gereinigt werden musste. In den letzten knapp drei Minuten mit je fünf Feldspielern auf dem Eis versuchten die Falken noch einmal alles. Young kassierte 43 Sekunden vor Schluss eine Strafe, die Falken nahmen den Goalie vom Eis – aber die Füchse-Abwehr hielt stand! (Von Frank Thümmler)
Die Lausitzer Füchse standen vor dem Spiel in Heilbronn zumindest ein wenig mit dem Rücken zur Wand. Eine Niederlage, dann die Untätigkeit wegen der Verlegung des Heimspiels am 2. Weihnachtsfeiertag gegen Landshut, dann der schwere Gang zum Spitzenteam nach Bietigheim – null weitere Punkt in diesem Jahr und das Rutschen in die Playdown-Zone drohten.
Dabei war das Unterfangen, in Heilbronn zu punkten (nur vier Siege in bisher 17 Gastspielen) durch einige Ausfälle erschwert: Rome, Straube und Lehnigk fehlten verletzt, Saggau gesperrt. Zum Glück konnte Torwart Ryan MacDonald doch mitwirken, nachdem sich seine Verletzung aus dem Spiel gegen Bad Tölz als doch nicht so schwer herausgestellt hatte.
Besserer Start für Heilbronn
MacDonald war auch gleich gefordert. Die Heilbronner Falken, die ihrerseits auf ihren Drittbesten Scorer Ian MacNeil verzichten mussten, erwischten des besseren Start und nutzten gleich die erste Chance, als die Füchse vor dem Tor nicht energisch genug agierten und Axel Hackert im Nachsetzen erfolgreich war. Danach überstanden die Füchse schadlos zwei Überzahlspiele der Gastgeber und kamen ab der zehnten Minute besser ins Spiel. Mizzi hatte die erste Chance, konnte im Nachstochern aber den Falken-Goalie Marek Mastic nicht überwinden. Götz tauchte allein vor Mastic auf, bekam aber den Puck nicht unter und wenig später traf Tepper nur die Torlatte. Als es längst schon Unentschieden hätte stehen müssen, kamen die Heilbronner zu einem Konter, wurden gefoult und erhielten einen Penalty. Den aber parierte MacDonald gegen Hackert.
Zu Beginn des Mitteldrittels erkämpften sich die Füchse schnell eine Überzahl und erzielten durch ihren gefährlichen Verteidiger Kevin Young den Ausgleich. Beide Mannschaften bewegten sich danach spielerisch auf Augenhöhe, allerdings ohne die ganz großen Chancen herausspielen zu können. Die Gastgeber erzielten dann aber den Führungstreffer durch den Deutsch-Kanadier Luigi Calce, als Mizzi auf der Strafbank saß.
Doppelschlag in 28 Sekunden
Die Füchse bekamen aber die Chance, das schnell zu korrigieren, als die Falken binnen weniger Sekunden zwei Strafen kassierten. Das gelang eindrucksvoll: Bei 5:3 traf Shaun Sutter, bei 5:4 nur 28 Sekunden später Ervin Masek. Das Spiel war gedreht.
Im Schlussdrittel verteidigten die Füchse zunächst clever ihren Vorsprung, auch wenn der Druck der Falken ständig zunahm und MacDonald im Tor ständig gefordert war. Als dann Kenny Roche auf die Strafbank musste, galt es zu zittern. Falkenstürmer Derek Edwardson ließ sich aber wenig später zu einem bösen Foul an der Bande gegen Kevin Young hinreißen und erhielt dafür eine Fünf- Minuten- plus Spieldauerstrafe. Die erbosten Fans warfen Gegenstände aufs Eis, so dass zweimal gereinigt werden musste. In den letzten knapp drei Minuten mit je fünf Feldspielern auf dem Eis versuchten die Falken noch einmal alles. Young kassierte 43 Sekunden vor Schluss eine Strafe, die Falken nahmen den Goalie vom Eis – aber die Füchse-Abwehr hielt stand!
(Von Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 24.12.2008