Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Pinguins holen zum neuen Schlag aus
02.01.2009 | 17:40 Uhr von
Heute Abend sind die Lausitzer Füchse im Eisstadion zu Gast - Noch sind zwei Rechnungen aus der laufenden Saison offen
Wer erfolgreiches Eishockey spielen will, muss kämpfen, Charakter zeigen und darf sich auch von schlechten Schiedsrichtern nicht ins Bockshorn jagen lassen. Die Pinguins haben gegen Crimmitschau (4:1) diese goldenen Regeln beherzigt.
So kann es weitergehen: Heute Abend wollen die Bremerhavener den nächsten Erfolg einfahren. Der Gegner heißt Lausitzer Füchse. Spielbeginn im Eisstadion am Wilhelm-Kaisen-Platz ist um 20 Uhr.
Die wichtigste Nachricht vorneweg: Craig Streu kann heute als Trainer an der Bande stehen. Der Pinguins-Coach hat am vergangenen Dienstag wegen eines angeblichen Wasserflaschenwurfs eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhalten und musste den Rest der Partie gegen Crimmitschau aus einem Technik-Container verfolgen. Eine Sperre stand im Raum, aber die konnte Teammanager Alfred Prey nach längeren Telefonaten mit Offiziellen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) abwenden. "Möglicherweise kommt aber noch eine Geldstrafe auf uns zu", so Prey.

Peinliche Leistung

Ganz ohne Bestrafung werden die Bremerhavener wohl nicht davonkommen. Denn Hauptschiedsrichter Steffen Klau, der eine ganz schwache, in Teilen sogar peinliche Leistung bot, fertigte zum Wasserflaschenwurf einen Zusatzbericht an. Der Referee schrieb auf, dass Streu in der 33. Minute den ominösen Plastik-Trinkbehälter vor lauter Wut aufs Eis geschmissen habe. Von dieser Sichtweise ließ Klau sich auch nach mehrmaliger Intervention des Bremerhavener Managements nicht abringen
Bitter für den Schiedsrichter: Streu war nicht der Flaschenwerfer. Der Übeltäter stammte aus den Reihen der Spieler. Er handelte sich um Jonas Lanier. Schlimm, dass fast jeder dritte Zuschauer die Aktion richtig gesehen hatte, der Schiedsrichter aber - mit der besseren Sicht ausgestattet - voll in die Grütze griff und einen Unschuldigen zum Sündenbock machte. Die Pinguins selbst machten gestern zu den Vorkommnissen im Crimmitschau-Spiel keine konkreten Angaben. Auch dass es sich beim Wasserflaschenwerfer um Lanier handelte, wurde nicht bestätigt. Der komplette Vorgang ist noch ein schwebendes Verfahren und wird noch vor dem DEB-Kontrollschuss verhandelt.
Über den schwachen Schiedsrichter Klau könnte man Romane schreiben, er lieferte eine Menge Gesprächsstoff. Er drohte dem Bremerhavener Stadionsprecher Felix Behnert beispielsweise einen Zusatzbericht an, weil dieser angeblich bei Strafzeiten gegen die Pinguins immer den Kopf geschüttelt habe,. Eine Majestätsbeleidigung, pfui Teufel.
Bei den vielen Diskussionen über Steffen Klau ging beinahe unter, dass die Pinguins gegen Crimmitschau mit einer Notmannschaft ran mussten und wie Helden den verdienten 4:1-Sieg erkämpften. Am Dienstagmittag sah es sogar nach einer Spielabsage aus, weil nur sechs Spieler am Frühtraining teilnehmem konnten. Viele lagen mit Grippe flach, einige quälten sich gegen die Eispiraten mit letzter Kraft übers Eis.
Heute wird weiterhin Derek Dinger fehlen. 40 Grad Fieber, Bettruhe. Damit haben die Bremerhavener nr noch drei Verteidiger, denn Nick Anderson kassierte gegen die Eispiraten einen Pferdekuss am Oberschenkel.
Trotzdem zeigen sich die Pinguins kämpferisch. Die Negativserie gegen Weißwasser soll gestoppt werden. Nach einem 0:5 und einem 3:6 in den bisherigen Duellen soll den Füchsen endlich mal wieder am Schwanz gezwickt werden.

Quelle: Nordsee-Zeitung
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