Auch aus Bremerhaven kommt Weißwasser ohne Punkte zurück. Nach zwei schwachen Dritteln wachen die Füchse zu spät auf.
Dass dieses Spiel ein ganz wichtiges ist, hatte Trainer Thomas Popiesch seinen Spielern vor dem Spiel eingeimpft und dabei vor allem wieder die einfache, mannschaftliche Spielweise gefordert, die die Füchse zu Saisonbeginn so stark gemacht hatte. Gegen Bremerhaven, nur einen Punkt hinter den Füchse auf dem letzte Pre-Playoff-Platz zehn liegend, hatte die Lausitzer die beiden ersten Saisonspiele gewonnen, auswärts mit 5:0 gar einen Kantersieg eingefahren. Auch diesmal schienen die Voraussetzungen gut. Die Bremerhavener (mit den Ex-Füchsen André Mücke und Martin Sekera in ihren Reihen) brachten nur 13 Feldspieler aufs Eis, mussten auf neun Spieler ihres Kaders verzichten, was eigentlich konditionelle Probleme zumindest im Schlussdrittel zur Folge haben sollte. Bei den Füchsen dagegen fehlte nur der nach wie vor am Knie verletzte Reagen Rome. Der zuletzt gesperrte Valenti und Engel kehrten in die Verteidigung zurück.
Mizzi trifft überraschend
Von guten Vorsätzen auf Lausitzer Seite war zunächst aber nichts zu sehen. Die Gastgeber hatten durch Prosofsky die erste gute Chance des Spiels, aber MacDonald zeigte sich auf dem Posten. In der ersten Überzahl lief gar nichts für die Füchse, bei einem Konter der Bremerhavener stand nur der Pfosten im Weg, nachdem MacDonald schon gegen den allein vor ihm auftauchenden Lanier gerettet hatte. Die Pinguine machten es in eigener Überzahl wenig später auch nicht besser, Saggau scheiterte aber am Goalie Michaud. Etwas überraschend fiel dann der Führungstreffer für die Füchse durch Preston Mizzi. Aber die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Masek musste wegen Haltens auf die Strafbank und die Pinguine benötigten nur 16 Sekunden Überzahl zum Ausgleich. Holzmann fälschte einen Schuss unhaltbar ins Tor ab.
Danach waren die Gastgeber dem Führungstreffer näher als Weißwasser, bevor Strauch in der Schlussminute des Drittels noch einmal an Michaud scheiterte.
War das erste Füchse-Drittel schon ein schwaches, sollte das zweite ein richtig schlechtes werden. Die Füchse wirkten gehemmt, während die Bremerhavener mit ihrem Minikader Dampf machten. Musial und Sekera vergaben noch, bevor Falloon nach einer schönen Kombination der verdiente Führungstreffer gelang. Kurz darauf musste Götz vom Eis und David Musial (spielte 1999/2000 auch mal für Weißwasser), der stärkste Mann auf dem Eis, erzielte das 3:1.
Auch danach konnte von einem Aufwachen der Füchse keine Rede sein. Zwar hatte Straube bei einem Konter den Anschlusstreffer auf dem Schläger, aber auf der anderen Seite vergab Smith die Chance zum 4:1 und bei zwei Überzahlspielen kamen die Füchse kaum einmal gefährlich vor das Tor der Gastgeber.
Die Standpauke von Trainer Popiesch muss gewaltig gewesen sein. Jedenfalls kamen die Füchse viel aggressiver aufs Eis zurück, spielten jetzt viel mutiger nach vorn und suchten den Abschluss. Aber der Puck wollte bei den Versuchen von Straube, Valenti und Saggau einfach nicht ins Tor, wobei auch die Pinguine mit Kontern gefährlich blieben. Als dann auch noch Martin Sekera mit einer Zwei- plus Zehnminutenstrafe vom Eis musste (und damit nur noch für die Schlussekunden wiederkommen konnte) witterten die Füchse eine letzte Chance. Aber auch sie verstrich ungenutzt. Anders machten es die Gastgeber. Als Thomas Götz erneut auf der Strafbank saß, traf der an diesem Tag starke Ex-Fuchs André Mücke – und konnte sich kaum freuen. (Von Frank Thümmler)
Zweites 6 Punkte Spiel verloren. Was ist nur los? Auf Verletzungen und Schiri kann man es in diesem Spiel wohl kaum noch schieben! BH hat gezeigt, dass man auch mit einem kleinen Kader siegen kann, der Wille dazu fehlt uns aber. Jetzt müssen 2 Siege kommen, ewig werden die Teams hinter uns nicht verlieren!!!
2 | SEFI | 03.01.2009 @ 13:03
Man ordnet sich langsam im Zielstellungsbereich ein - Platz 10!
3 | blaugelb | 03.01.2009 @ 13:08
willkommen in der realität. andere teams sind eben besser oder werden besser.
4 | Opi | 03.01.2009 @ 13:19
Absolut schwaches und enttäuschendes Spiel!!!
5 | Odin | 03.01.2009 @ 13:35
@4, von wegen, wenn Du da bist gewinnen se........
6 | alridge1 | 03.01.2009 @ 13:38
Ich bin enttäuscht, denn bis auf Ryan hat wohl keiner den Ehrgeiz gehabt zu gewinnen.
7 | Opi | 03.01.2009 @ 13:38
odin ich bin nich schuld error war dabei.....
8 | Fuchs-Blau | 04.01.2009 @ 11:46
immer auf die kleinen.ne,ne sehe ich es fast so wie locke da hat die No 8 ja wohl mehr versagt und wer hat denn den kleinen verpflichtet?wenn dem trainer niemand mehr zuhört ist das schon bedenklich.
9 | dynamo | 04.01.2009 @ 14:08
@8, Punkt getroffen!!!
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Dass dieses Spiel ein ganz wichtiges ist, hatte Trainer Thomas Popiesch seinen Spielern vor dem Spiel eingeimpft und dabei vor allem wieder die einfache, mannschaftliche Spielweise gefordert, die die Füchse zu Saisonbeginn so stark gemacht hatte. Gegen Bremerhaven, nur einen Punkt hinter den Füchse auf dem letzte Pre-Playoff-Platz zehn liegend, hatte die Lausitzer die beiden ersten Saisonspiele gewonnen, auswärts mit 5:0 gar einen Kantersieg eingefahren. Auch diesmal schienen die Voraussetzungen gut. Die Bremerhavener (mit den Ex-Füchsen André Mücke und Martin Sekera in ihren Reihen) brachten nur 13 Feldspieler aufs Eis, mussten auf neun Spieler ihres Kaders verzichten, was eigentlich konditionelle Probleme zumindest im Schlussdrittel zur Folge haben sollte. Bei den Füchsen dagegen fehlte nur der nach wie vor am Knie verletzte Reagen Rome. Der zuletzt gesperrte Valenti und Engel kehrten in die Verteidigung zurück.
Mizzi trifft überraschend
Von guten Vorsätzen auf Lausitzer Seite war zunächst aber nichts zu sehen. Die Gastgeber hatten durch Prosofsky die erste gute Chance des Spiels, aber MacDonald zeigte sich auf dem Posten. In der ersten Überzahl lief gar nichts für die Füchse, bei einem Konter der Bremerhavener stand nur der Pfosten im Weg, nachdem MacDonald schon gegen den allein vor ihm auftauchenden Lanier gerettet hatte. Die Pinguine machten es in eigener Überzahl wenig später auch nicht besser, Saggau scheiterte aber am Goalie Michaud. Etwas überraschend fiel dann der Führungstreffer für die Füchse durch Preston Mizzi. Aber die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Masek musste wegen Haltens auf die Strafbank und die Pinguine benötigten nur 16 Sekunden Überzahl zum Ausgleich. Holzmann fälschte einen Schuss unhaltbar ins Tor ab.
Danach waren die Gastgeber dem Führungstreffer näher als Weißwasser, bevor Strauch in der Schlussminute des Drittels noch einmal an Michaud scheiterte.
War das erste Füchse-Drittel schon ein schwaches, sollte das zweite ein richtig schlechtes werden. Die Füchse wirkten gehemmt, während die Bremerhavener mit ihrem Minikader Dampf machten. Musial und Sekera vergaben noch, bevor Falloon nach einer schönen Kombination der verdiente Führungstreffer gelang. Kurz darauf musste Götz vom Eis und David Musial (spielte 1999/2000 auch mal für Weißwasser), der stärkste Mann auf dem Eis, erzielte das 3:1.
Auch danach konnte von einem Aufwachen der Füchse keine Rede sein. Zwar hatte Straube bei einem Konter den Anschlusstreffer auf dem Schläger, aber auf der anderen Seite vergab Smith die Chance zum 4:1 und bei zwei Überzahlspielen kamen die Füchse kaum einmal gefährlich vor das Tor der Gastgeber.
Die Standpauke von Trainer Popiesch muss gewaltig gewesen sein. Jedenfalls kamen die Füchse viel aggressiver aufs Eis zurück, spielten jetzt viel mutiger nach vorn und suchten den Abschluss. Aber der Puck wollte bei den Versuchen von Straube, Valenti und Saggau einfach nicht ins Tor, wobei auch die Pinguine mit Kontern gefährlich blieben. Als dann auch noch Martin Sekera mit einer Zwei- plus Zehnminutenstrafe vom Eis musste (und damit nur noch für die Schlussekunden wiederkommen konnte) witterten die Füchse eine letzte Chance. Aber auch sie verstrich ungenutzt. Anders machten es die Gastgeber. Als Thomas Götz erneut auf der Strafbank saß, traf der an diesem Tag starke Ex-Fuchs André Mücke – und konnte sich kaum freuen.
(Von Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 03.01.2009