Verdienter 4:1-Sieg für die Bremerhavener
Die Fischtown Pinguins haben sich gestern Abend im Eisstadion den spielfreien Sonntag redlich verdient. Durch einen nie gefährdeten 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)-Sieg gegen die Lausitzer Füchse holten die Bremerhavener wichtige drei Punkte und sind bis auf einen Zähler an die Füchse herangekommen. Es war gleichzeitig der erste Sieg gegen die Lausitzer in dieser Saison.
Pinguins-Coach Craig Streu konnte nur noch ein Häufchen Aufrechter aufs Eis schicken. Mit Becker, Forster und Garten fielen kurzfristig drei Akteure krankheitsbedingt aus. Pyka machte sich zwar warm, spielte aber nicht. So hatte Streu nur zwei Verteidigungs- und drei Sturmreihen.
Kurz nach Beginn kassierte Smith eine Strafzeit, aber trotz Unterzahl hatte Lanier die erste Chance für die Pinguins auf dem Schläger, scheiterte aber erst an Goalie MacDonald und im zweiten Versuch am Pfosten. Auf der Gegenseite rettete Michaud gegen Saggau, der nach einem Fehlpass allein auf den Fischtown-Goalie zufuhr.
Es dauerte sieben, acht Minuten, ehe die Bremerhavener Linie in ihr bis dahin zerfahrenes Spiel bekamen. Doch erneut Lanier scheiterte, und auch Anderson traf das Tor nicht.
Wie es geht, zeigten die Lausitzer. Wieder leisteten sich die Pinguins einen üblen Fehler im eigenen Drittel. Janzens Fehler nutzte Saggau, dessen Pass Mizzi unhaltbar für Michaud in den rechten Torwinkel schlenzte.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 13. Minute erzielte Holzmann auf Vorlage von Falloon den Ausgleich. Es war mal wieder ein Tor in Überzahl, denn Masek brummte eine Strafe ab.
Die Gäste waren wieder komplett, die Pinguine machten die Musik. Sekera hatte Pech bein seinem "Bauerntrick", bei der dritten Zeitstrafe gegen den Gast hatte Holzmann ebenso Pech wie Anderson mit einem Schlagschuss. Die Pinguins hätten schon 3:1 oder gar 4:1 führen müssen.
So retteten sich die Füchse mit einem Remis in ihren Bau.
Auch zu Beginn es Mitteldrittels waren die Gastgeber die bessere Mannschaft. Sekera scheiterte noch frei stehend an MacDonald, aber dann erlöste Falloon die Fans. Holzmann revanchierte sich mit einem tollen Pass für die schöne Vorarbeit des Kanadiers beim 1:1. Na geht doch, Jungs.
Und es wurde noch besser. Das Tor von Musial zum 3:1 - erneut in Überzahl - war ein kleiner Geniestreich. Der gebürtige Tscheche netzte aus ganz spitzem Winkel ein und überraschte MacDonald, der mit einem Pass in der Mitte gerechnet hatte. Eigentlich kaum möglich, aus diesem Winkel ein Tor zu erzielen.
Die Pinguins waren nun am Drücker, wirbelten die behäbig spielenden Gäste durcheinander. Läuferisch waren die Gastgeber eine Klasse besser. Sie waren frischer, fast immer einen Tick schneller. Selbst als Holzmann eine Strafe absaß, schien es, als hätten die Pinguine einen Mann mehr auf dem Eis - nicht die Füchse. Das war schön anzusehen. Was fehlte? Die Tore vier und fünf.
Dann zog sich Hauptschiedsrichter Fischer den Unmut der Fans zu. Ein klares Foul an Holzmann ließ er ungeahndet, auf der Gegenseite schickte er Smith wegen eines vermeintlichen Bandenchecks auf die Sünderbank.
Die größte Chance zum 4:1 hatten Holzmann und Prosofsky, doch sie konnten Falloons Pass nicht im fast leeren Tor unterbringen.
Das letzte Drittel begannen die Bremerhavener in Überzahl, weil Ex-Pinguin Tepper noch in der Kühlbox saß. Spielerisch fiel der Blondschopf sonst in einer schwachen Gästemannschaft nicht sonderlich auf.
Die erste Chance hatten aber die Gäste, doch einen Stellungsfehler von Anderson konnte Straube nicht nutzen, denn Michaud hatte im Gegensatz zu seinem Verteidiger aufgepasst.
Die Gäste waren nun etwas munterer, es war einige Minuten lang ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Aber die Gastgeber hatten einen starken Michaud im Tor. Kapitän Sekera bekam für "Beschimpfung von Offiziellen" eine Zehn-Minuten-Strafe - es war seine dritte, damit ist er automatisch im nächsten Spiel gesperrt.
Sportlich verflachte die Partie. Bei den Pinguins schwanden die Kräfte, die Füchse konnten es nicht besser. Mit seinem Tor zum 4:1 in der 56. Minute gegen die ehemaligen Kameraden machte Mücke dann engültig alles klar. Er verwertete eiskalt einen Pass von Musial.
Das sieht man mal zu was diese Tiernamen so führen. Ein Redakteur der lokalen Zeitung berichtet ständig über "Pinguins". Was bitte, soll das denn sein? Haie, Füchse ..ok, das gibts länger, aber jeder Verein versucht sich irgendso'n "Ding" aufzudrücken ("Freezers"), und am Ende verstehens nichtmal die Schreiber mehr. Sorry- auf mich wirkt das bolß noch peinlich.
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Die Fischtown Pinguins haben sich gestern Abend im Eisstadion den spielfreien Sonntag redlich verdient. Durch einen nie gefährdeten 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)-Sieg gegen die Lausitzer Füchse holten die Bremerhavener wichtige drei Punkte und sind bis auf einen Zähler an die Füchse herangekommen. Es war gleichzeitig der erste Sieg gegen die Lausitzer in dieser Saison.
Pinguins-Coach Craig Streu konnte nur noch ein Häufchen Aufrechter aufs Eis schicken. Mit Becker, Forster und Garten fielen kurzfristig drei Akteure krankheitsbedingt aus. Pyka machte sich zwar warm, spielte aber nicht. So hatte Streu nur zwei Verteidigungs- und drei Sturmreihen.
Kurz nach Beginn kassierte Smith eine Strafzeit, aber trotz Unterzahl hatte Lanier die erste Chance für die Pinguins auf dem Schläger, scheiterte aber erst an Goalie MacDonald und im zweiten Versuch am Pfosten. Auf der Gegenseite rettete Michaud gegen Saggau, der nach einem Fehlpass allein auf den Fischtown-Goalie zufuhr.
Es dauerte sieben, acht Minuten, ehe die Bremerhavener Linie in ihr bis dahin zerfahrenes Spiel bekamen. Doch erneut Lanier scheiterte, und auch Anderson traf das Tor nicht.
Wie es geht, zeigten die Lausitzer. Wieder leisteten sich die Pinguins einen üblen Fehler im eigenen Drittel. Janzens Fehler nutzte Saggau, dessen Pass Mizzi unhaltbar für Michaud in den rechten Torwinkel schlenzte.
Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 13. Minute erzielte Holzmann auf Vorlage von Falloon den Ausgleich. Es war mal wieder ein Tor in Überzahl, denn Masek brummte eine Strafe ab.
Die Gäste waren wieder komplett, die Pinguine machten die Musik. Sekera hatte Pech bein seinem "Bauerntrick", bei der dritten Zeitstrafe gegen den Gast hatte Holzmann ebenso Pech wie Anderson mit einem Schlagschuss. Die Pinguins hätten schon 3:1 oder gar 4:1 führen müssen.
So retteten sich die Füchse mit einem Remis in ihren Bau.
Auch zu Beginn es Mitteldrittels waren die Gastgeber die bessere Mannschaft. Sekera scheiterte noch frei stehend an MacDonald, aber dann erlöste Falloon die Fans. Holzmann revanchierte sich mit einem tollen Pass für die schöne Vorarbeit des Kanadiers beim 1:1. Na geht doch, Jungs.
Und es wurde noch besser. Das Tor von Musial zum 3:1 - erneut in Überzahl - war ein kleiner Geniestreich. Der gebürtige Tscheche netzte aus ganz spitzem Winkel ein und überraschte MacDonald, der mit einem Pass in der Mitte gerechnet hatte. Eigentlich kaum möglich, aus diesem Winkel ein Tor zu erzielen.
Die Pinguins waren nun am Drücker, wirbelten die behäbig spielenden Gäste durcheinander. Läuferisch waren die Gastgeber eine Klasse besser. Sie waren frischer, fast immer einen Tick schneller. Selbst als Holzmann eine Strafe absaß, schien es, als hätten die Pinguine einen Mann mehr auf dem Eis - nicht die Füchse. Das war schön anzusehen. Was fehlte? Die Tore vier und fünf.
Dann zog sich Hauptschiedsrichter Fischer den Unmut der Fans zu. Ein klares Foul an Holzmann ließ er ungeahndet, auf der Gegenseite schickte er Smith wegen eines vermeintlichen Bandenchecks auf die Sünderbank.
Die größte Chance zum 4:1 hatten Holzmann und Prosofsky, doch sie konnten Falloons Pass nicht im fast leeren Tor unterbringen.
Das letzte Drittel begannen die Bremerhavener in Überzahl, weil Ex-Pinguin Tepper noch in der Kühlbox saß. Spielerisch fiel der Blondschopf sonst in einer schwachen Gästemannschaft nicht sonderlich auf.
Die erste Chance hatten aber die Gäste, doch einen Stellungsfehler von Anderson konnte Straube nicht nutzen, denn Michaud hatte im Gegensatz zu seinem Verteidiger aufgepasst.
Die Gäste waren nun etwas munterer, es war einige Minuten lang ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Aber die Gastgeber hatten einen starken Michaud im Tor. Kapitän Sekera bekam für "Beschimpfung von Offiziellen" eine Zehn-Minuten-Strafe - es war seine dritte, damit ist er automatisch im nächsten Spiel gesperrt.
Sportlich verflachte die Partie. Bei den Pinguins schwanden die Kräfte, die Füchse konnten es nicht besser. Mit seinem Tor zum 4:1 in der 56. Minute gegen die ehemaligen Kameraden machte Mücke dann engültig alles klar. Er verwertete eiskalt einen Pass von Musial.
Tor: Michaud, Guryca (nicht eingesetzt).
Verteidigung: Anderson, Smith - Janke, Schmidt - Pyka (nicht eingesetzt).
Sturm: Falloon, Prosofsky, Holzmann - Lanier, Sekera, Litesov - Janzen, Musial, Mücke.
Tore: 0:1 (10:39) Mizzi/Saggau, 1:1 (12:03) Holzmann/Falloon/Smith (5:4), 2:1 (22:36) Falloon/Holzmann/Smith, 3:1 (26:14) Musial/Sekera/Anderson (5:4), 4:1 (55:16) Mücke/Musial/Michaud.
Schiedsrichter: Sven Fischer (Hamburg).
Zuschauer: 1750.
Quelle: Nordsee-Zeitung