Bisher sind die Lausitzer Füchse zwar nur inoffiziell, aber dafür unangefochten Sachsenmeister in der 2. Eishockey-Bundesliga. Nun soll den vier Siegen in bisher fünf Spielen gegen die Eislöwen Dresden oder den ETC Crimmitschau ein weiterer hinzugefügt werden. Doch die Dresdner Eislöwen kommen am Sonntag (17 Uhr) mit neuem Trainer in den Fuchsbau nach Weißwasser. Dass er seine Spieler für ein Derby gegen Dresden nicht extra motivieren muss, weiß Füchse-Trainer Thomas Popiesch. Dennoch hat er unter der Woche noch einmal eindringlich mit seinen Jungs gesprochen. Zwar hatten die am vergangenen Sonntag überzeugend mit 7:2 gegen Riessersee gewonnen. Doch jener Sieg war nur der erste Lichtblick nach zuletzt acht Niederlagen aus zehn Spielen. Popiesch arbeitet nun an einem neuen Aufwärtstrend. Sein Ziel: „Wir müssen wieder das Vertrauen in unser Leistungsvermögen finden und eine neue Konstanz aufbauen.“ Und das möglichst schnell, denn laut Popiesch sind „Januar und Februar die wichtigsten Monate der Saison“.
Tatsächlich kommt es nach dem Derby gegen Dresden knüppeldick für sein Team. Die Füchse spielen am kommenden Wochenende bei den Tower Stars in Ravensburg (4. Platz) und empfangen den EHC München (3.). Die darauf folgenden Gegner sind Freiburg (11.), Bad Tölz (2.) und Bietigheim (1.). Obwohl Trainer Popiesch den Blick auf den Spielplan als „nicht so sinnvoll“ erachtet, ist damit klar: Für Weißwasser geht es jetzt in die entscheidende Phase. Umso wichtiger ist, dass die Füchse am Sonntag gegen einen wohl machbaren Gegner gewinnen. Doch die Eislöwen sind in diesen Tagen etwas unberechenbar. Mit Markus Berwanger ist seit Montag ein neuer Trainer im Amt (die RUNDSCHAU berichtete). Der 700-fache Erstligaspieler, dreifache deutsche Meister und 70 -fache Nationalspieler ist auch als Coach durch eine gute Schule gegangen. Er war Co-Trainer beim großen Hans Zach bei den Kölner Haien. Popiesch: „Er ist ein typisch bayrischer Trainer, der viel Wert auf Disziplin und Einsatzbereitschaft legt.“
Jene Werte, die Popiesch auch seinem Team noch einmal ans Herz gelegt hat. Zwar will er nicht sagen, dass einzelne Spieler zu wenig gemacht hätten. „Aber uns ist die Geschlossenheit abhanden gekommen. Nur wenn wir zusammen das Gleiche tun, können wir erfolgreich sein.“
Füchse-Verteidiger Kevin Young wird da deutlicher. Er erklärt im aktuellen Stadion-Magazin „Füchse-Inside“, was den Ausschlag für das 7:2 gegen Riessersee und damit für den ersten Heimsieg nach anderthalb Monaten gegeben hatte. Young: „Wir haben als Team versucht zu gewinnen und waren an der Scheibe nicht so egoistisch wie zuvor. So müssen wir auch in Zukunft wieder auftreten, dann können wir jede Mannschaft schlagen. Das haben ja die Spiele im Oktober und November gezeigt.“
Genau zu jener konstant guten Form müssen die Füchse auch schleunigst wieder auflaufen, um das hochgesteckte Ziel Playoffs nicht schon zu Beginn des letzten Drittels der regulären Saison aus den Augen zu verlieren. Popiesch: „Wir haben im ersten Saisondrittel die Vorarbeit geleistet, damit wir überhaupt erst in dieser Situation sein können. Nun ist die Chance definitiv da. Jetzt gilt es, auf dem Eis zuzugreifen.“ (Von Jan Lehmann)
Also, genau das, was Kevin Young anspricht sollte der Weg zum Sieg gegen Dresden werden und den weiteren Weg zum vorzeitigen Klassenerhalt unterstützen.
2 | Makkaroni | 10.01.2009 @ 20:02
Die nächsten Heimspiele müssen gewonnen werden. Das ist der Schlüssel zum vorzeitigen Klassenerhalt.
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Tatsächlich kommt es nach dem Derby gegen Dresden knüppeldick für sein Team. Die Füchse spielen am kommenden Wochenende bei den Tower Stars in Ravensburg (4. Platz) und empfangen den EHC München (3.). Die darauf folgenden Gegner sind Freiburg (11.), Bad Tölz (2.) und Bietigheim (1.). Obwohl Trainer Popiesch den Blick auf den Spielplan als „nicht so sinnvoll“ erachtet, ist damit klar: Für Weißwasser geht es jetzt in die entscheidende Phase. Umso wichtiger ist, dass die Füchse am Sonntag gegen einen wohl machbaren Gegner gewinnen. Doch die Eislöwen sind in diesen Tagen etwas unberechenbar. Mit Markus Berwanger ist seit Montag ein neuer Trainer im Amt (die RUNDSCHAU berichtete). Der 700-fache Erstligaspieler, dreifache deutsche Meister und 70 -fache Nationalspieler ist auch als Coach durch eine gute Schule gegangen. Er war Co-Trainer beim großen Hans Zach bei den Kölner Haien. Popiesch: „Er ist ein typisch bayrischer Trainer, der viel Wert auf Disziplin und Einsatzbereitschaft legt.“
Jene Werte, die Popiesch auch seinem Team noch einmal ans Herz gelegt hat. Zwar will er nicht sagen, dass einzelne Spieler zu wenig gemacht hätten. „Aber uns ist die Geschlossenheit abhanden gekommen. Nur wenn wir zusammen das Gleiche tun, können wir erfolgreich sein.“
Füchse-Verteidiger Kevin Young wird da deutlicher. Er erklärt im aktuellen Stadion-Magazin „Füchse-Inside“, was den Ausschlag für das 7:2 gegen Riessersee und damit für den ersten Heimsieg nach anderthalb Monaten gegeben hatte. Young: „Wir haben als Team versucht zu gewinnen und waren an der Scheibe nicht so egoistisch wie zuvor. So müssen wir auch in Zukunft wieder auftreten, dann können wir jede Mannschaft schlagen. Das haben ja die Spiele im Oktober und November gezeigt.“
Genau zu jener konstant guten Form müssen die Füchse auch schleunigst wieder auflaufen, um das hochgesteckte Ziel Playoffs nicht schon zu Beginn des letzten Drittels der regulären Saison aus den Augen zu verlieren. Popiesch: „Wir haben im ersten Saisondrittel die Vorarbeit geleistet, damit wir überhaupt erst in dieser Situation sein können. Nun ist die Chance definitiv da. Jetzt gilt es, auf dem Eis zuzugreifen.“
(Von Jan Lehmann)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 10. Januar 2009