Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Noch nie war eine neue Eishalle so nah
11.01.2009 | 08:28 Uhr von
Es besteht die einmalige Chance, in der Sportstadt eine neue Eishalle zu bauen. Dies wäre die größte städtische Investition seit Jahrzehnten. „Vorsichtig und zukunftssicher“ will OB Hartwig Rauh daher die Eishallen-Weichen stellen. In jedem Falle müsse die Verhältnismäßigkeit der Invest-Kosten für den Erhalt von „Tradition aber auch Luxus Eissport“ gewahrt werden.

Entscheiden müssen sich die Stadtväter unter vier Sanierungs- und Neubaukonzepten des Architekten Prof. Dr. Rolf-Rüdiger Sommer. Die sehen beispielsweise für Sanierung neun Millionen und für Neubau 13 Millionen Euro vor.

Begrenztes Budget der Stadt

Bei einer 60-prozentigen Förderung inklusive einem Drittel Eigenanteil der Stadt – die Sachsens Innenminister Albrecht Buttolo am 8. Dezember 2008 in einem Gespräch mit einer Weißwasseraner Abordnung aus dem Stadtumbau Ost zusicherte – kämen immense Ausgaben auf Weißwasser zu. Bei einer Neun-Millionen-Sanierung müsste die Stadt 5,4 Millionen Euro tragen. „Solche Zahlen können wir uns nicht vorstellen. Das geht weit übers Budget hinaus“, so Rauh. „Wir können maximal drei Millionen Euro aus dem Vermögenshaushalt an Eigenmitteln aufbringen.“

Kosten, Machbarkeitsstudie, Zahlenwerke liegen daher am 13. Januar dem Bauausschuss sowie Vertretern von Stadt und Eissport erneut zur Beratung vor: In Form eines zweiten Kostengutachtens. Im Vorigen Jahr vom Stadtrat bei fünf regionalen Planungsbüros in Auftrag gegeben. Laut Rauh soll es Klarheit bringen und die Stadtrat-Entscheidung am 27. Januar erleichtern.

Baustart frühestens 2010

Hartwig Rauh geht davon aus, dass ein Baustart frühestens Mitte 2010 erfolgen könne. „Wenn bis Mitte 2009 unser Fördermittelantrag bewilligt ist, der Stadtrat sich entschieden hat und Planungen ausgeschrieben werden können.“

Hilfe vom Kreis anvisiert

Freude über die dennoch positiven Ansätze herrscht indes beim Eissport Weißwasser. „Es sind Signale, die wir freudig aufgenommen haben und die uns beflügeln, beharrlich und solide am Thema Eishalle zu arbeiten“, skizziert Eissportverein-Vorsitzender Bernard Stefan die Stimmungslage.

Vorsorglich eingestellt im Weißwasseraner Haushalt 2009 sind bereits eine Million Euro für die notwendige Sanierung des Eishallen-Tragwerks. Ausgestreckt werden die Fühler zudem in Richtung Kreisverwaltung. Gehofft wird auf finanzielle Hilfe fürs Eishallen-Projekt. Immerhin sind die Lausitzer Füchse ein regionaler Imageträger.
(Von Sabine Larbig und Gunnar Schulze)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 10.01.2009
1028 mal gelesen
 
1 | Silvio | 11.01.2009 @ 13:47
Es wäre schön, wenn es entlich klappen würde. 20 Jahre nach der Einheit. Weißwasser hat nicht mehr viel zubieten und wir sind nun mal ein Aushängeschild für die ganze Region.
2 | elFranzo | 12.01.2009 @ 12:05
gabs die Überschrift nicht schon einmal? Hoffen wir mal auf weitere positive Zeichen bzw auch auf die Umsetzung.
3 | Andi | 12.01.2009 @ 19:14
Ich glaub erst daran, wenn das neue Stadion steht oder die Halle saniert ist. Seit 1990 ist dieses Thema doch mindestens einmal pro Jahr ausgegraben worden.
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