Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Derby-Niederlage nach einfachen Fehlern
12.01.2009 | 09:12 Uhr von
Die Dresdner Eislöwen entführen alle drei Punkte aus dem Fuchsbau.
Derbytime in Weißwasser¨– über 2200 Zuschauer freuten sich auf einen spannungsgeladene Partie – die aus Sicht der Lausitzer Füchse möglichst gegen den negativen Heimtrend laufen sollte. Die Eislöwen dagegen kamen nach zwei Siegen mit breiter Brust nach Weißwasser, gerieten aber erst einmal unter Druck. Vor allem Mizzi war nach einem Solo einem Tor nahe (4.). Die Weißwasseraner schafften es aber nicht, ihr leichtes Übergewicht auch in entsprechende Chancen umzumünzen. Zu oft fehlte der finale Pass, wurde nicht der mitgelaufene Nebenmann gesucht. Auch die Dresdner, die sehr defensiv agierten und an der blauen Linie auf die Angriffe der Füchse warteten, hatten außer Einzelaktionen nicht viel zu bieten. Bei einem Lattentreffer (Menge) hatten die Füchse allerdings auch Glück, nicht in Rückstand zu geraten.

Masek vergibt Riesenchance

Im Mitteldrittel begannen die Füchse dann furios. Masek vergab eine Riesenchance zum Führungstreffer. Valenti hatte sich hinter dem Tor durchgesetzt, passte auf den völlig allein vor dem Tor wartenden Masek, der den Puck aus zwei Metern nicht am starken Eislöwen-Goalie Marik vorbeibrachte. Der Puck trudelte nach dessen Parade am Pfosten vorbei. Schon hier fiel allerdings auf, dass bei den Füchsen immer wieder der zweite oder gar dritte Spieler vor dem Tor fehlte, der einen Abpraller verwerten könnte. Den Dresdnern gelang lange Zeit nicht viel. Als sie in Überzahl waren, unterlief ihnen gar ein unerlaubter Weitschuss, der vom Schirikollektiv allerdings übersehen wurde. Strauch regte sich so sehr auf, dass er für zehn Minuten in die Box musste.

Die entstandene Verwirrung nutzten die Gäste zum Führungstreffer. Gardner fälschte einen Miller-Schuss von der blauen Linie unhaltbar ab und stellte damit den Spielverlauf auf den Kopf. Dresden wurde danach etwas besser und kam zu einigen Chancen, während das Spiel der Gastgeber nach wie vor zu sehr von Einzelaktionen geprägt war und die zweite Angriffswelle immer wieder fehlte.

Im Schlussdrittel spielten die Füchse dann lange Zeit so, wie man es sich wünscht. Auch das Zusammenspiel klappte jetzt, und der Ausgleichstreffer fiel völlig verdient. Mizzi drang über links in das Eislöwen-Drittel ein, zog die Verteidiger auf sich und legte dann auf Strauch ab, der verwandeln konnte. Auch danach lag der Führungstreffer für die Füchse mehrfach – vor allem durch Mizzi – in der Luft, aber es fehlte die letzte Konsequenz. Ab der 50. Minute wurden auch die Dresdner wieder stärker, MacDonald im Füchse-Tor stellte mehrfach seine Klasse unter Beweis. Trotzdem,. die größeren Chancen hatten die Gastgeber: Roche tauchte frei vor Marik auf, scheiterte aber (53.).

Als dann ein Eislöwe auf die Bank musste, hofften die Fans auf die Entscheidung. Aber Valenti scheiterte mit einem Schuss von der blauen Linie, und ansonsten machten die Füchse aus diesem Vorteil (insgesamt neun mal im Spiel) viel zu wenig.

Dann stellten die Dresdner den Spielverlauf endgültig auf den Kopf. Nach dem dritten Young-Fehlpass in Folge (!) tauchten die Eislöwen zu zweit vor dem Füchse-Tor auf. Jason Miller vollendete zum 2:1. Als dann Popiesch MacDonald vom Eis nahm, traf Daniel Menge noch ins verwaiste Tor.
(Von Thomas Wagner und Frank Thümmler)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 12.01.2009
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