Die Eishockey-Zweitligisten aus Sachsen spielen vor der Schlussphase in der Vorrunde auf dünnem Eis.
„Als es noch gut lief, habe ich immer wieder meinen Spielern eingeschärft, im Januar/Februar schlägt die Stunde der Bewährung“, sagte Thomas Popiesch. Der Trainer von Eishockey-Zweitligist Lausitzer Füchse meinte damit die entscheidende Schlussphase der Vorrunde, die am Freitag beginnt. Das sächsische Trio manövriert derzeit auf dünnem Eis: Vorletzter Dresdner Eislöwen und Tabellenschlusslicht ETC Crimmitschau befinden sich auf den Rängen, die nach Vorrunden-Abschluss die Abstiegs-Relegation wäre. Die Lausitzer rutschten auf den 10. Rang, der zwar noch den direkten Klassenerhalt bedeuten würde. Aber der einst komfortable Vorsprung von zwölf Punkten ist auf mittlerweile nur vier Zähler zusammengeschrumpft.
Füchse bewahren Ruhe
Von den zunehmend besorgten Mienen im Fuchsbau lässt sich ein erfahrener Profi wie Sebastian Klenner nicht beeindrucken. „Die Untergangsstimmung nach dem verlorenen Derby gegen Dresden kann ich nicht nachvollziehen“ , sagte der Füchse-Kapitän. „Wir haben die Partie klar dominiert. Nur die Tore fehlten eben“, fügte Klenner hinzu. Zudem kennen sich die Lausitzer bei der Krisen-Bewältigung gut aus. „Wir müssen die Ruhe bewahren. Schließlich kann plötzlich nicht das alles falsch sein, womit wir bis Dezember eine gute Serie gespielt haben.“ Da hat der 32-Jährige recht. Aber die Tendenz der Füchse weist ausgerechnet vor der Schlussphase in die entgegengesetzte Richtung. In fünf der letzten sechs Partien gingen die Füchse als Verlierer vom heimischen Eis. „Vor ein paar Wochen hätte ich solche Partien noch einfach abgehakt“, meinte Thomas Popiesch nach der Pleite gegen die mitabstiegsbedrohten Dresdner. „Doch solche Spiele häufen sich bei uns. Diese Tendenz müssen wir stoppen“, sagte der Füchse-Trainer und forderte: „Statt Schönspielen lieber ein paar schmutzige Tore und dafür die Punkte.“
Eislöwen spüren Aufwind
In der neuen Dresdner Arena ist beim Training das Lächeln auf die Gesichter der Spieler wieder zurückgekehrt. Zwar sitzen die Eislöwen noch immer im Zweitliga-Keller fest, aber ihre Tendenz zeigte am zurückliegenden Wochenende deutlich nach oben. „Wir können es doch noch. Der Aufwärtstrend ist deutlich erkennbar“, freute sich Daniel Menge. „Jetzt haben wir den 10. Platz wieder in Sichtweite“, fügte der Stürmer hinzu. Trainer Markus Berwanger freut sich über die zurückgekehrte Laune seiner neuen Schützlinge. Doch der Bayer warnte zugleich vor überzogenen Erwartungen. „Wir dürfen das Glück des Tüchtigen, das uns in Weißwasser auch half, nicht mit stabilen Leistungen verwechseln. Dieses Niveau müssen wir erst nachweisen“, sagte der Ex-Nationalspieler. Beim Derby überraschten die Dresdner wieder mit geordneter Abwehr-Arbeit und mit schnellem Konterspiel. Die Eislöwen verpflichteten gestern Stürmer Max Kaltenhauser von Oberligist Klostersee bis Saisonende. Außerdem trainiert der 36 Jahre alte Tscheche Tomas Chlubna, zuletzt beim russischen Zweitligisten Gazprom Orenburg, gegenwärtig bei den Dresdnern. (tk)
Eispiraten schlagen Alarm
Alarm im Crimmitschauer Sahn-Park. Die Eispiraten trennen nach ihrer sechsten Niederlage in Folge schon 14 Punkte von Rang 10. „Wer es bis jetzt nicht begriffen hat und nicht richtig mitzieht, wird sich auf der Tribüne wiederfinden“, kündigte Trainer Wayne Hynes an. Doch der Trainerwechsel – für den glücklosen Doug Irwin kam Hynes im Spätherbst – brachte außer einem anfänglichen Aufbäumen genauso wenig wie die Entmachtung von Kapitän Torsten Heine. Crimmitschau wird den Klassenerhalt nach Lage der Dinge nur über die Hintertür Play-downs schaffen können. (Von Berthold Neumann)
Die Untergangsstimmung nach dem verlorenen Derby gegen Dresden kann ich nicht nachvollziehen“ , sagte der Füchse-Kapitän. „Wir haben die Partie klar dominiert. Nur die Tore fehlten eben“, fügte Klenner hinzu. ja meine fresse, wie gewinnt man denn spiele?
2 | Senator | 14.01.2009 @ 09:46
Crimme hat den Vorteil, langsam die Planung Richtung PD legen zu können (Training etc). Mir gefällt unsere Situation zwar besser, doch verpasst man Platz 10 knapp und spät, wandelt sich das.
3 | dynamo | 14.01.2009 @ 10:16
Lieber T.P.: Wann bitteschön hat die Mannschaft das letzte Mal schön gespielt?
Genau diese Aussagen wurden auch letzte Saison über Monate gelabert und was ist passiert?
Aufwachen bevor es zu spät ist, bitte !!!
4 | Makkaroni | 14.01.2009 @ 11:09
@ 3
Am Sonntag, nur fehlten da die Tore.
5 | Her-Bert | 14.01.2009 @ 11:14
Leute es ist drei vor zwölf!! Nur Tore zählen, mehr nicht!Schaut auf die Tabelle -86:100-
Mir reichen gewonnene Spiele, ich mag keine schönen verlorenen!
6 | Her-Bert | 14.01.2009 @ 11:25
Eventuell einen Brief an den POSTMANN in Canada schreiben. Das ist ein Gag.....'s!!!
7 | dynamo | 14.01.2009 @ 11:34
@4: Was war am Sonntag schön, das Wetter, die Trikots oder was??? O.K., das 1. Drittel, aber der Rest ganz bestimmt nicht, auch nicht durch die Vereinsbrille gesehen! Ein Überzahlspiel nach dem anderen ohne jegliche Gefahr für den Gegner, nur ein Beispiel.
8 | Matzl | 14.01.2009 @ 13:36
Füchse-Trainer und forderte: „Statt Schönspielen lieber ein paar schmutzige Tore und dafür die Punkte.“ Ich kanns nicht mehr hören! Machen Popiesch!, machen, nich immer das gleiche qatschen!!!
9 | stesi | 14.01.2009 @ 14:07
ja ick kanns och net mehr hören immer dat selbe jequatsche.der is mit seiner theorie am ende und das sollte man auch zugeben.
10 | Jörg | 14.01.2009 @ 15:05
@8+9:Ich hatte TP gar nicht auf dem Eis stehen sehen. Man kann ja auch nicht alles mitbekommen, außer vielleicht, dass die SPIELER kaum dahin gehen, wo es weh tut- vor's Tor nämlich.
11 | fanmutti | 14.01.2009 @ 15:14
da fehlen einem die worte..mensch herr klenner..bei welchem spiel warst du denn?wenn wir weiter so dahin schwelgen..dann gute nacht!aber stimmt ja ..mit druck können wir nicht spielen.ne echt schon peinlich wie man es sich passend redet.
12 | Matzl | 14.01.2009 @ 16:19
Sorry Jörg, deine Nibenlungentreue zu T.P. in Ehren, aber wenn die Spieler nur allein die Schuld haben und sich qasi selber ab Schopft aus dem Dreck ziehen sollen, dann frag ich mich warum wir die Position den Trainers nicht einsparen??? ER muss die Mannschft auf Kurs biringen und NUR ER!
13 | spreefurther | 14.01.2009 @ 17:58
das ist der gipfel der arroganz was der klenner von sich gibt.
der ist seit wochen mit abstand der schlechteste spieler.
das verschlägt einem die sprache wenn man dann so was hört .
wenn so die ganze mannschaft denkt ,na dann gute nacht.
was ist dem blos so zu kopf gestiegen?seine abwehrheldentaten können es nicht sein !
14 | willithefish | 14.01.2009 @ 18:21
ich muß klenner recht geben! das spiel haben wir dominiert! nur die tore fehlten, was DD besser gemacht hat! klar ist aber auch, daß uns das glück verlasen hat und die manschaften sich besser auf uns einstellen können. und man muß sagen, daß sich alle manschaften weiter entwickeln und sich verstärkt haben, wir aber bei der entwicklung stehengeblieben sind!!! gruß und sport frei!!!
15 | Senator | 14.01.2009 @ 19:15
Immer schön vorsichtig bleiben mit dem was als Aussagen in Zeitungen wiedergegeben wird. Er kann es z.b. im Zusammenhang gesagt, oder noch etwas angeführt haben. Es sit nicht ok so auf den Mann rumzuhacken. Der macht sich z.b. auch viele Gedanken auch ausserhalb des Eises. Pauschalkritik ist was schlimmes!
16 | sachse | 14.01.2009 @ 19:46
@15 richtig. Es ist immer noch ein Mannschaftsspiel. Auch ein Mizzi versucht immer wieder Alleingänge vors Tor. Das war im Herbst auch anders. Trotzdem sollte sich die Mannschaft gerade an seinem Einsatz orientieren und bis zum umfallen kämpfen. Mit der Geschlossenheit wird auch wieder der erfolg kommen.
17 | Opi | 14.01.2009 @ 19:51
@15 So seh ich es auch.Auch wenn mir das, was die Mannschaft im Moment abliefert nicht gut ist,aber die ganze Miesere an 1-2Leuten festzumachen ist nicht gut. Und was die Presse manchmal so von sich gibt um gut dazustehen dürfte jeden bekannt sein.Ich wäre jedenfalls vorsichtig mit dem was in der Presse so losgelassen wird.
Die Mannschaft muss endlich aufwachen, es ist bereits 5 nach 12!!!Mannschaftliche Geschlossenheit und das umsetzen, was der Trainer angibt, dann gehts wieder vorwärts.
18 | Blaubaer | 14.01.2009 @ 20:19
Vielleicht erreicht der Trainer die Mannschaft aber auch nicht mehr, weil viele Spieler nicht ganz mit dem zufrieden sind was er da macht. Und wenn die Spieler nicht so richtig wollen kommt so etwas wie am Sonntag raus!
19 | alridge1 | 14.01.2009 @ 20:39
Also dass die Spieler am Sonntag net wollten, finde ich nicht. Hätte (ich weiß, dass Eishockey kein Spiel der Konjunktive ist :-) ) Dynamo das 1:0 geschossen, wären drei Punkte in "Polen" geblieben.
Na ja, schaun wir mal, was wird....
20 | escstephan | 14.01.2009 @ 23:15
... so hat der liebe Klenner vor 2 Jahren auch immer eerzählt... Bis dann die etwas glücklicheren die Klasse gehalten haben...
Nur Tore zählen für euch. Wenn schon, dann will ich gegen Freiburg spielen und nicht wieder nach Wiesswasser fahren müssen. Dann besteht wenigstens die theoretische Chance, dass nicht wieder ein sächsicher Verein absteigt :/
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„Als es noch gut lief, habe ich immer wieder meinen Spielern eingeschärft, im Januar/Februar schlägt die Stunde der Bewährung“, sagte Thomas Popiesch. Der Trainer von Eishockey-Zweitligist Lausitzer Füchse meinte damit die entscheidende Schlussphase der Vorrunde, die am Freitag beginnt. Das sächsische Trio manövriert derzeit auf dünnem Eis: Vorletzter Dresdner Eislöwen und Tabellenschlusslicht ETC Crimmitschau befinden sich auf den Rängen, die nach Vorrunden-Abschluss die Abstiegs-Relegation wäre. Die Lausitzer rutschten auf den 10. Rang, der zwar noch den direkten Klassenerhalt bedeuten würde. Aber der einst komfortable Vorsprung von zwölf Punkten ist auf mittlerweile nur vier Zähler zusammengeschrumpft.
Füchse bewahren Ruhe
Von den zunehmend besorgten Mienen im Fuchsbau lässt sich ein erfahrener Profi wie Sebastian Klenner nicht beeindrucken. „Die Untergangsstimmung nach dem verlorenen Derby gegen Dresden kann ich nicht nachvollziehen“ , sagte der Füchse-Kapitän. „Wir haben die Partie klar dominiert. Nur die Tore fehlten eben“, fügte Klenner hinzu. Zudem kennen sich die Lausitzer bei der Krisen-Bewältigung gut aus. „Wir müssen die Ruhe bewahren. Schließlich kann plötzlich nicht das alles falsch sein, womit wir bis Dezember eine gute Serie gespielt haben.“ Da hat der 32-Jährige recht. Aber die Tendenz der Füchse weist ausgerechnet vor der Schlussphase in die entgegengesetzte Richtung. In fünf der letzten sechs Partien gingen die Füchse als Verlierer vom heimischen Eis. „Vor ein paar Wochen hätte ich solche Partien noch einfach abgehakt“, meinte Thomas Popiesch nach der Pleite gegen die mitabstiegsbedrohten Dresdner. „Doch solche Spiele häufen sich bei uns. Diese Tendenz müssen wir stoppen“, sagte der Füchse-Trainer und forderte: „Statt Schönspielen lieber ein paar schmutzige Tore und dafür die Punkte.“
Eislöwen spüren Aufwind
In der neuen Dresdner Arena ist beim Training das Lächeln auf die Gesichter der Spieler wieder zurückgekehrt. Zwar sitzen die Eislöwen noch immer im Zweitliga-Keller fest, aber ihre Tendenz zeigte am zurückliegenden Wochenende deutlich nach oben. „Wir können es doch noch. Der Aufwärtstrend ist deutlich erkennbar“, freute sich Daniel Menge. „Jetzt haben wir den 10. Platz wieder in Sichtweite“, fügte der Stürmer hinzu. Trainer Markus Berwanger freut sich über die zurückgekehrte Laune seiner neuen Schützlinge. Doch der Bayer warnte zugleich vor überzogenen Erwartungen. „Wir dürfen das Glück des Tüchtigen, das uns in Weißwasser auch half, nicht mit stabilen Leistungen verwechseln. Dieses Niveau müssen wir erst nachweisen“, sagte der Ex-Nationalspieler. Beim Derby überraschten die Dresdner wieder mit geordneter Abwehr-Arbeit und mit schnellem Konterspiel. Die Eislöwen verpflichteten gestern Stürmer Max Kaltenhauser von Oberligist Klostersee bis Saisonende. Außerdem trainiert der 36 Jahre alte Tscheche Tomas Chlubna, zuletzt beim russischen Zweitligisten Gazprom Orenburg, gegenwärtig bei den Dresdnern. (tk)
Eispiraten schlagen Alarm
Alarm im Crimmitschauer Sahn-Park. Die Eispiraten trennen nach ihrer sechsten Niederlage in Folge schon 14 Punkte von Rang 10. „Wer es bis jetzt nicht begriffen hat und nicht richtig mitzieht, wird sich auf der Tribüne wiederfinden“, kündigte Trainer Wayne Hynes an. Doch der Trainerwechsel – für den glücklosen Doug Irwin kam Hynes im Spätherbst – brachte außer einem anfänglichen Aufbäumen genauso wenig wie die Entmachtung von Kapitän Torsten Heine. Crimmitschau wird den Klassenerhalt nach Lage der Dinge nur über die Hintertür Play-downs schaffen können.
(Von Berthold Neumann)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 14.01.2009