Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Nächste Bauchlandung der Lausitzer Füchse
17.01.2009 | 08:51 Uhr von
Die Weißwasseraner halten in Ravensburg ein Drittel lang mit und lassen sich dann abschießen.
Mit dem angeschlagenen Reagan Rome, aber ohne Kenny Roche (Magen-Darm-Beschwerden), ohne Kevin Young (am Dienstag am Knie operiert) und ohne Stefan Ortolf, der inzwischen endgültig nach Passau gewechselt ist, traten die Füchse in Ravensburg an, um bei den Tower Stars die ersten Auswärtspunkte des Jahres zu holen. Die Gastgeber befanden sich selbst in einer kleinen Krise, hatten in ihren bisherigen drei Spielen in diesem Jahr noch keinen Punkt geholt.

Die Füchse schienen zunächst gute Chancen zu haben, diese Ravensburger Negativserie verlängern zu können. In den ersten zehn Minuten dominierten sie klar, hatten einige Chancen zum Führungstreffer (Lehnigk, Strauch), aber das Tor wollte nicht gelingen. Wie aus heiterem Himmel gerieten die Weißwasseraner dann in Rückstand. Nach einem Bully zog Martin Schweiger sofort ab – und der noch „kalte“ Mac Donald im Tor sah nicht gut aus. Wenig später unterlief den Füchsen ein katastrophaler Fehlpass im eigenen Drittel. Der Ravensburger Thomson sah den mitgelaufenen Liebsch, und es stand 2:0.

Anschlusstreffer durch Götz

Die Füchse kamen relativ schnell zum Anschlusstreffer. Im ersten Überzahlspiel der Partie, in den letzten Wochen eher eine Schwäche der Füchse, fälschte Thomas Götz einen Klenner-Schuss ins Tor ab. Da war dann doch wieder Hoffnung unter den rund 100 Fans der Lausitzer Füchse im Stadion, zumal MacDonald wenig später gegen Thomson Sieger blieb.

Aber diese Hoffnung zerstob im Mitteldrittel schnell. Die Füchse wurden nach 54 Sekunden kalt erwischt, als Adduono den Puck, fast im Torraum stehend an MacDonald vorbei ins Tor drücken konnte. Tepper und Mizzi hatten danach zwar Chancen auf den Anschlusstreffer, aber dann machte Martin Schweiger den Sack binnen 24 Sekunden zu. Erst hämmerte er den Puck bei einer 2:1-Situation selbst in die Maschen und dann war er nach einem Spielzug vom Bully weg aus Nahdistanz erfolgreich.

Füchse-Trainer Thomas Popiesch nahm daraufhin den entnervten Goalie MacDonald vom Eis und brachte den jungen Christian Wendler, damit der etwas Spielpraxis sammeln konnte. Wendler machte seine Sache dann auch ganz gut, parierte einige Male stark. Das Spiel war jetzt völlig ausgeglichen, aber eben auch entschieden. Die Füchse spielten nicht demotiviert weiter, hatten einige Chancen (Mizzi, Strauch).

Im Schlussdrittel schalteten die Gastgeber angesichts des sicheren Vorsprungs einen Gang zurück und wurden unkonzentriert. Masek fing einen Fehlpass der Tower Stars im gegnerischen Drittel ab, konnte das Geschenk aber nicht nutzen. Und Thomas Götz lief in eigener Unterzahl allein auf den starken Gastgebertorwart Christian Rohde zu, scheiterte aber beim Versuch, ihn auszuspielen.

Die Ravensburger kamen dann doch noch zu zwei weiteren Treffern. Erst traf Jeff Richards in Überzahl von der blauen Linie und machte damit Wendler, dem die Sicht verdeckt war, das „halbe Shootout“ zunichte, und dann bekamen die Füchse auch noch in eigener Überzahl einen Treffer eingeschenkt. Markus Busch lief vom eigenen Drittel aus allein auch Wendler zu und spielte ihn aus.

Das alles war aber nur noch wichtig für die Statistik. Als Fazit bleibt. Wer so viele Fehler macht wie die Füchse zwischen der 10. und 30. Minute, hat in der 2. Bundesliga keine Chance.
(Von Titus Fischer und Frank Thümmler)

Quelle: Sächsische Zeitung vom 17.01.2009
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