Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Schritt für Schritt zur Eishalle
22.01.2009 | 13:12 Uhr von
Oberbürgermeister Hartwig Rauh (parteilos) wird dem Stadtrat am Dienstag empfehlen, eine neue Eishalle zu bauen. Darüber informierte das Stadtoberhaupt am Mittwoch die Öffentlichkeit. Realisiert werden könnte das Bauvorhaben zwischen 2011 und 2013.
Am letzten Wochenende war das Dach der Eishalle wieder einmal undicht. Die Folge war ein kaputter Stromverteiler. Das Wochenende davor musste eine Toilette geschlossen werden, weil bei den Leitungen etwas im Argen war. Nur zwei Beispiele der jüngsten Vergangenheit, die zeigen, wie zwingend der Handlungsbedarf in Sachen Eishalle Weißwasser ist.
Für die Stadtverwaltung Weißwasser nichts Neues. Schon bald nach der Aufforderung durch die Bauaufsicht des Kreises, die Halle statisch prüfen zu lassen, wurde laut über Neubau oder Sanierung der Halle nachgedacht. „Als wir im zweiten Halbjahr 2007 erfuhren, dass wir 1,5 Millionen Euro in die Halle stecken müssen, um sie dauerhaft tragfähig zu gestalten, kam natürlich die Frage auf, ob dies Sinn macht“, so Oberbürgermeister Hartwig Rauh. Nach Beratungen, Gesprächen, Variantenvorstellungen und Kostenschätzungen ist man in der Stadtverwaltung zu dem Schluss gekommen, „dem Stadtrat dringend einen Neubau zu empfehlen.“
Die finanziellen Vorarbeiten hat Weißwasser gemacht, wie Bürgermeister Ronald Krause (SPD) erklärt. Mit anderen Worten, die Stadt kann die Eigenmittel - man geht von rund drei Millionen Euro aus - aufbringen. „Wir mussten in den Jahren 2007 und 2008 1,3 Millionen weniger aus der Rücklage nehmen, haben 2008 einen Überschuss erreicht und auch Geld zinsgünstig angelegt“, erläutert Krause. Hinzu kommen eine Million Euro, die die Stadt 2009 für die statische Sicherheit der alten Eishalle eingeplant hat und die teilweise auch für einen Neubau verwendet werden können. Rauh und Krause hoffen gemeinsam auf das Konjunkturprogramm des Bundes, das die höchste Förderung verspricht. „Ich habe mich mit einem Schreiben an die Staatskanzlei gewandt und gebeten, unseren Eishallen-Neubau in die Wunschliste des Freistaates mit aufzunehmen“, so Rauh. „Und bei der politischen Unterstützung, die das Projekt derzeit vom Landrat bis zum Landtagskandidaten erfährt, muss es einfach klappen“, ist sich Krause mit Rauh eins.
Wenn das Konjunkturprogramm nicht greifen sollte, dann soll der Neubau über die Städtebauförderung finanziert werden. „Dann wären wir bei einer Drittelförderung Bund, Land und Stadt", so Krause. Das würden rund fünf Millionen Eigenmittel für die Stadt bedeuten. Denn als Bauober-Finanzgrenze stehen 15 Millionen Euro in Rede. „Auch wenn nach dem letzten Kostenvergleich 17 Millionen für einen Neubau anstehen. „Aber wir gehen davon aus, dass wir Teilsummen auch aus anderen Förderprogramm unterstützt bekommen“, so Rauh. Vieles also, was noch in der Zukunft zu klären sein wird.
Sollte der Stadtrat im Februar eine Willensbekundung zum Bau abgeben, könnten die Planungsleistungen international ausgeschrieben werden. Über die Schritte Vorplanung, Finanzierungsantrag, Planung, Bauantragsstellung sieht Rauh das Jahr 2010 gekommen. Bauzeitraum könnte dann zwischen 2011 und 2013 sein.
Noch vorher gilt es zu klären, wo gebaut wird. Die Rede ist derzeit vom Freiluftstadion. „Aber auch eine andere Stelle ist denkbar“, meint der OB und hat dabei das Gelände Ziegelei/Allbau im Blick. „Wir müssen eben auch gucken, was uns die Förderprogramme da vorschreiben.“

Von Regina Weiß

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 22. Januar 2009
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