Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Lausitzer Füchse wollen endlich...
22.01.2009 | 13:28 Uhr von
...den Negativtrend stoppen/Neuer Verteidiger muss keine Tore schießen, aber Stabilität bringen.
Die Lausitzer Füchse stehen vor richtungsweisenden Spielen, stehen nach dem desaströsen Auftritten am vergangenen Wochenende (1:7 in Ravensburg und 1:6 zu Hause gegen München) an der Kante zu den Playdown-Plätzen. Am Freitag müssen die Weißwasseraner zum von der Insolvenz bedrohten Spitzenreiter Bad Tölz. Am Sonntag kommen die Wölfe aus Freiburg, der Tabellenelfte, der nur einen Punkt hinter Weißwasser und vor den anderen sächsischen Zweitligisten lauert.

Popiesch bleibt optimistisch

„Vor der Saison hätten wir diesen zehnten Platz zu diesem Zeitpunkt sicherlich gern genommen. Aber jetzt müssen wir nicht drumrum reden. Die Tendenz war zuletzt negativ“, sagt Füchse-Trainer Thomas Popiesch. In den 14 Spielen seit Anfang Dezember haben die Füchse gerade einmal zehn Punkte geholt, profitierten aber lange vom guten Saisonstart – 34 Punkte nach 22 Spielen. In der Tabelle sind die Füchse von Platz vier auf zehn gefallen, weiter nach unten gehen soll es nicht. „Das Gute an unserer Situation ist, dass wir immer noch alles selbst in der Hand haben. Wir sind nicht auf fremde Hilfe angewiesen, aber wir müssen uns endlich wieder Siegchancen erarbeiten.“ Zuletzt habe man den Gegnern zu einfache Einschussmöglichkeiten angeboten und eigene Chancen nicht genutzt.

Um das Ziel Pre-Play-offs (mindestens Platz zehn) zu erreichen, dreht sich bei den Füchsen wie bei allen Profiteams vor Ende der Wechselfrist am 31. Januar das Personalkarussell. Vom kanadischen Stürmer Shaun Sutter (elf Tore in 32 Spielen) hatten sich die Weißwasseraner mehr erhofft. Zudem wollen sie sich auch die Option für eine Neuverpflichtung eines ausländischen Spielers offenhalten.

Testen werden die Füchse in den nächsten vier Spielen den 28-jährigen slowakischen Verteidiger Boris Flamik, der in der vergangenen Saison noch in Crimmitschau gespielt hat. „Wir wissen, dass Flamik nicht der Torschütze von der blauen Linie ist. Aber er soll uns Stabilität in der Abwehr bringen, zumal der Ausfall unseres Topverteidigers Kevin Young weh tut,“ sagt Popiesch.

Darauf hoffen, dass der Aufsteiger aus Bad Tölz tatsächlich Insolvenz anmelden muss und damit als erster und einziger Absteiger feststeht, will Popiesch nicht: „Das darf einfach keine Rolle spielen. Wir wollen uns sportlich beweisen, dafür werden wir hier bezahlt.“ Er fordert von seinen Spielern, dass die Konzentration wieder die gesamten 60 Minuten lang hoch bleibt. Dann habe man alle Chancen, so wie Ende Oktober beim Sieg nach Verlängerung in Bad Tölz.

Von Frank Thümmler

Quelle: Sächsische Zeitung vom 19.01.2009
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