Die Lausitzer Füchse finden einfach nicht den Weg aus der Krise. Im Abstiegs-Endspiel gegen die Wölfe Freiburg kassierte Weißwasser eine 2:3-Niederlage und hinterließ erneut einen desolaten Endruck. Unterdessen verdichten sich die Gerüchte, dass Carsten Gosdeck vor einer Rückkehr in den Fuchsbau steht.
Unter den 1743 Zuschauern in der Weißwasseraner Eishalle war am Sonntag auch Gosdecks Berater Stefan Dittmann. „Um sich die Stadt Weißwasser wiedermal anzuschauen“, wie Dittmann scherzhaft erklärte. Hinter den Kulissen wurde jedoch ganz ernsthaft an der Rückkehr des einstigen Publikumslieblings gearbeitet, der beim SC Riessersee nicht wirklich zufrieden ist. „Die Chancen stehen 50:50. Es hängt von Riessersee ab, ob sie Carsten die Freigabe erteilen“, betonte Dittmann.
Nach RUNDSCHAU-Informationen liegt Gosdeck ein unterschriftsreifes Angebot der Füchse vor. Der Vertrag mit Shaun Sutter wurde unterdessen aufgelöst.
Wie dringend die Füchse einen Gosdeck in der Form der vergangenen Saison gebrauchen können, zeigte sich auch im Spiel gegen Freiburg. Trotz der frühen Führung durch Preston Mizzi nach 46 Sekunden gewann das Spiel der Gastgeber nicht wirklich an Sicherheit. Mit einer Reihe von Unkonzentriertheiten brachten sich die Füchse selbst in Bedrängnis – und den Gegner ins Spiel. „Wir haben zehn, zwölf Minuten gutes Eishockey gespielt. Es ist schwer zu erklären, warum wir dann unsere Linie verlassen“, zeigte sich Trainer Thomas Popiesch ratlos. Auch die erneute Führung durch Mizzi zum zwischenzeitlichen 2:1 (26.) reichte am Ende nicht, weil die Füchse vorn zwar viel Kraft investierten, aber bis auf den Doppeltorschützen Mizzi viel zu harmlos waren. Und hinten wurde es dem Kontrahenten erneut zu leicht gemacht, seine Konter erfolgreich abzuschließen. „Wir ham die Schnauze voll“, sangen einige der restlos bedienten Anhänger. „Was wir bringen, ist zu wenig, seit Wochen“, räumte ein nachdenklicher Popiesch ein. (Von Frank Noack)
Gosdeck als Heilsbringer ?, ich glaube nicht dran das Riessersee ihn gehen läßt
ist schließlich die eonzige Mannschaft die wir noch überholen können
2 | BraydonCox | 26.01.2009 @ 11:26
Auch ein Gosdeck wird das Ruder in einem Team ohne Führung nicht rumreißen können...
3 | HeavensDJ | 26.01.2009 @ 12:10
was habt ihr nur? jetz kommen doch die einfachen spiele... :)
4 | fuchs-fan | 26.01.2009 @ 12:57
@3 Ironie? Wusste nicht das SERC und BIBI einfach sind...
5 | Polly | 26.01.2009 @ 13:11
naja in Freiburg hol ma die punkte zurück die se gestern hier geholt haben bibi holt in wsw eh nix ... und in schwenningen kann zur zeit jedes team gewinnen... .... *ironie* DOC... geb mehr davon das zeug is geil....
6 | HeavensDJ | 26.01.2009 @ 13:23
@4 nein wieso? ich hab von bietigheim, schwenningen usw. geredet ...
7 | fuchs-fan | 26.01.2009 @ 15:04
Ich würde mich schon mit nem Sieg gegen Crimme und DD zufrieden geben die restlichen Spiele werden verdammt schwer und da ist ein SERC und ein Bibi genauso schwer , denn wir müssen Tore schießen!
Am besten wir stellen statt WSW mal Jonsdorf hin denke mal die schießen vielleicht das ein oder andere Tor mehr als die Füchse auch wenn wir dann zweistellig verlieren würden ;)
8 | Wild Boy WSW | 26.01.2009 @ 16:03
@7... da kommen unsere jungen wilden mal zu ihren einsatz...hehe...
9 | Tom23 | 26.01.2009 @ 17:33
denkt mal n bischen geldgeiler... ein Abstiegskampf mit 2 Derbygegnern, immer volles Haus, kurze Anfahrtswege...
und n Tölz was vermutlich erst nach Saisonende krachen geht.
1 + 1 = ?
10 | fuchs-fan | 26.01.2009 @ 17:40
@9 Ich geh doch nicht zum Eishockey um solche schlechten Spiele zu sehen!
Ich will auch mal wieder ein Play-Off Moment erleben und da ist mir die Anreise scheiß egal! Wenn wir mal dahin kommen sollten wird das Haus auch voll (Siehe Crimme letzte Saison) ausserdem gibt es dort sogar Prämien also ist das vollkommener Blödsinn!
11 | -Fuchs- | 26.01.2009 @ 17:52
@9 Ich verballer seit Anfang Dezember eine komplette 10er-Karte für Niederlagen wie sie peinlicher nicht gehen um diese scheiß Abstiegs-derbys sehen zu müssen? Wenn das Vereinspolitik sein sollte und öffentlich wird suche ich mir einen anderen Verein, hoffentlich ist das nicht der Grund unserer Misere, das in der Führungsetage jemand diesen glorreichen Gedanken hatte
12 | SMR | 26.01.2009 @ 18:07
also ich wüsste jetzt keinen Grund, warum Riessersee jetz ausgerechnet Gosdeck ziehen lassen sollte und einen Mitkonkurenten stärken sollte..
13 | fuchs-fan | 26.01.2009 @ 18:32
Weil er sich nicht wohlfühlt und er Riessersee damit nicht weiterhilft!
Sicherlich liegt die Entscheidung beim SCR aber lieber Geld "verdienen" und sich einen neuen Spieler holen und sich auf alles Vorbereiten.
Natürlich sollte der Blick Richtung Tölz da nicht vergessen werden...
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Unter den 1743 Zuschauern in der Weißwasseraner Eishalle war am Sonntag auch Gosdecks Berater Stefan Dittmann. „Um sich die Stadt Weißwasser wiedermal anzuschauen“, wie Dittmann scherzhaft erklärte. Hinter den Kulissen wurde jedoch ganz ernsthaft an der Rückkehr des einstigen Publikumslieblings gearbeitet, der beim SC Riessersee nicht wirklich zufrieden ist. „Die Chancen stehen 50:50. Es hängt von Riessersee ab, ob sie Carsten die Freigabe erteilen“, betonte Dittmann.
Nach RUNDSCHAU-Informationen liegt Gosdeck ein unterschriftsreifes Angebot der Füchse vor. Der Vertrag mit Shaun Sutter wurde unterdessen aufgelöst.
Wie dringend die Füchse einen Gosdeck in der Form der vergangenen Saison gebrauchen können, zeigte sich auch im Spiel gegen Freiburg. Trotz der frühen Führung durch Preston Mizzi nach 46 Sekunden gewann das Spiel der Gastgeber nicht wirklich an Sicherheit. Mit einer Reihe von Unkonzentriertheiten brachten sich die Füchse selbst in Bedrängnis – und den Gegner ins Spiel. „Wir haben zehn, zwölf Minuten gutes Eishockey gespielt. Es ist schwer zu erklären, warum wir dann unsere Linie verlassen“, zeigte sich Trainer Thomas Popiesch ratlos. Auch die erneute Führung durch Mizzi zum zwischenzeitlichen 2:1 (26.) reichte am Ende nicht, weil die Füchse vorn zwar viel Kraft investierten, aber bis auf den Doppeltorschützen Mizzi viel zu harmlos waren. Und hinten wurde es dem Kontrahenten erneut zu leicht gemacht, seine Konter erfolgreich abzuschließen. „Wir ham die Schnauze voll“, sangen einige der restlos bedienten Anhänger. „Was wir bringen, ist zu wenig, seit Wochen“, räumte ein nachdenklicher Popiesch ein.
(Von Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 26. Januar 2009