Die Lausitzer Füchse haben einen neuen Hoffungsträger für den Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Carsten Gosdeck, Publikumsliebling und Toptorschütze der vergangenen Saison, kehrt in den Fuchsbau zurück. Am Dienstagvormittag wird der 29-jährige Stürmer den Auflösungsvertrag beim SC Riessersee unterschreiben und sich dann mit Freundin Isabella auf den Weg in Richtung Lausitz machen. Die Unterschrift unter den Auflösungsvertrag gilt als Formsache, nachdem sich beide Clubs bereits am Montag über die Modalitäten des Transfers geeinigt haben. Am Freitag im Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers wird der Rückkehrer sein Comeback im blau-gelben Trikot mit der Nummer 97 feiern. „Ich freue mich auf Weißwasser, denn ich habe mich in der vergangenen Saison sehr wohlgefühlt“, sagte Gosdeck am Montagabend der RUNDSCHAU. Er erhält einen Vertrag für die laufende und die nächste Saison.
Die Erwartungen an den Rückkehrer sind riesengroß. Gosdeck, der in Riessersee überhaupt nicht zurechtkam, soll das verunsicherte Team als Leitfigur wieder zurück in die Erfolgsspur führen. Nach den beiden Niederlagen am zurückliegenden Wochenende sind die Füchse in der Tabelle auf Rang elf abgerutscht. Die Euphorie des tollen Saisonstarts ist längst der Tristesse einer quälend langen Negativserie gewichen. Auch Trainer Thomas Popiesch wirkte am Sonntag nach dem 2:3 gegen die Wölfe Freiburg ratlos. „Wir erzählen uns schon seit Wochen, wie wir gemeinsam aus der Krise rauskommen wollen. Auf dem Eis sehe ich davon jedoch nichts“, klagte er.
Mit Carsten Gosdeck kehrt jetzt sein Musterschüler der vergangenen Saison zurück. Denn Popiesch machte aus dem ewigen Talent einen Führungsspieler, der das gesamte Team mitriss. Nun ist es an Gosdeck, dem angeschlagenen Coach die dringend benötigte Rückendeckung zu geben. Allerdings trifft er auf ein völlig umstrukturiertes Team, das durch 17 Neuzugänge im Sommer ein anderes Gesicht und auch andere Hierarchien erhalten hat. „Ich weiß, dass mich keine leichte Aufgabe erwartet. Aber ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft genügend Potenzial hat, um die Playdown-Runde zu vermeiden“, sagte Gosdeck.
Starke Worte, die bei den Fans auf offene Ohren treffen dürften. Das Team indes braucht vor allem Taten auf dem Eis und einen Gosdeck in der Form der vergangenen Saison. (Frank Noack)
Die Erwartungen an den Rückkehrer sind riesengroß. Gosdeck, der in Riessersee überhaupt nicht zurechtkam, soll das verunsicherte Team als Leitfigur wieder zurück in die Erfolgsspur führen. Nach den beiden Niederlagen am zurückliegenden Wochenende sind die Füchse in der Tabelle auf Rang elf abgerutscht. Die Euphorie des tollen Saisonstarts ist längst der Tristesse einer quälend langen Negativserie gewichen. Auch Trainer Thomas Popiesch wirkte am Sonntag nach dem 2:3 gegen die Wölfe Freiburg ratlos. „Wir erzählen uns schon seit Wochen, wie wir gemeinsam aus der Krise rauskommen wollen. Auf dem Eis sehe ich davon jedoch nichts“, klagte er.
Mit Carsten Gosdeck kehrt jetzt sein Musterschüler der vergangenen Saison zurück. Denn Popiesch machte aus dem ewigen Talent einen Führungsspieler, der das gesamte Team mitriss. Nun ist es an Gosdeck, dem angeschlagenen Coach die dringend benötigte Rückendeckung zu geben. Allerdings trifft er auf ein völlig umstrukturiertes Team, das durch 17 Neuzugänge im Sommer ein anderes Gesicht und auch andere Hierarchien erhalten hat. „Ich weiß, dass mich keine leichte Aufgabe erwartet. Aber ich bin überzeugt davon, dass die Mannschaft genügend Potenzial hat, um die Playdown-Runde zu vermeiden“, sagte Gosdeck.
Starke Worte, die bei den Fans auf offene Ohren treffen dürften. Das Team indes braucht vor allem Taten auf dem Eis und einen Gosdeck in der Form der vergangenen Saison.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 27. Januar 2009