Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Sebastian Klenner: „Wir blicken nur nach vorn!“
27.01.2009 | 13:42 Uhr von
Die Füchse in der Krise - nach einem erfolgreichen Saisonstart sind die Weißwasseraner Kufenflitzer in die Abstiegszone abgerutscht. WochenKurier sprach mit Füchse-Kapitän Sebastian Klenner.

Sie stiegen vor zwei Jahren mit Dresden nach einem starken Saisonstart ab. Gibt es Parallelen?
Nein, das war eine gänzlich andere Situation. In Weißwasser haben alle - Spieler, Verantwortliche, Fans - viel mehr Erfahrung im Abstiegskampf.

Wie kam es dazu, dass die Füchse seit einiger Zeit einen Leistungseinbruch zu verzeichnen haben?
Alle im Team haben eine Aktie dran. Jeder sollte auf sich und seine eigene Leistung schauen und nicht immer die Schuld auf Andere schieben. Wir wollen uns jetzt aber nicht so sehr mit der Vergangenheit beschäftigen - wir blicken nur noch nach vorn.

Gibt es Anzeichen dafür, dass das Team auf dem Weg der Besserung ist?
Ja. Jeder müsste jetzt seine Lektion gelernt haben. Wir arbeiten weiterhin zusammen für unser großes Ziel - wir wollen in die Play Offs.

Im Internet schrieben einige Besucher der Spiele, dass sie den Eindruck hatten, dass Trainer Thomas Popiesch das Team nicht mehr erreicht. Stimmt das?
Der Trainer erreicht das Team. Die Spieler sind aber auch in der Pflicht, ihm zuzuhören und die Anweisungen zu verstehen und umzusetzen. Er hat auch nach dem 7:2-Sieg gegen Crimmitschau auf Fehler im Spiel hingewiesen... Aber lassen wir das, wir wollen nach vorn schauen!

Als Kapitän geben Sie auf und neben dem Eis den Takt vor und stehen als Einheimischer auch unter besonderer Beobachtung. Konnten Sie noch problemlos vor die Tür gehen?
Na klar wurde ich oft auf der Straße angesprochen. Die Menschen hier wollen doch auch, dass wir so oft wie möglich gewinnen und machen sich jetzt Sorgen. Diese Gespräche zeigen auch, was für einen hohen Stellenwert das Eishockey in Weißwasser hat.

Die Fans stehen trotzdem noch zu ihrem Team. Wie sehen Sie die Unterstützung von den Rängen?
Durch die Niederlagen kommt zurzeit nur noch der so genannte „harte Kern“. Das sind die Fans, die uns auch immer bedingungslos unterstützen wollen. Wir wollen diesen Fans mit Erfolgen in der Zukunft auch „Danke“ sagen. Die Zuschauer, die uns nach den Niederlagen den Rücken gekehrt haben, können wir nur über Siege zurückgewinnen.

Wie ist die Stimmung im Team?
Wir sind alle konzentriert und haben die nächsten schweren Aufgaben im Blick.

Personell gab es einige Veränderungen im Kader. Stefan Ortolf und Shaun Sutter gehören nicht mehr zum Team. Probespieler Boris Flamik kennen Sie persönlich aus Crimmitschau. Eine kurze Einschätzung Ihrerseits?
Wenn er in Form ist, ist Boris Flamik ein solider und geradliniger Spieler. Genau so einen brauchen wir in unserer Situation. Wir bräuchten aber sicherlich noch einen Spieler, um wieder in der Leistungsdichte besser zu werden und die Leistungsträger zu entlasten.

Vergangene Woche wurde bekannt, dass Weißwasser eine neue Eishalle bekommt. Ihre Meinung dazu?
Für die Stadt ist es top - eine super Nachricht. Eine zweite Eisfläche ist aber meiner Meinung nach unabdingbar. Gut finde ich, dass es eine Mehrzweckhalle wird und auch andere Vereine von der neuen Halle profitieren können. Ich hoffe nur, dass wir es günstiger als Dresden hinbekommen und die Halle auf die Bedürfnisse der Fans und der Region zugeschnitten ist.

+++ Puckgeflüster +++

+++ Fanforum +++ Der WochenKurier veranstaltet gemeinsam mit den Lausitzer Füchsen am 19. Februar, 19 bis 21 Uhr, ein Fanforum im McBowl Weißwasser, Bautzener Straße 31. Die Mannschaft und Verantwortliche der Füchse stellen sich an diesem Abend den Fragen der Fans. Gleichzeitig können die Eishockeyanhänger gegen ihre Lieblinge bowlen und dabei attraktive Preise gewinnen. +++ Probespieler +++ Bis zum Ende der Transferfrist am 31. Januar will sich der 28-jährige Verteidiger Boris Flamik für einen Vertrag in Weißwasser empfehlen. Der Slowake spielte in der letzten Saison beim ETC Crimmitschau ( ein Tor / 15 Vorlagen) und stand aktuell beim tschechischen Zweitligisten Trebic unter Vertrag. +++ Fanbusse +++ Für die Auswärtsspiele bei den Schwenninger Wild Wings (8. Februar, 32 Euro ohne Eintritt) und beim SC Riessersee (13. Februar, 30 Euro ohne Eintritt) bietet die Fangemeinschaft „Blue Sons“ wieder Fanbusse an. Anmeldungen sind bei André unter 0173/4736908 oder bei den Heimspielen im Block C möglich.

Quelle: Wochenkurier

1461 mal gelesen
 
1 | HeavensDJ | 27.01.2009 @ 16:11
T.P. hat nach dem 7:2-Sieg gegen Crimmitschau auf Fehler im Spiel hingewiesen... man TP warum kannst du nichtmal dein Team auf Händen tragen, egal wie sie gespielt haben, auch zu Beginn im Höhenflug, niemals kam durch das du dieses Team für ein Gewinner Team hältst (zumindest nicht nach Aussen). Manchmal ist Euphorie vielleicht nützlicher als Realismus und der Gedanke das Hochmut vor dem Fall kommt. Hoffen wir das Beste.. mehr bleibt da wohl nicht übrig. ...*Meine Meinung*
2 | gizmo | 27.01.2009 @ 16:59
Ich frage mich wieso jeder jetzt erst seine Lektion gelernt hat ?? Ich hoffe es ist noch nicht zu spät. Und wer jetzt noch von den Play offs redet hat meiner Meinung nach ne Roserrote Brille auf. Ich hoffe und wünsche mir das die Mannschaft endlich mal wieder ordentlichen Eishockey Spielt und wir nicht Absteigen .
3 | willithefish | 27.01.2009 @ 17:08
alles ist noch möglich !!! ohne roserrote brille! wir liegen 3punkte hinter platz 10 und haben noch nicht denn letzten spieltag, also was möchtest du noch !!! sport frei!!!
4 | Hoywoyfux | 27.01.2009 @ 17:30
"Der Trainer erreicht das Team. Die Spieler sind aber auch in der Pflicht, ihm zuzuhören und die Anweisungen zu verstehen und umzusetzen." - Na was nun. Hören sie zu oder nicht. Erreicht er sie oder nicht; S.Klenners Aussage trägt für mich einen Widerspruch in sich ...
5 | Mozart | 27.01.2009 @ 18:18
Ich vermute mal, dass seit einiger Zeit wieder alle zuhören, manche aber Probleme beim Zuhören haben. Und das meine ich jetzt nicht auf die Akustik bezogen. @4 Diesen Widerspruch sieht man natürlich gern, wenn man ihn sehen WILL...
6 | Hoywoyfux | 27.01.2009 @ 22:34
@5 dann haben sich bestimmt viele Zuschauer am Sonntag verguckt. / Zum Widerspruch : Wenn es keine Zweifel an der Zuhörpflicht der Spieler gibt, dann hätte es S.Klenner auch nicht extra erwähnen müssen. Also ist doch irgendwo eine (kleine) Störung in der "Erreichen-"Leitung. Oder soll man Artikel von guten Journalisten nicht mehr aufmerksam lesen ?
7 | Mozart | 27.01.2009 @ 22:51
@5 Hör mal mit dem Honig auf... ;-) Die Frage war ja, ob er das Team nicht mehr erreicht. Sebastian hat geantwortet, dass er das Team erreicht. Und um erreicht zu werden muss man auch zuhören und dies auch nicht nur akustisch verstehen... Dass ist die Pflicht der Spieler...
8 | Hoywoyfux | 27.01.2009 @ 23:36
Hi Hi (@ 5 - schreibste Dir jetzt selbst ?) - wir einigen uns sicher, dass es verschiedene Ansichten zur akustischen Auffassungsgabe bzw. zur Konstellation Sender-Empfänger gibt. Und wir denken uns sicher auch, dass es aus bestimmten Gründen keine Alternative zum Trainer gibt. Damit können wir es für heute belassen :-*
9 | Mozart | 27.01.2009 @ 23:42
Danke, zu gnädig... ;-) Jetzt bin ich erst mal auf Freitag heiß - wie hoffentlich 2.499 andere Fans... Und natürlich meinte ich erst dich. Mit mir selbst schreiben ist noch nicht, reden reicht...
10 | Foxy1 | 30.01.2009 @ 21:40
Schaut auf Frage 2 Die Truppe ist sich nicht einig Jeder macht Fehler nur man selbst nicht
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