Die Eisarena
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Noch kein Beschluß zum Eishallen-Bau in Weißwasser
30.01.2009 | 00:13 Uhr von
Der Weißwasseraner Stadtrat hat sich am Dienstag noch zu keiner Entscheidung in Bezug auf die Eissporthalle durchringen können. Ihr Fazit: Mit einer Investitionssumme von 15,7 Millionen Euro wäre der Neubau die preiswerteste Variante, wobei das reine Bauwerk lediglich 6,9 Millionen Euro kosten würde.
In der Gesamtsumme sind auch Abrisskosten für nicht mehr benötigte Bauwerke in Höhe von 1,3 Millionen Euro, 4,1 Millionen Euro für die technische Ausrüstung, 150 000 Euro für weitere Ausstattung (Möbel), 900 000 Euro für die Gestaltung der Außenanlagen einschließlich Parkplätzen sowie 2,2 Millionen Euro für Baunebenkosten (unter anderem die Planung) veranschlagt. Räumlich, so Annett Petrick von der Kostenuntersuchungsgruppe, würde der Bereich des früheren Freiluftstadions für den Neubau der 60 mal 90 Meter großen Halle mit 3000 Plätzen ausreichen, dies müsse aber nicht zwingend der Standort sein.

Nur wenig teurer wäre nach dem Urteil der Planer die Sanierung der alten Eissporthalle, die 16 Millionen Euro kosten würde, wenn sie nach Din-Vorschriften erfolgt. Immerhin müssten auch in diesem Fall erst einmal die Umkleide- und Nass-Räume komplett weggerissen werden. Vom so genannten Kopfbau-Nord müsste die Hälfte weichen, und auch die Längswände müssten weggenommen werden, weil die heutigen Tribünen zu steil sind, daher nicht der Din entsprechen und also, unter Inanspruchnahme von mehr Fläche, neu errichtet werden müssten. Laut Frank Meyer vom gleichnamigen Bauplanungsbüro, der das Tragwerk untersucht hat, hält die derzeitige Konstruktion der Halle keine zusätzlichen Belastungen mehr aus, ein Teil des Tragwerkes müsse also neu hergestellt werden.

Die teuerste Variante wäre laut Kostenuntersuchungsgruppe der Versuch, unter Einbeziehung des alten Sozialgebäudes und einer angebauten Halle sowie eines zweigeschossigen Foyerbereiches etwas Neues zu schaffen. Hier waren sie auf Kosten von insgesamt 19,2 Millionen Euro gekommen.

Die Stadträte wollen sich nun nach eigenem Bekunden Zeit nehmen, sich „mit dem Thema ausgiebig, ausgeglichen und inhaltsvoll zu beschäftigen“, wie es Sven Staub (Klartext) ausdrückte. Seinen Vorschlag, dafür extra eine Sondersitzung des Stadtrates einzuberufen, zog er wenig später zurück. Zur Auseinandersetzung soll jetzt die Sitzung des Bau- und Wirtschaftsausschusses am 10. Februar dienen. Eine Entscheidung des Rates wäre in der Sitzung am 24. Februar möglich.
(Von Thoralf Schirmer)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 29. Januar 2009
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