...dem Trainer zu helfen“
Aller (Neu-)Anfang ist schwer. Das bekam Carsten Gosdeck schon vor seinem ersten Training mit den Lausitzer Füchsen zu spüren. Denn der Stürmer hatte auf dem Weg von Riessersee nach Weißwasser zunächst seinen Spielerpass vergessen und musste deshalb noch einmal umdrehen. Am Mittwochfrüh traf Gosdeck endlich in der Lausitz ein, nur wenige Stunden später ging der 29-Jährige im Fuchsbau das erste Mal aufs Eis. Und am heutigen Freitag im Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers (Beginn um 19.30 Uhr) wird der neue Hoffnungsträger im Kampf um den Klassenerhalt sein Pflichtspiel-Comeback feiern. „Ich bin bereit und freue mich auf das Spiel“, gibt sich der Rheinländer gewohnt selbstbewusst. 17 neue Spieler geholt Gosdeck wird voraussichtlich in der zweiten Angriffsreihe neben Kenny Roche und Patrick Strauch auflaufen. Dahinter sollen Sebastian Klenner und Sven Valenti verteidigen. Viel wird darauf ankommen, wie schnell sich der Rückkehrer in die neue Mannschaft einfügen kann. Obwohl in der Sommerpause insgesamt 17 neue Spieler geholt wurden, reklamiert Gosdeck keine großartige Anlaufzeit. „Ich will der Mannschaft sofort helfen, auch wenn ich natürlich erst die Laufwege kennenlernen muss. Aber ich spiele ja nicht meine erste Eishockey-Saison“, betont er. Immerhin hat der Stürmer schon mit Sebastian Klenner in der DEL in Oberhausen gespielt. Patrick Strauch kennt er aus der gemeinsamen Nachwuchszeit in Köln sowie aus der 2. Liga in Landsberg. Mit Valenti ist er im Sommer beim Inline-Hockey aktiv. Der Neuzugang macht jedoch keinen Hehl daraus, dass vor allem Trainer Thomas Popiesch einen großen Anteil an seiner Rückkehr nach Weißwasser hat. Denn unter ihm spielte Gosdeck nach eigenem Bekunden „die Saison meines Lebens“. Mit 24 Treffern war er 2007/08 bester Torschütze des Teams und wurde von den Fans zum „Fuchs des Jahres“ gewählt. „Damals hat der Trainer mir geholfen, indem er mir großes Vertrauen geschenkt hat. Jetzt bin ich mal dran, dem Trainer zu helfen“, sagt Gosdeck. Denn nach den vielen Niederlagen in den letzten Wochen und dem Absturz auf Tabellenplatz elf ist die Kritik gewachsen – am Team, aber auch am Trainer. In jedem Fall wird der Neuzugang breite Schultern brauchen, um dem Erwartungsdruck standzuhalten. (Frank Noack)
Aller (Neu-)Anfang ist schwer. Das bekam Carsten Gosdeck schon vor seinem ersten Training mit den Lausitzer Füchsen zu spüren. Denn der Stürmer hatte auf dem Weg von Riessersee nach Weißwasser zunächst seinen Spielerpass vergessen und musste deshalb noch einmal umdrehen. Am Mittwochfrüh traf Gosdeck endlich in der Lausitz ein, nur wenige Stunden später ging der 29-Jährige im Fuchsbau das erste Mal aufs Eis. Und am heutigen Freitag im Heimspiel gegen die Bietigheim Steelers (Beginn um 19.30 Uhr) wird der neue Hoffnungsträger im Kampf um den Klassenerhalt sein Pflichtspiel-Comeback feiern. „Ich bin bereit und freue mich auf das Spiel“, gibt sich der Rheinländer gewohnt selbstbewusst. 17 neue Spieler geholt Gosdeck wird voraussichtlich in der zweiten Angriffsreihe neben Kenny Roche und Patrick Strauch auflaufen. Dahinter sollen Sebastian Klenner und Sven Valenti verteidigen. Viel wird darauf ankommen, wie schnell sich der Rückkehrer in die neue Mannschaft einfügen kann. Obwohl in der Sommerpause insgesamt 17 neue Spieler geholt wurden, reklamiert Gosdeck keine großartige Anlaufzeit. „Ich will der Mannschaft sofort helfen, auch wenn ich natürlich erst die Laufwege kennenlernen muss. Aber ich spiele ja nicht meine erste Eishockey-Saison“, betont er. Immerhin hat der Stürmer schon mit Sebastian Klenner in der DEL in Oberhausen gespielt. Patrick Strauch kennt er aus der gemeinsamen Nachwuchszeit in Köln sowie aus der 2. Liga in Landsberg. Mit Valenti ist er im Sommer beim Inline-Hockey aktiv. Der Neuzugang macht jedoch keinen Hehl daraus, dass vor allem Trainer Thomas Popiesch einen großen Anteil an seiner Rückkehr nach Weißwasser hat. Denn unter ihm spielte Gosdeck nach eigenem Bekunden „die Saison meines Lebens“. Mit 24 Treffern war er 2007/08 bester Torschütze des Teams und wurde von den Fans zum „Fuchs des Jahres“ gewählt. „Damals hat der Trainer mir geholfen, indem er mir großes Vertrauen geschenkt hat. Jetzt bin ich mal dran, dem Trainer zu helfen“, sagt Gosdeck. Denn nach den vielen Niederlagen in den letzten Wochen und dem Absturz auf Tabellenplatz elf ist die Kritik gewachsen – am Team, aber auch am Trainer. In jedem Fall wird der Neuzugang breite Schultern brauchen, um dem Erwartungsdruck standzuhalten.
(Frank Noack)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 30. Januar 2009