Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Abstiegsangst im Fuchsbau...
30.01.2009 | 13:15 Uhr von
...Steelers spielen heute in Weißwasser - Sonntag gegen EHC München
Vor dem Heimspielen am Sonntag gegen München und am kommenden Freitag gegen Bad Tölz sieht der Spielplan in der 2. Eishockey-Bundesliga für die Steelers heute noch den Abstecher in die Lausitz vor.
Im Lausitzer Fuchsbau in Weißwasser verdrängte der Frust über die 2:3-Heimniederlage im selbst ausgerufenen Abstiegsendspiel gegen die Freiburger Wölfe die Freude über den Punktgewinn beim Tabellenführer Bad Tölz und den Beschluss des Stadtrats von Weißwasser über den Bau eines neuen Eisstadions für rund 17 Millionen Euro. Trainer Thomas Popiesch beklagt, seine Mannschaft würde seit Wochen zu wenig bringen.
Vor allem in der Offensive stehen die Aktivitäten seiner Spieler in einem Missverhältnis zur Effektivität. Fraglich, ob schon heute Rückkehrer Carsten Gosdeck Abhilfe schaffen kann. Nicht mehr dabei ist heute Shaun Sutter, der 18 Scorerpunkte auf seinem Konto hat, die Erwartungen aber nicht erfüllt hat und diese Woche nach Italien wechselte. Neu bei den Lausitzer Füchsen ist dafür Verteidiger Flamik, der den schwerwiegenden Ausfall von Kevin Young kompensieren soll.
In der Tabelle belegt das Team aus Weißwasser derzeit Rang elf, wäre damit in der Abstiegsrunde, die aktuell von allen drei Ostclubs in der Zweiten Liga bestritten werden würde. Während die Dresdner Eislöwen und die Crimmitschauer Eispiraten nur geringe Chancen haben, die Pre-Playoffs noch zu schaffen, sind die Lausitzer Füchse da noch gut im Rennen bei gerade mal drei Punkten Rückstand auf den SC Riessersee auf Platz zehn. Und auf Rang sechs sind es für die Füchse auch nur fünf Zähler.
Die beiden Heimspiele gegen Weißwasser haben die Steelers gewonnen (4:2, 5:1), in der Lausitz haben sie dafür beim ersten Auftritt in dieser Saison mit 0:1 verloren, Personell sieht es beim SC Bietigheim wieder besser aus als am vergangenen Wochenende. Nachdem schon in München Greg Schmidt und Alexander Dotzler wieder im Team waren, kehrt jetzt auch Dominik Hammer zurück. Im Tor bekommt wohl Sinisa Martinovic wieder den Vorzug, nachdem er in München den etwas glücklosen Martin Morcinietz nach dem ersten Drittel abgelöst hatte.
Ein überaus positives Fazit nach der Fanaktion mit verbilligten Eintrittspreisen im Heimspiel gegen Bremerhaven zieht Volker Schnabel. Der Geschäftsführer des SC Bietigheim-Bissingen berichtet von deutlich mehr verkauften Eintrittskarten gegenüber dem ersten Auftritt der Fishtown Pinguins in Bietigheim. Schnabel ist nun gespannt, ob die Aktion verbunden mit der sportlichen Brisanz positive Auswirkungen auf die beiden Topspiele gegen die oberbayerischen Spitzenclubs aus Bad Tölz und München haben. Am Sonntag besteht für die Steelers also umgehend Gelegenheit, sich für die 2:5-Niederlage vom vergangenen Sonntag zu revanchieren - und einen Verfolger zu distanzieren

von CLAUS PFITZER

Quelle: Bietigheimer Zeitung vom 30.01.2009
977 mal gelesen
 
1 | HeavensDJ | 30.01.2009 @ 14:31
da ist man sich ja fast sicher mit 3 punkten und 10 Toren wieder nach hause zu fahren, ich hoffe weißwasser zeigt den Spinnern mal das man dieses Team zu keinem Zeitpunkt unterschätzen sollte. Vor allem JETZT nicht
2 | Enteiser | 30.01.2009 @ 15:02
@1: Ich finde der Artikel ist nüchtern und sachlich geschrieben. Ich kann daher deine Ansicht nicht teilen. Auch nach dem 2.Lesen habe ich an keiner Stelle Überheblichkeit finden können.....
3 | Eddy08 | 30.01.2009 @ 21:54
@1 ist ein wenig naiv was du da von dir gibst. schönen Abend noch
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