Nach dem 6:5-Auswärtssieg nach Verlängerung bei den Freiburger Wölfen ist die Zuversicht nach Weißwasser zurückgekehrt. Vor der Endphase der regulären Saison in der 2.Eishockey-Bundesliga scheinen die Lausitzer Füchse mit ihren Blitztransfers von Carsten Gosdeck und Mike Sullivan ein glückliches Händchen gehabt zu haben. Rückkehrer Gosdeck hämmerte am Sonntagabend den späten Siegtreffer ins Tor und war auch noch „Mann des Spiels“. Doch auch Sullivan überzeugte. Für den 24-jährigen Kanadier sprechen dem Vernehmen nach auch das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis. Und das ist entscheidend, schließlich gilt im Fuchsbau die Maxime, keine finanziellen Wagnisse einzugehen. Die aktuelle Situation des insolvenzgefährdeten Tabellenführers Bad Tölz ist warnendes Beispiel. Füchse-Manager Ralf Hantschke sagt deshalb deutlich: „Wir bleiben im Rahmen unseres Budgets.“ Nadebor geht voran Gosdeck wird deshalb durch einen externen Pool finanziert, den der langjährige Füchse-Sponsor Bernd Nadebor initiiert hat. Für Entlastung im Budget sorgte zudem die Vertragsauflösung mit Shaun Sutter, der zu den Topverdienern gehörte. Auch durch den Wechsel von Stefan Ortolf nach Passau wurde Geld gespart. So kann womöglich auch noch Probespieler Boris Flamik, der in Freiburg eine Torvorlage beisteuerte, verpflichtet werden. Außerdem teilte der Verein am Montag mit, dass Torwart Benjamin Dirksen ab sofort eine Doppellizenz für die Lausitzer Füchse und die Jonsdorfer Falken hat. Er soll eingesetzt werden, falls sich die Viruserkrankung des bisherigen Ersatzkeepers Christian Wendler als schwerwiegender herausstellt. (Eig. Ber./noc/jal)
(Eig. Ber./noc/jal)
Quelle: Lausitzer Rundschau vom 03. Februar 2009