Popeyes Füchse Im FanFokus
Liebe Freunde des traditionsreichen und carsteneuphorischen Weißwasseraner Eishockeys! Als die Schlusssirene nach dem Spiel unserer Füchse gegen den SC Bietigheim erklang, da war ich so ziemlich geplättet und wollte einen Mini- P.F.I.F.F. schreiben: „Rat-, sprach- und illusionslos.“ Ganz ehrlich: Nicht einen Cent hätte ich auf einen Punktgewinn oder gar Sieg beim folgenden Spiel in Freiburg gewettet. Nicht, dass ich gegen die Steelers einen Dreier erwartet hätte. Was mich so maßlos enttäuscht hat, war die Art und Weise, wie wir in die Niederlage schlitterten. Kein ernsthaftes Aufbäumen, kein Kampf auf Biegen und Brechen, kein einfaches Eishockey – nichts war zu spüren von irgendeinem „Kick“, den die Verpflichtung von Gose und Mike der Mannschaft doch hätte geben müssen. Statt Powerplay gab’s nur „Schlaffi- Play“, Ryan wurde ein ums andere Mal im Stich gelassen. So – dachte ich mir – spielt ein Absteiger. Auch das frühe Tor nach 17 Sekunden kann für diesen Auftritt nicht als Entschuldigung herhalten. Schließlich waren noch satte 59:43 min. Zeit, den „Unfall“ zu korrigieren. Und wenn ich da unten aus der Tabelle, wo ich mich höchst selbst hineinmanövriert hatte, raus will, dann muss man auch derartige Negativerlebnisse wegstecken können. „Weiter, weiter – immer weiter!“, würde ein Dshingis- Nachnamensvetter deklarieren. Und so ist es ja auch.
Natürlich kochte die Volksseele nach dem 2:5 hoch. Da müssen dann Schuldige her. Und so bekam ich für die Pressekonferenz einen ganzen Sack Fragen mit auf den Weg, die ich stellen sollte. Um es auch für eventuell folgende Ereignisse klarzustellen: Es ist nicht Aufgabe der Pressevertreter, zum Frustabbau Dritter oder zur Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts einzelner Fans provozierende Fragen zu platzieren. Denn Spiele wie das gegen Bietigheim kommentieren sich selbst. Was soll der Coach auf Fragen wie: „Was sagen sie denn heute zum Überzahlspiel?“, auch antworten!? Und was herauskommt, wenn ein selbst unter „Dampf“ stehender und natürlich gefrusteter Übungsleiter sich dann doch zu Aussagen hinreißen lässt, haben wir erlebt. Ich bin mir sicher, dass Thomas Popiesch nicht der Sinn danach stand, die Mannschaft öffentlich abzuqualifizieren. Vielleicht hatte er das Ansinnen – wie es auch ein Fred Carroll immer wieder mal hatte – die Cracks an der Ehre zu kitzeln. Und das irgendetwas passiert sein muss, hat ja das Resultat in Freiburg belegt. Wer viermal mit zwei Toren in Rückstand liegt und am Ende doch triumphiert, der kann – auch psychisch! – mehr, als er es in den letzten Wochen bewies. Allerdings ist für mich nach dem 6:5 n.V. die Welt nicht sofort wieder rosarot. Erstens habe ich nach Inaugenscheinnahme des Spielberichts von tv- südbaden nicht den Eindruck, dass es ein Match auf gehobenem Zweitliganiveau war. Vermutlich wird zweitens auch nicht jeder Zweitligatorhüter gegen uns einen Tag erwischen, wie Christoph Mathis. Und: Ich bin nicht so schnell vom Glauben an das Gute abzubringen. Aber nach den Entwicklungen der letzten Monate, in denen es ja auch immer mal wieder Erfolgserlebnisse (und die zumeist auswärts) gab, die nicht in die erhoffte „Wende“ mündeten, werde ich am Freitag doch noch skeptisch zum Spiel gegen den ETC anreisen. Ich will sehen, dass es vorwärts geht! Natürlich hoffe ich, dass es nun endlich, endlich „Klick!“, gemacht hat. „Wollen die Jungs denn keine Siegprämien mehr?“, habe ich mich nicht selten gefragt. Es ist an der Zeit, mal wieder 60 Minuten lang zu überzeugen. Wenn nicht gegen das Schlusslicht, wann dann???
Damit sollen die Eispiraten keineswegs unterschätzt werden. Im Gegenteil: Häufig taten wir uns gerade gegen vermeintlich schwächere Teams so schwer. Aber nach der Suppe, die sich die Mannschaft eingebrockt hat, kann der Löffel nur aus dem „Kämpfen-Laufen-Schießen“- Holz geschnitzt sein. Es gibt kein Wenn und Aber: Gegen Crimmitschau sind drei Zähler absolute Pflicht. Punkt!
Unser neuer Hoffnungsträger #97 glaubt ja sogar an fünf Siege aus den folgenden sechs Spielen. ETC (H), SERC, SCR (beide A), REV (H), EVL (H), ESCD (A) – gegen welches Team ist die eine Niederlage wohl geplant? ;-))
Unstrittig ist, dass „nur“ Heimsiege zum Erreichen der Pre- Play- offs nicht reichen werden. Unstrittig ist, dass es auf den Ausländerpositionen endlich Konkurrenzdruck gibt. Und wenn dann mit Reagan und Kevin zwei zuletzt angeschlagene bzw. verletzte Cracks gegen den ETC unbedingt auflaufen wollen, ist das nicht das schlechteste Zeichen. Aber wer muss dann weichen? Wenn „Never change a winning team!“, gilt, müssten beide draußen bleiben. Das wird nicht passieren. Somit liegt über dem Derby schon weit vor dem Anstoßbully eine gewisse Spannung. Übrigens: Schmeißt bloß nicht gleich am Anfang wieder Bierabtropfringe. Und wenn doch, dann so, dass es Bully vor dem Crimmitschauer Tor gibt. Sonst sind die Verantwortlichen für schnelle Gegentore wieder auf den Rängen zu suchen... * g *
Gar nicht so richtig verständlich waren für mich die Debatten nach dem Bietigheim- Spiel zur „Torhüter- raus“- Problematik. Ja: Unser Überzahlspiel war ne Katastrophe. Und auch von der Körpersprache her deutete kaum etwas auf den Anschlusstreffer bei Sechs gegen Fünf hin. Aber wir sind doch beim Sport. Und da will man doch gewinnen und diesbezüglich auch wirklich alles versucht haben. Es ist doch mehr als egal, ob man 2:4 oder 2:5 verliert. Zumal die Tordifferenz eine komplett untergeordnete Rolle spielt und wir gegen Bietigheim zur Ermittlung des besser Platzierten kaum den direkten Vergleich bemühen werden müssen. Ich hätte es eher als „vorzeitige Aufgabe“ gewertet, wäre der Versuch mit Feldspieler für Torhüter unterblieben. Klar gehen 19 von 20 Versuchen, noch zum Remis zu kommen, erfolglos aus. Aber das und wie es funktionieren kann, haben wir doch dereinst (übrigens auch noch gegen die Steelers) erlebt. Lasst uns durch Zufall einen reinmurmeln. Plötzlich fangen wir noch mal an zu leben und der Gegner vielleicht zu wackeln. Meine Meinung: Verloren haben wir erst, wenn der Kontrahent nach 60:00 min. noch immer mindestens einen Treffer mehr als wir auf der Anzeigetafel gutgeschrieben bekam.
Okay: Dann lassen wir uns vom Derby mal überraschen. Ich hoffe nicht, dass wir mit den sechs Toren in Freiburg mal wieder unser Pulver gleich für drei bis vier Spiele verschossen haben. Ich hoffe, dass unter der Woche Zeit war, sich in den (neuen) Reihen besser zu finden. Ich wünsche mir, dass unser Spiel wieder System bekommt. Wenn vor dem Match der Eismeister auf dem glatten Parkett ausgleitet, mag das noch zum Lachen sein. Wenn sich unsere Jungs aber hinter dem gegnerischen Tor gegenseitig über den Haufen fahren, dann haut etwas nicht hin. Crasht Euch doch wenigstens vor dem Tor um! Dann sieht der Keeper den Schuss ins Eck nicht kommen...
Ansonsten möge am Freitag alles fair und friedlich zugehen. Ich rechne nicht mit einem ausverkauften Haus. Denn auch bei den Westsachsen wird reichlich Frust geschoben. Das ist die Chance für unsere „Zögerlinge“. Leute: Kommt Füchse gucken! Es könnte sich lohnen...
In diesem Sinne: Bleibt sauber! Und: Alles was recht ist!
Euer Sebastian Matthieu
1 | iceEnergy | 05.02.2009 @ 23:34
du solltest ein eigenes buch schreiben..ich lese deine artikel zu gern :)
2 | back-to-nirvana | 06.02.2009 @ 07:16
auf jeden;o)
3 | Hoywoyfux | 06.02.2009 @ 08:05
Des Dichters Feder wird wohl durch die "Hand Gottes" geführt. Ansonsten : Bierdeckelwerfer, seid vor Eurem Unsinn gewarnt. Es gibt andere Stimmungsmittel. Und hat jemand ernsthaft den Ryan zur Disposition gestellt ? Oje, na wer laut ruft, muss ja nicht unbedingt recht haben. Ryan, Du bist einer unserer Besten !!! Was TP betrifft, wirkt es so, als hätten die Pk-Aussagen bei den Spielern Wunder bewirkt. Zweifel Zweifel, das Wunder allein trägt die Nr. 97 ! 3 Punkte heute, keine Frage; wg 97 :-)
4 | Crazy Com | 06.02.2009 @ 09:25
@Hoywoyfux: Wo liest du da was, dass über Ryan diskutiert wurde? Meinst du diesen Satz: "Gar nicht so richtig verständlich waren für mich die Debatten nach dem Bietigheim- Spiel zur „Torhüter- raus“- Problematik."? Damit meinte der Pfeiffer doch nur die Debatten, ob man kurz vor Spielende den Torhüter für einen sechsten Feldspieler rausnehmen sollte oder nicht ;)
5 | P.F.E.I.F.F.E.R | 06.02.2009 @ 09:30
@3- Mal zurückhaltend formuliert: Es scheint so, als stündest Du auf Männer? Zumindest auf einen... ;-))
6 | 3liter | 06.02.2009 @ 09:48
Mal wieder ein sehr guter Pfiff. Kannst du eigentlich Gedanken lesen? Denn meine Gedanken hast du aufgeschrieben ...
7 | Opi | 06.02.2009 @ 10:49
Hey Pfeifferlein, wieder ein sehr gut geschriebener Artikel.Man sollte gewisse Zeilen den Spielern unter die Nase halten. In diesem Sinne, bis zum nächsten PFIFF !!
8 | Hoywoyfux | 06.02.2009 @ 11:34
@5 - Ja, auf die 97 schon, allerdings nicht in dem Sinne, wie Du es vermutest - dafür hat er seine Freundin :-)
Ich spüre aber, wie ich wieder gute Laune kriege, vorallem nach seiner unmißverständl. Kampfansage. Wohl wissend, dass sowas auch nach hinten losgehen kann, denke ich, dass es und er das einzig Wegweisende war, was in den letzten Wochen bei uns passiert ist. @4 - Danke für die Richtigstellung, ich dachte, der Pfeiffer hat aus seiner Position was hierzu aufgeschnappt. Mein Fehler.
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Liebe Freunde des traditionsreichen und carsteneuphorischen Weißwasseraner Eishockeys! Als die Schlusssirene nach dem Spiel unserer Füchse gegen den SC Bietigheim erklang, da war ich so ziemlich geplättet und wollte einen Mini- P.F.I.F.F. schreiben: „Rat-, sprach- und illusionslos.“ Ganz ehrlich: Nicht einen Cent hätte ich auf einen Punktgewinn oder gar Sieg beim folgenden Spiel in Freiburg gewettet. Nicht, dass ich gegen die Steelers einen Dreier erwartet hätte. Was mich so maßlos enttäuscht hat, war die Art und Weise, wie wir in die Niederlage schlitterten. Kein ernsthaftes Aufbäumen, kein Kampf auf Biegen und Brechen, kein einfaches Eishockey – nichts war zu spüren von irgendeinem „Kick“, den die Verpflichtung von Gose und Mike der Mannschaft doch hätte geben müssen. Statt Powerplay gab’s nur „Schlaffi- Play“, Ryan wurde ein ums andere Mal im Stich gelassen. So – dachte ich mir – spielt ein Absteiger. Auch das frühe Tor nach 17 Sekunden kann für diesen Auftritt nicht als Entschuldigung herhalten. Schließlich waren noch satte 59:43 min. Zeit, den „Unfall“ zu korrigieren. Und wenn ich da unten aus der Tabelle, wo ich mich höchst selbst hineinmanövriert hatte, raus will, dann muss man auch derartige Negativerlebnisse wegstecken können. „Weiter, weiter – immer weiter!“, würde ein Dshingis- Nachnamensvetter deklarieren. Und so ist es ja auch.
Natürlich kochte die Volksseele nach dem 2:5 hoch. Da müssen dann Schuldige her. Und so bekam ich für die Pressekonferenz einen ganzen Sack Fragen mit auf den Weg, die ich stellen sollte. Um es auch für eventuell folgende Ereignisse klarzustellen: Es ist nicht Aufgabe der Pressevertreter, zum Frustabbau Dritter oder zur Wiederherstellung des seelischen Gleichgewichts einzelner Fans provozierende Fragen zu platzieren. Denn Spiele wie das gegen Bietigheim kommentieren sich selbst. Was soll der Coach auf Fragen wie: „Was sagen sie denn heute zum Überzahlspiel?“, auch antworten!? Und was herauskommt, wenn ein selbst unter „Dampf“ stehender und natürlich gefrusteter Übungsleiter sich dann doch zu Aussagen hinreißen lässt, haben wir erlebt. Ich bin mir sicher, dass Thomas Popiesch nicht der Sinn danach stand, die Mannschaft öffentlich abzuqualifizieren. Vielleicht hatte er das Ansinnen – wie es auch ein Fred Carroll immer wieder mal hatte – die Cracks an der Ehre zu kitzeln. Und das irgendetwas passiert sein muss, hat ja das Resultat in Freiburg belegt. Wer viermal mit zwei Toren in Rückstand liegt und am Ende doch triumphiert, der kann – auch psychisch! – mehr, als er es in den letzten Wochen bewies. Allerdings ist für mich nach dem 6:5 n.V. die Welt nicht sofort wieder rosarot. Erstens habe ich nach Inaugenscheinnahme des Spielberichts von tv- südbaden nicht den Eindruck, dass es ein Match auf gehobenem Zweitliganiveau war. Vermutlich wird zweitens auch nicht jeder Zweitligatorhüter gegen uns einen Tag erwischen, wie Christoph Mathis. Und: Ich bin nicht so schnell vom Glauben an das Gute abzubringen. Aber nach den Entwicklungen der letzten Monate, in denen es ja auch immer mal wieder Erfolgserlebnisse (und die zumeist auswärts) gab, die nicht in die erhoffte „Wende“ mündeten, werde ich am Freitag doch noch skeptisch zum Spiel gegen den ETC anreisen. Ich will sehen, dass es vorwärts geht! Natürlich hoffe ich, dass es nun endlich, endlich „Klick!“, gemacht hat. „Wollen die Jungs denn keine Siegprämien mehr?“, habe ich mich nicht selten gefragt. Es ist an der Zeit, mal wieder 60 Minuten lang zu überzeugen. Wenn nicht gegen das Schlusslicht, wann dann???
Damit sollen die Eispiraten keineswegs unterschätzt werden. Im Gegenteil: Häufig taten wir uns gerade gegen vermeintlich schwächere Teams so schwer. Aber nach der Suppe, die sich die Mannschaft eingebrockt hat, kann der Löffel nur aus dem „Kämpfen-Laufen-Schießen“- Holz geschnitzt sein. Es gibt kein Wenn und Aber: Gegen Crimmitschau sind drei Zähler absolute Pflicht. Punkt!
Unser neuer Hoffnungsträger #97 glaubt ja sogar an fünf Siege aus den folgenden sechs Spielen. ETC (H), SERC, SCR (beide A), REV (H), EVL (H), ESCD (A) – gegen welches Team ist die eine Niederlage wohl geplant? ;-))
Unstrittig ist, dass „nur“ Heimsiege zum Erreichen der Pre- Play- offs nicht reichen werden. Unstrittig ist, dass es auf den Ausländerpositionen endlich Konkurrenzdruck gibt. Und wenn dann mit Reagan und Kevin zwei zuletzt angeschlagene bzw. verletzte Cracks gegen den ETC unbedingt auflaufen wollen, ist das nicht das schlechteste Zeichen. Aber wer muss dann weichen? Wenn „Never change a winning team!“, gilt, müssten beide draußen bleiben. Das wird nicht passieren. Somit liegt über dem Derby schon weit vor dem Anstoßbully eine gewisse Spannung. Übrigens: Schmeißt bloß nicht gleich am Anfang wieder Bierabtropfringe. Und wenn doch, dann so, dass es Bully vor dem Crimmitschauer Tor gibt. Sonst sind die Verantwortlichen für schnelle Gegentore wieder auf den Rängen zu suchen... * g *
Gar nicht so richtig verständlich waren für mich die Debatten nach dem Bietigheim- Spiel zur „Torhüter- raus“- Problematik. Ja: Unser Überzahlspiel war ne Katastrophe. Und auch von der Körpersprache her deutete kaum etwas auf den Anschlusstreffer bei Sechs gegen Fünf hin. Aber wir sind doch beim Sport. Und da will man doch gewinnen und diesbezüglich auch wirklich alles versucht haben. Es ist doch mehr als egal, ob man 2:4 oder 2:5 verliert. Zumal die Tordifferenz eine komplett untergeordnete Rolle spielt und wir gegen Bietigheim zur Ermittlung des besser Platzierten kaum den direkten Vergleich bemühen werden müssen. Ich hätte es eher als „vorzeitige Aufgabe“ gewertet, wäre der Versuch mit Feldspieler für Torhüter unterblieben. Klar gehen 19 von 20 Versuchen, noch zum Remis zu kommen, erfolglos aus. Aber das und wie es funktionieren kann, haben wir doch dereinst (übrigens auch noch gegen die Steelers) erlebt. Lasst uns durch Zufall einen reinmurmeln. Plötzlich fangen wir noch mal an zu leben und der Gegner vielleicht zu wackeln. Meine Meinung: Verloren haben wir erst, wenn der Kontrahent nach 60:00 min. noch immer mindestens einen Treffer mehr als wir auf der Anzeigetafel gutgeschrieben bekam.
Okay: Dann lassen wir uns vom Derby mal überraschen. Ich hoffe nicht, dass wir mit den sechs Toren in Freiburg mal wieder unser Pulver gleich für drei bis vier Spiele verschossen haben. Ich hoffe, dass unter der Woche Zeit war, sich in den (neuen) Reihen besser zu finden. Ich wünsche mir, dass unser Spiel wieder System bekommt. Wenn vor dem Match der Eismeister auf dem glatten Parkett ausgleitet, mag das noch zum Lachen sein. Wenn sich unsere Jungs aber hinter dem gegnerischen Tor gegenseitig über den Haufen fahren, dann haut etwas nicht hin. Crasht Euch doch wenigstens vor dem Tor um! Dann sieht der Keeper den Schuss ins Eck nicht kommen...
Ansonsten möge am Freitag alles fair und friedlich zugehen. Ich rechne nicht mit einem ausverkauften Haus. Denn auch bei den Westsachsen wird reichlich Frust geschoben. Das ist die Chance für unsere „Zögerlinge“. Leute: Kommt Füchse gucken! Es könnte sich lohnen...
In diesem Sinne: Bleibt sauber! Und: Alles was recht ist!
Euer Sebastian Matthieu