Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Sachsenderby ist für die Füchse der Startschuss
06.02.2009 | 10:19 Uhr von
Obwohl es gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten ETC Crimmitschau geht, ist das Eishockey-Heimspiel am heutigen Freitag (19.30 Uhr) für die Lausitzer Füchse äußerst brisant.
Zum einen ist das Zweitliga-Derby gegen die Westsachsen traditionell heiß umkämpft. Zum anderen soll dieses Spiel aber auch der Start zur Aufholjagd der Weißwasseraner werden. So sieht es jedenfalls Rückkehrer Carsten Gosdeck, der in der RUNDSCHAU angekündigt hatte, mit seinem Team fünf der nächsten sechs Spiele zu gewinnen.
Den Sieg gegen Crimmitschau hat er dabei fest eingeplant. Den Füchse-Fans dürfte die Aussicht auf den dritten Sieg im vierten Saisonspiel gegen die Eispiraten ebenfalls gefallen. Sie haben nach dem 6:5-Auswärtserfolg bei den Freiburger Wölfen – ein direkter Konkurrent um den Kampf in die Playoff-Plätze – wieder Zuversicht getankt. Beim heutigen Spiel können sich die Anhänger zudem auf einen netten Abend in zwar lauter, aber auch trauter Runde freuen. Laut Füchse-Sprecher Andreas Friebel hält sich das Interesse der Anhänger aus Crimmitschau nämlich sehr in Grenzen. Nur 30 Tickets wurden von den Westsachsen bestellt, die Füchse rechnen mit etwa 100 gegnerischen Fans. Die aussichtslose Lage der Eispiraten sorgt für Frust bei den Fans, die Stimmung in Weißwasser bessert sich hingegen gerade wieder. Die Hoffnung, doch noch den vorzeitigen Klassenerhalt zu schaffen, ist wieder da. Von den Pre-Playoffs sind die Füchse auch nur fünf Punkte entfernt. Die aufzuholen, ist bei noch zehn ausstehenden Spielen durchaus möglich. Bis zu den Playoff-Rängen sind es acht Punkte Rückstand. Trainer Thomas Popiesch beschäftigt sich indes nur wenig mit der Tabelle. Er hat ganz andere Sorgen. Auch am Donnerstag stand nicht fest, ob die angeschlagenen Verteidiger Reagan Rome und Kevin Young gegen Crimmitschau auflaufen können. Rome droht möglicherweise sogar eine Operation, falls die Schmerzen an der Kniescheibe nicht besser werden. Popiesch will nun erst kurz vor dem Spiel entscheiden, welche ausländischen Spieler er aufstellt. Sein Vorteil: Nach der Verpflichtung des Kanadiers Mike Sullivan ist der Konkurrenzkampf unter den nunmehr sieben Kontingentspielern größer geworden. Denn nur sechs dürfen spielen.
Eig. Ber./jal

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 06. Februar 2009
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