Die Eisarena
Der neue Fuchsbau
 
Wochenende der Wahrheit
12.02.2009 | 08:19 Uhr von
Es ist das Wochenende der Wahrheit: Am Freitag in Riessersee und am Sonntag zu Hause gegen Bremerhaven müssen die Lausitzer Füchse ihren jüngsten Aufwärtstrend bestätigen. Denn Niederlagen gegen Mitkonkurrenten um den vorzeitigen Klassenerhalt lassen sich laut Trainer Thomas Popiesch „nur noch schwer ausbügeln“. Doch acht Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde in der 2. Eishockey-Bundesliga übt das Klassement eine immer größere Anziehungskraft auf Trainer, Spieler und Fans aus. Weißwasser liegt derzeit auf Rang elf, müsste also in die Abstiegsrunde, wenn die Saison jetzt zu Ende wäre. Direkt vor den Füchsen rangieren Riessersee und Bremerhaven. Damit ist im Grunde genommen schon alles gesagt über die Brisanz des bevorstehenden Wochenendes. „Es ist eine ganz wichtige Standortbestimmung“, sagt Popiesch. Auch wenn er gleichzeitig zu Recht darauf hinweist, dass die Saison nach diesem Wochenende nicht zu Ende ist. „Im Falle von zwei Siegen sind wir nicht durch und bei zwei Niederlagen noch nicht weg vom Fenster.“ Dennoch stellen diese Partien die Weichen für den Rest der Saison: Entweder geht es nach oben in Richtung Klassenerhalt oder nach unten in die Abstiegsrunde. Nach zuletzt drei Siegen in Serie geht es für die Füchse jetzt darum, den Aufwärtstrend zu bestätigen und vor allem weiter fleißig zu punkten. Siege gegen direkte Mitkonkurrenten sind nun mal besonders wichtig. Denn wer diese Spiele gewinnt, ist nicht auf die Schützenhilfe anderer Teams angewiesen. Nach der wochenlangen Niederlagenserie scheinen die Füchse gerade noch rechtzeitig wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben. Die Siege in den letzten drei Spielen haben dem angeknacksten Selbstvertrauen jedenfalls gut getan. Große Verletzungssorgen Dass Weißwasser trotzdem nach wie vor auf einem Abstiegsplatz steht, zeigt die Schwere der Aufgabe in den verbleibenden acht Partien. „Wir stehen weiterhin mit dem Rücken zur Wand“, weiß Trainer Popiesch. Dennoch hat er mit Genugtuung registriert, dass so langsam die Spielfreude in die blau-gelben Reihen zurückkehrt. Kenny Roche und Marvin Tepper beispielsweise sind an der Seite von Rückkehrer Carsten Gosdeck regelrecht aufgeblüht. Gosdeck, der mit den entscheidenden Toren in der Verlängerung schon zwei Mal zum Matchwinner wurde, hat sein ureigenes Selbstvertrauen erfolgreich auf die Mitspieler übertragen. „Dieses Selbstvertrauen, enge Spiele wieder gewinnen zu können, ist ganz wichtig“, betont Popiesch. Doch auch die anderen Reihen haben von diesem neuen Selbstvertrauen profitiert und gehen gestärkt in das Wochenende der Wahrheit. Erschwert werden die personellen Planungen allerdings durch mehrere krankheitsbedingte Fragezeichen. Neben Torhüter Ryan MacDonald sind mit Carsten Gosdeck und Preston Mizzi zwei weitere Leistungsträger durch einen Grippe-Virus geschwächt. Chris Straube laboriert an einer Sprunggelenks-Verletzung. Heute Abend im Training fällt die Entscheidung, wer am Freitag mit nach Riessersee reisen kann. „Ich bin hochmotiviert und will unbedingt spielen“, sagt Gosdeck vor der Rückkehr zu seinem Ex-Club. Dass der Stürmer in dieser Woche noch nicht mit dem Team trainieren und aufgrund von Magen-Darm-Problemen am gestrigen Mittwoch erstmals wieder feste Nahrung zu sich nehmen konnte, sind für ihn offenbar kein Hinderungsgrund.
(Von Frank Noack)

Quelle: Lausitzer Rundschau vom 12. Februar 2009
1047 mal gelesen
 
1 | böhser dynamo | 12.02.2009 @ 12:50
wird Zeit für ein 6 Pkt. Woe
2 | willithefish | 12.02.2009 @ 13:05
an alle in der manschaft die mit dem virus zu kämpfen haben, gute besserung und wir hoffen das ihr am wochenende wieder fit seit !!! sport frei und auf ein erfolgreiches wochenende wo wir die weichen für den rest der saison stellen können!!!!
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