Popeyes Füchse Im FanFokus
Liebe Freunde des traditionsreichen und magen-/ darmgeplagten Weißwasseraner Eishockeys! Wenn das mal nicht in die Hose geht... Ausgerechnet vor dem „Wochenende der Wahrheit“ – dem wievielten in dieser Saison eigentlich – ist im sprichwörtlichen Sinne der Phrase die Kac.. am Dampfen. Denn nur wer die Frage, ob er etwa 35 Minuten ohne Toilettengang und/ oder Erbrechen durchhält, mit einem überzeugenden „Ja!“, beantwortet, kann aufgeboten werden. Im Ernst: Wenn sich die Jungs wie Preston, Gose oder Ryan unter der Woche nur zwischen Schlafzimmer und WC bewegen konnten, können sie selbst für den „Ja!“- Fall niemals im Vollbesitz ihrer Kräfte sein. Da sind dann die „Ungeschwächten“ gefragt, mal den einen oder anderen Schritt zusätzlich zu laufen. Denn nur mit Kampf bis zum letzten Blut-, Schweiß- oder D...pfifftropfen können wir die so dringend benötigten Punkte holen. Ich finde es gut, wenn der Trainer mit Sprüchen wie: „Im Falle von zwei Siegen sind wir nicht durch und bei zwei Niederlagen noch nicht weg vom Fenster.“, den Versuch unternimmt, etwas den Druck von der Mannschaft fern zu halten. Da aber auch die Psyche eine nicht unerhebliche Rolle spielt, wäre es schon fatal, wenn wir mit frisch gestähltem Selbstbewusstsein und zuletzt drei Siegen im Gepäck ausgerechnet an diesem Wochenende zumindest vorentscheidende „Federn“ lassen müssten. Schließlich wären wir im Falle von zwei Pleiten auch weg vom „Goseschen Rettungsplan“. Übrigens: Ob der Carsten trotz seiner Probleme „Gosse“ genannt werden möchte, wage ich mal zu bezweifeln- willithefish... ;-))
Als – wie immer – aufmerksamer Beobachter des ETC- Derbys gibt es für mich nicht die geringsten Ambitionen, die „Sachsenmeisterschaft der Abstiegsduelle“ verfolgen zu wollen. Meine Vorstellungen vor dem Match gegen die Eispiraten war, dass wir endlich den großen Befreiungsschlag landen. Denkste! Der Anfang war ja noch ganz lustig, als Andreas Friebel die ETC- Fans begrüßte und ausrief: „Und sollten wir uns wider Erwarten in dieser Saison doch noch einmal gegenüberstehen, dann werden wir alles dafür tun, die Dresdner Eislöwen in die Oberliga zu schicken.“ Das fand ich zwar recht vollmundig, aber solche „Ansagen“ gehören sicher dazu. Nur: Nach dem, was dann in den 60 Minuten zu erleben war, stelle ich mal die Behauptung auf, dass wir mit vergleichbaren Leistungen in der möglichen Abstiegsrunde wohl eher schlechte Karten hätten, ohne Bad Tölzer Hilfe zweitklassig zu bleiben. Die Mannschaft kann viel viel mehr – trotz Pest, Cholera oder flüssigem Heckauswurf!
„Wenn wir die Pre- Play- offs noch schaffen wollen, dann müssen wir über 60 Minuten konstant spielen.“, sagte bzw. forderte Thomas Popiesch auf der Pressekonferenz. Ich kann und mag es nicht mehr hören. Seit Wochen spielen wir konstant; nämlich unkonstant. Jungs: Warum nur kann man nicht über drei Drittel mal eine Linie (wenn man eine hat) durchhalten??? Am Ende waren es wieder mehr oder weniger Einzelaktionen (Valenti/ Klenner), die uns die drei Punkte retteten. An die Zitterei in den letzten fünf Minuten, ja noch in der Schlusssekunde, mag ich gar nicht mehr denken! Wirklich gefreut hat mich das schöne Tor von meinem vornamensvetternden Kapitän. Ich bin mir sicher, dass dieser Treffer auch für Sebastian eine Genugtuung war nach den zuweilen sehr harschen Kritiken.
Das anschließende Spiel in Schwenningen konnte ich dann weder direkt noch am Liveticker verfolgen. Dafür fand ich heraus, dass der Bayern- Videotext – anders als angekündigt – nicht jedes Tor via Pointstreak sofort einblendet. Nach dem freitäglichen 3:2 war ich doch überrascht, dass wir bei den (momentan wohl doch nicht so) Wilden Schwänen lange am Dreier gerochen und schließlich wenigstens gewonnen haben. Damit müssen wir – frei nach Carsten Gosdeck – nun aus den folgenden vier Spielen „bloß“ noch drei siegreich gestalten.
Um wenigstens ein paar Eindrücke vom Auftritt im Schwarzwald zu erhaschen, habe ich mir die im Forum eingestellten Bildergalerien „gegönnt“. Es muss ein wirklich bemerkenswertes Match gewesen sein. Zunächst hat sich wohl auf dem Eis nicht so viel zugetragen. Denn Fotos vom Spiel gibt es unter den insgesamt etwa 200 Bildern kaum. Dafür müssen die Zuschauer am Bauchenberg per Handschlag begrüßt und alle auf einen Schnappschuss gebeten worden sein. Wie anders ist zu erklären, dass vier Fünftel der Aufnahmen das Publikum zeigen. Aber auch da gab es eine Menge zu bestaunen, nämlich:
• Jede Menge schöne Frauen, z.B. habe ich die hier ausgewählt: KLICK
• Es waren ausdrucksstarke Spruchbänder zu bestaunen: KLICK
• Die Fans waren außer Rand und Band- z.B. die hier: KLICK oder die: KLICK.
• Zwei „geile Ärsche“ waren auch zu entdecken: KLICK
• Das muss die Stelle gewesen sein, wo sich unsere „KackaDus“ angesteckt haben: KLICK
• Das Spiel muss so stark gewesen sein, dass es selbst die Kinder hochgerissen hat: KLICK
• Das Verrückteste zum Schluss: Bei uns stand Martin Sekera im Tor... KLICK.
Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, für die, die sich die Galerien bisher nicht gönnten, das Beste auszuwählen... ;-))
Nicht das Beste, aber vom Feinsten war, was der Bad Tölzer Bürgermeister von sich gab. Nachzulesen ungefähr hier: KLICK MICH
Ohne Insider zu sein kann man erahnen, wie lange da ein Konflikt unter der Decke gärte. Denn es ist fast nicht vorstellbar, dass ein Stadtoberhaupt sein Aushängeschild in der Öffentlichkeit „einfach so“ schlachtet.* Und sollte es nach diesem Statement noch Leute geben, die die TEG retten wollen, wäre das für mich fast schon eine Sensation. Derweil ich hier die Tasten malträtiere, läuft in Tölz das angeblich letzte Rettungsgespräch. Wenn ihr den Text lest, kann das Schicksal des Profieishockeys bei den Buam schon entschieden sein. Bei allem Frust oder allem Bedauern darf man die Augen jedoch nicht davor verschließen, dass die Entwicklung bei den Löwen kein Einzelfall ist. Das schreibe ich nicht, weil ja auch in Leipzig der Baum brennt oder gerade erst Essen und Regensburg in Abwicklung begriffen sind. Wenn man sich Eins und Eins zusammenzählt, die „Notstandsmeldungen“ vom Sommer mit den Zuschauerzahlen und Aktivitäten auf dem Spieler- und Trainermarkt mal vergleicht, dann wundert mich nur, weshalb es gelingt, die Geldnöte regelmäßig so lange unter der Decke halten zu können. Das seit der Pressekonferenz in Regensburg bekannte „Kriegn ma scho hin“- Prinzip ist in Eishockey- Deutschland allgegenwärtig. Das Fass über läuft dann, wenn der letzte Mäzen, der immer die Löcher stopfen half, selbst pleite ist oder endlich den fehlenden Fassboden zur Kenntnis nimmt. Häufig viel zu lange dominiert der gute Glaube über das Wissenwollen von Tatsachen! Ich für meinen Teil schiele selten neidisch zur aufrüstungsbereiten Konkurrenz. In aller Regel überkommen mich ungute Gefühle. Da ich niemandem zu nahe treten will, erspare ich mir einfach Vereinsnamen und sage mal eher unbemerkt: Danke, Bernd Nadebor!!!
Und das hat diesmal nicht so viel mit Carsten Gosdeck zu tun, der ja ohnehin in aller Munde ist. Was war doch in der aktuellen EHN nachzulesen: Eine Augenweide wie sicher der 29- Jährige mit dem Puck umzugehen weiß.
Hoffentlich kann er das auch in Garmisch untermauern. Sicher nicht nur er hat da noch eine Rechnung offen. Möge der Sport siegen – und Weißwasser!!!
In diesem Sinne: Bleibt sauber! Und: Alles was recht ist!
Euer Sebastian Matthieu
* Wenn ich mal ein/zwei/drei Jahre zurück denke, wäre als vergleichbarer „Tatort“ vielleicht Weißwasser nicht gänzlich auszuschließen...
1 | icemouse | 12.02.2009 @ 23:01
Soooo, dann fang ich mal an:
Sehr gut beobachtet, noch besser recherchiert (alle Photos angeschaut ??) , cool wie immer...
2 | stesi | 12.02.2009 @ 23:22
besser jehts nicht.
3 | Uki | 12.02.2009 @ 23:48
Ja da gibts nich mehr viel zu zu sagen. Tadellos!!!
4 | Enteiser | 13.02.2009 @ 00:49
Nun ja.... den heutigen Pfiff finde ich irgendwie dünne! Kopf hoch Pfeiffer! Kannst ja nicht immer nen Volltreffer landen. Ich freue mich trotzdem schon auf deinen nächsten Pfiff.
5 | stesi | 13.02.2009 @ 01:49
haste ja kenne ahnung.
6 | willithefish | 13.02.2009 @ 07:44
sorry ein fehler von mir (gose-gosse)! ich hoffe man kann mir verzeihen !!! sport frei !!!!
7 | Fredi | 13.02.2009 @ 08:42
Mensch Enteiser! Mach doch mal nen Pfiff, Du Pf...e !
Bei solchen Meinungen kann man nur den Kopf schütteln.
8 | P.F.E.I.F.F.E.R | 13.02.2009 @ 09:19
@6:Natürlich!Es gibt ab und an Vorlagen, für die ist man einfach dankbar...
9 | 3liter | 13.02.2009 @ 09:34
"Danke, Bernd Nadebor". Ja, oder Rene Reinert. Und andere auch noch. Das ist schon einfach unglaublich, was diese Leute in am Eishockey in WSW für einen Narren gefressen haben. Von dem Geld, was da in den Eissport könnten die sich auch schöne Häuser bauen Autos kaufen, in den Urlaub fahren oder es einfach so verprassen. Ok, dafür machen sie Werbung. Den Werbeerfolg darf man aber getrost in Frage stellen, denn Sinn macht es aus unternehmerischer Sicht wohl kaum. Für mich sind das Spenden. Danke,
10 | Fuchs-Blau | 13.02.2009 @ 11:09
Das ist nicht ganz richtig;das sind Gelder die vor der Steuer sind!Und wenn ich sie versteuern muß dann kann ich sie auch einem guten "Zweck" zuführen.Achso und aus unternehmerischer Sicht macht keiner etwas ohne NUTZEN(Gewinn!)
11 | lehm | 13.02.2009 @ 11:27
und der Kommentar 10 ist einfach ohne jedes Hintergrundwissen in Zusammenhang mit einer einfachen Stammtischparole hingeschmiert. Sorry, aber genauso wie dreiliter es schreibt isses...
12 | Enteiser | 13.02.2009 @ 11:56
@5 und @7: Ich lese sehr gerne die Kolumne von unserem Pfeiffer. Ich finde es klasse, dass er sich die Arbeit immer wieder macht und auch mich persönlich damit begeistert. Jedoch finde ich den Pfiff diese Woche weniger gut gelungen als üblich. Er hat ja auch selbst die Messlatte so weit hoch gelegt..... Nicht mehr wollte ich mit meinem Beitrag sagen. Evtl. hätte ich meinen ersten Satz ein wenig anders formulieren sollen, aber ich habe noch Hoffnung, dass noch jemand den Wortwitz findet... ;-)
13 | Brian | 13.02.2009 @ 12:14
Hey ist doch völlig OK. Darf man denn etwa nicht mal einen Beitrag hier drin bewerten und seine Meinung haben. Sehe es ähnlich wie du.
14 | 3liter | 13.02.2009 @ 13:26
@9 Scheiß auf die paar Steuern. Nach Abzug bliebe immer noch genug übrig, keine Sorge. Jedoch stelle ich die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit in Frage. Ich mein, was sind das für Unternehmen ? spedition und Landschaftsbau. Die bekommen den Großteil ihre Aufträge sicher nciht aus dem Weißwasseraner Publikum ... und die Werbung ändert daran ... ziemlich genau ... nichts.
15 | Hoywoyfux | 13.02.2009 @ 14:04
Hallo Pfeiffer, wie recht Du mit allem doch hast ;-)))))
16 | Fuchs-Blau | 13.02.2009 @ 14:05
@11) 1. ist das keine Stammtischparole ,das ist nun mal so und 2.ist dies eine Spielbetriebs GmbH,wo die Betohnung auf GmbH liegt und nicht eventuell wie hier scheinbar so manch einer denkt VEREIN. Deswegen stelle ich auch die Arangemant der Geschäftsführer nicht in zweifel. Es ist nur eine Tatsache.
17 | Foxy1 | 13.02.2009 @ 17:46
@11 + 16 Ihr habt Sorgen Kopfschüttel Tssssssssssssssss :-)
18 | Opi | 14.02.2009 @ 13:03
@7 die größte Pfeiffe bist doch wohl Du selber, der letzte Pfiff war wieder gut geschrieben, aber wieso müssen denn alle damit einverstanden sein??? Ich denke Kritik darf ja wohl noch gestattet sein.Ich kann nur den Kopf über Dich schütteln.
» Die News ist älter als 14 Tage. Die Kommentarfunktion wurde deshalb deaktiviert.
Liebe Freunde des traditionsreichen und magen-/ darmgeplagten Weißwasseraner Eishockeys! Wenn das mal nicht in die Hose geht... Ausgerechnet vor dem „Wochenende der Wahrheit“ – dem wievielten in dieser Saison eigentlich – ist im sprichwörtlichen Sinne der Phrase die Kac.. am Dampfen. Denn nur wer die Frage, ob er etwa 35 Minuten ohne Toilettengang und/ oder Erbrechen durchhält, mit einem überzeugenden „Ja!“, beantwortet, kann aufgeboten werden. Im Ernst: Wenn sich die Jungs wie Preston, Gose oder Ryan unter der Woche nur zwischen Schlafzimmer und WC bewegen konnten, können sie selbst für den „Ja!“- Fall niemals im Vollbesitz ihrer Kräfte sein. Da sind dann die „Ungeschwächten“ gefragt, mal den einen oder anderen Schritt zusätzlich zu laufen. Denn nur mit Kampf bis zum letzten Blut-, Schweiß- oder D...pfifftropfen können wir die so dringend benötigten Punkte holen. Ich finde es gut, wenn der Trainer mit Sprüchen wie: „Im Falle von zwei Siegen sind wir nicht durch und bei zwei Niederlagen noch nicht weg vom Fenster.“, den Versuch unternimmt, etwas den Druck von der Mannschaft fern zu halten. Da aber auch die Psyche eine nicht unerhebliche Rolle spielt, wäre es schon fatal, wenn wir mit frisch gestähltem Selbstbewusstsein und zuletzt drei Siegen im Gepäck ausgerechnet an diesem Wochenende zumindest vorentscheidende „Federn“ lassen müssten. Schließlich wären wir im Falle von zwei Pleiten auch weg vom „Goseschen Rettungsplan“. Übrigens: Ob der Carsten trotz seiner Probleme „Gosse“ genannt werden möchte, wage ich mal zu bezweifeln- willithefish... ;-))
Als – wie immer – aufmerksamer Beobachter des ETC- Derbys gibt es für mich nicht die geringsten Ambitionen, die „Sachsenmeisterschaft der Abstiegsduelle“ verfolgen zu wollen. Meine Vorstellungen vor dem Match gegen die Eispiraten war, dass wir endlich den großen Befreiungsschlag landen. Denkste! Der Anfang war ja noch ganz lustig, als Andreas Friebel die ETC- Fans begrüßte und ausrief: „Und sollten wir uns wider Erwarten in dieser Saison doch noch einmal gegenüberstehen, dann werden wir alles dafür tun, die Dresdner Eislöwen in die Oberliga zu schicken.“ Das fand ich zwar recht vollmundig, aber solche „Ansagen“ gehören sicher dazu. Nur: Nach dem, was dann in den 60 Minuten zu erleben war, stelle ich mal die Behauptung auf, dass wir mit vergleichbaren Leistungen in der möglichen Abstiegsrunde wohl eher schlechte Karten hätten, ohne Bad Tölzer Hilfe zweitklassig zu bleiben. Die Mannschaft kann viel viel mehr – trotz Pest, Cholera oder flüssigem Heckauswurf!
„Wenn wir die Pre- Play- offs noch schaffen wollen, dann müssen wir über 60 Minuten konstant spielen.“, sagte bzw. forderte Thomas Popiesch auf der Pressekonferenz. Ich kann und mag es nicht mehr hören. Seit Wochen spielen wir konstant; nämlich unkonstant. Jungs: Warum nur kann man nicht über drei Drittel mal eine Linie (wenn man eine hat) durchhalten??? Am Ende waren es wieder mehr oder weniger Einzelaktionen (Valenti/ Klenner), die uns die drei Punkte retteten. An die Zitterei in den letzten fünf Minuten, ja noch in der Schlusssekunde, mag ich gar nicht mehr denken! Wirklich gefreut hat mich das schöne Tor von meinem vornamensvetternden Kapitän. Ich bin mir sicher, dass dieser Treffer auch für Sebastian eine Genugtuung war nach den zuweilen sehr harschen Kritiken.
Das anschließende Spiel in Schwenningen konnte ich dann weder direkt noch am Liveticker verfolgen. Dafür fand ich heraus, dass der Bayern- Videotext – anders als angekündigt – nicht jedes Tor via Pointstreak sofort einblendet. Nach dem freitäglichen 3:2 war ich doch überrascht, dass wir bei den (momentan wohl doch nicht so) Wilden Schwänen lange am Dreier gerochen und schließlich wenigstens gewonnen haben. Damit müssen wir – frei nach Carsten Gosdeck – nun aus den folgenden vier Spielen „bloß“ noch drei siegreich gestalten.
Um wenigstens ein paar Eindrücke vom Auftritt im Schwarzwald zu erhaschen, habe ich mir die im Forum eingestellten Bildergalerien „gegönnt“. Es muss ein wirklich bemerkenswertes Match gewesen sein. Zunächst hat sich wohl auf dem Eis nicht so viel zugetragen. Denn Fotos vom Spiel gibt es unter den insgesamt etwa 200 Bildern kaum. Dafür müssen die Zuschauer am Bauchenberg per Handschlag begrüßt und alle auf einen Schnappschuss gebeten worden sein. Wie anders ist zu erklären, dass vier Fünftel der Aufnahmen das Publikum zeigen. Aber auch da gab es eine Menge zu bestaunen, nämlich:
• Jede Menge schöne Frauen, z.B. habe ich die hier ausgewählt: KLICK
• Es waren ausdrucksstarke Spruchbänder zu bestaunen: KLICK
• Die Fans waren außer Rand und Band- z.B. die hier: KLICK oder die: KLICK.
• Zwei „geile Ärsche“ waren auch zu entdecken: KLICK
• Das muss die Stelle gewesen sein, wo sich unsere „KackaDus“ angesteckt haben: KLICK
• Das Spiel muss so stark gewesen sein, dass es selbst die Kinder hochgerissen hat: KLICK
• Das Verrückteste zum Schluss: Bei uns stand Martin Sekera im Tor... KLICK.
Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, für die, die sich die Galerien bisher nicht gönnten, das Beste auszuwählen... ;-))
Nicht das Beste, aber vom Feinsten war, was der Bad Tölzer Bürgermeister von sich gab. Nachzulesen ungefähr hier: KLICK MICH
Ohne Insider zu sein kann man erahnen, wie lange da ein Konflikt unter der Decke gärte. Denn es ist fast nicht vorstellbar, dass ein Stadtoberhaupt sein Aushängeschild in der Öffentlichkeit „einfach so“ schlachtet.* Und sollte es nach diesem Statement noch Leute geben, die die TEG retten wollen, wäre das für mich fast schon eine Sensation. Derweil ich hier die Tasten malträtiere, läuft in Tölz das angeblich letzte Rettungsgespräch. Wenn ihr den Text lest, kann das Schicksal des Profieishockeys bei den Buam schon entschieden sein. Bei allem Frust oder allem Bedauern darf man die Augen jedoch nicht davor verschließen, dass die Entwicklung bei den Löwen kein Einzelfall ist. Das schreibe ich nicht, weil ja auch in Leipzig der Baum brennt oder gerade erst Essen und Regensburg in Abwicklung begriffen sind. Wenn man sich Eins und Eins zusammenzählt, die „Notstandsmeldungen“ vom Sommer mit den Zuschauerzahlen und Aktivitäten auf dem Spieler- und Trainermarkt mal vergleicht, dann wundert mich nur, weshalb es gelingt, die Geldnöte regelmäßig so lange unter der Decke halten zu können. Das seit der Pressekonferenz in Regensburg bekannte „Kriegn ma scho hin“- Prinzip ist in Eishockey- Deutschland allgegenwärtig. Das Fass über läuft dann, wenn der letzte Mäzen, der immer die Löcher stopfen half, selbst pleite ist oder endlich den fehlenden Fassboden zur Kenntnis nimmt. Häufig viel zu lange dominiert der gute Glaube über das Wissenwollen von Tatsachen! Ich für meinen Teil schiele selten neidisch zur aufrüstungsbereiten Konkurrenz. In aller Regel überkommen mich ungute Gefühle. Da ich niemandem zu nahe treten will, erspare ich mir einfach Vereinsnamen und sage mal eher unbemerkt: Danke, Bernd Nadebor!!!
Und das hat diesmal nicht so viel mit Carsten Gosdeck zu tun, der ja ohnehin in aller Munde ist. Was war doch in der aktuellen EHN nachzulesen: Eine Augenweide wie sicher der 29- Jährige mit dem Puck umzugehen weiß.
Hoffentlich kann er das auch in Garmisch untermauern. Sicher nicht nur er hat da noch eine Rechnung offen. Möge der Sport siegen – und Weißwasser!!!
In diesem Sinne: Bleibt sauber! Und: Alles was recht ist!
Euer Sebastian Matthieu
* Wenn ich mal ein/zwei/drei Jahre zurück denke, wäre als vergleichbarer „Tatort“ vielleicht Weißwasser nicht gänzlich auszuschließen...