Füchse geben binnen 30 Sekunden 2:0-Führung aus der Hand und verlieren im Penaltyschießen.
Die Füchse schielten unter der Woche sicherlich auch mit einem Auge nach Bad Tölz, weil die Spitzenmannschaft der Liga am Rande der Insolvenz steht. Im Etat der laufenden Saison besteht ein Loch von rund 465 000 Euro, die Gesellschaften wollen mit 100 000 Euro helfen, der oder die entscheidenden Retter für diese Saison und die kommenden (da tut sich ein weiteres Loch auf) werden aber fieberhaft gesucht. Im Falle einer Tölzer Insolvenz wären die Füchse (wie auch Dresden und Crimmitschau) aller Abstiegssorgen ledig, die Füchse würden aller Wahrscheinlichkeit auf einen Pre-Playoff-Platz vorrücken. Die Füchse wollten sich aber offensichtlich an solchen Gedankenspielen nicht beteiligen, sondern mit einem Sieg an Riessersee vorbei aus eigener Kraft auf den angestrebten zehnten Platz vorrücken. Carsten Gosdeck, Preston Mizzi und Ryan MacDonald hatten sich wieder gesund gemeldet, Mike Sullivan blieb als überzähliger Ausländer zu Hause. In den beiden ersten Dritteln dominierten die Abwehrreihen. Nach ausgeglichener Anfangsphase hatten die Gastgeber durch Stanley (knapp vorbei) und Guidarelli (Puck knapp verpasst die ersten Chancen. Richtig gefährlich wurde es erst in Füchse-Überzahl – allerdings für die Füchse selbst. McPherson scheiterte nach einem Break an Goalie McDonald und dann konnte Rome Guidarelli nur auf Kosten einer Strafe stoppen. Straube und Rome mit einem Schuss in Überzahl von der blauen Linie hatten kurz vor Schluss die einzigen halbwegs guten Chancen für die Füchse.
Das Spiel änderte sich auch im zweiten Drittel wenig – alles wartete auf den ersten Fehler. Als Valenti den Puck im gegnerischen Drittel eroberte und auf Gosdeck ablegte, hatte der eine kleine Chance, schoss aber vorbei. Gefährlich für die Füchse wurde es nur in eigener Überzahl. Diesmal war McPherson einem Treffer nahe. Das Spiel insgesamt blieb aber äußerst chancenarm und von taktischer Disziplin geprägt, gefiel so sicherlich den Trainern, nicht aber den Zuschauern. Dann endlich fiel doch ein Tor, wenn auch nach vielen Diskussionen. Füchse-Stürmer Preston Mizzi hatte sich durchgesetzt, war von Riessersee_verteidiger im letzten Moment gefoult worden. Das Schiedsrichterkollektiv entschied auf Penalty und schickte den meckernden Brown für zehn Minuten auf die Strafbank. Kevin Young verwandelte den Penalty, wobei der Torwart beim Abwehrversuch das Tor verrückte. Früher hätte das Tor nicht gezählt, aber die Füchse hatten mit ihrem Einspruch in dieser Saison ja erst für die entsprechende Regeländerung gesorgt.
Das Schlussdrittel begann optimal für die Füchse. Oldie Masek traf auf Vorlage von Strauch zum 0:2. Danach verteidigten die Füchse wieder geschickt, bis es wieder gefährlich wurde – in eigener Überzahl. McPherson scheiterte noch mit einem Konter, aber gerade als die Füchse wieder vollzählig waren, gelang Schöbel der Anschlusstreffer. Zu allem Überfluss musste Valenti wenige Sekunden später auf die Strafbank und die Gastgeber benötigten nur zehn Sekunden Überzahl für den Ausgleich. Danach erkämpften sich die Füchse gegen die anstürmenden Riesserseer den einen Punkt, hatten durch Götz im Alleingang die Riesenchance zum 3:2. Bis zum Spielende und in der Verlängerung passierte nichts Entscheidendes mehr. Im Penaltyschießen. In der ersten Runde des Penaltyschießens trafen Mizzi und McPherson. Kink entschied das Spiel mit dem zehnten Penalty. (Von Titus Fischer und Frank Thümmler)
Die Füchse schielten unter der Woche sicherlich auch mit einem Auge nach Bad Tölz, weil die Spitzenmannschaft der Liga am Rande der Insolvenz steht. Im Etat der laufenden Saison besteht ein Loch von rund 465 000 Euro, die Gesellschaften wollen mit 100 000 Euro helfen, der oder die entscheidenden Retter für diese Saison und die kommenden (da tut sich ein weiteres Loch auf) werden aber fieberhaft gesucht. Im Falle einer Tölzer Insolvenz wären die Füchse (wie auch Dresden und Crimmitschau) aller Abstiegssorgen ledig, die Füchse würden aller Wahrscheinlichkeit auf einen Pre-Playoff-Platz vorrücken. Die Füchse wollten sich aber offensichtlich an solchen Gedankenspielen nicht beteiligen, sondern mit einem Sieg an Riessersee vorbei aus eigener Kraft auf den angestrebten zehnten Platz vorrücken. Carsten Gosdeck, Preston Mizzi und Ryan MacDonald hatten sich wieder gesund gemeldet, Mike Sullivan blieb als überzähliger Ausländer zu Hause. In den beiden ersten Dritteln dominierten die Abwehrreihen. Nach ausgeglichener Anfangsphase hatten die Gastgeber durch Stanley (knapp vorbei) und Guidarelli (Puck knapp verpasst die ersten Chancen. Richtig gefährlich wurde es erst in Füchse-Überzahl – allerdings für die Füchse selbst. McPherson scheiterte nach einem Break an Goalie McDonald und dann konnte Rome Guidarelli nur auf Kosten einer Strafe stoppen. Straube und Rome mit einem Schuss in Überzahl von der blauen Linie hatten kurz vor Schluss die einzigen halbwegs guten Chancen für die Füchse.
Das Spiel änderte sich auch im zweiten Drittel wenig – alles wartete auf den ersten Fehler. Als Valenti den Puck im gegnerischen Drittel eroberte und auf Gosdeck ablegte, hatte der eine kleine Chance, schoss aber vorbei. Gefährlich für die Füchse wurde es nur in eigener Überzahl. Diesmal war McPherson einem Treffer nahe. Das Spiel insgesamt blieb aber äußerst chancenarm und von taktischer Disziplin geprägt, gefiel so sicherlich den Trainern, nicht aber den Zuschauern. Dann endlich fiel doch ein Tor, wenn auch nach vielen Diskussionen. Füchse-Stürmer Preston Mizzi hatte sich durchgesetzt, war von Riessersee_verteidiger im letzten Moment gefoult worden. Das Schiedsrichterkollektiv entschied auf Penalty und schickte den meckernden Brown für zehn Minuten auf die Strafbank. Kevin Young verwandelte den Penalty, wobei der Torwart beim Abwehrversuch das Tor verrückte. Früher hätte das Tor nicht gezählt, aber die Füchse hatten mit ihrem Einspruch in dieser Saison ja erst für die entsprechende Regeländerung gesorgt.
Das Schlussdrittel begann optimal für die Füchse. Oldie Masek traf auf Vorlage von Strauch zum 0:2. Danach verteidigten die Füchse wieder geschickt, bis es wieder gefährlich wurde – in eigener Überzahl. McPherson scheiterte noch mit einem Konter, aber gerade als die Füchse wieder vollzählig waren, gelang Schöbel der Anschlusstreffer. Zu allem Überfluss musste Valenti wenige Sekunden später auf die Strafbank und die Gastgeber benötigten nur zehn Sekunden Überzahl für den Ausgleich. Danach erkämpften sich die Füchse gegen die anstürmenden Riesserseer den einen Punkt, hatten durch Götz im Alleingang die Riesenchance zum 3:2. Bis zum Spielende und in der Verlängerung passierte nichts Entscheidendes mehr. Im Penaltyschießen. In der ersten Runde des Penaltyschießens trafen Mizzi und McPherson. Kink entschied das Spiel mit dem zehnten Penalty.
(Von Titus Fischer und Frank Thümmler)
Quelle: Sächsische Zeitung vom 14.02.2009