Zwei Siege in 24 Stunden und dazu der Klassenerhalt: Die Lausitzer Füchse haben am Sonntagabend mit dem 4:2-Auswärtserfolg im prestigeträchtigen Sachsenderby bei den Eislöwen Dresden ein bemerkenswertes Wochenende gekrönt.
Entsprechend ausgelassen fiel der blau-gelbe Jubel aus. Neben dem Sieg gegen den Erzrivalen aus Dresden konnte der vorzeitige Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga gefeiert werden. Denn am Wochenende wurde bekannt, dass die Tölzer Löwen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt haben. Sie stehen damit als erster und einziger Absteiger fest (siehe „Hintergrund“). Abstiegssorgen müssen sich die Füchse also keine mehr machen. „Jetzt wollen wir uns eine möglichst gute Ausgangsposition für die Pre-Playoffs schaffen“, betonte Manager Ralf Hantschke. Angesichts des Aufwärtstrends ist sogar der direkte Einzug in das Playoff-Feld der besten sechs Teams möglich. In Dresden holten die Füchse den sechsten Sieg aus den letzten sieben Partien, nachdem am Samstag das Nachholspiel gegen die Landshut Cannibals 4:1 gewonnen wurde. Vor 4127 Zuschauern in der ausverkauften Freiberger Arena entwickelte sich das erwartet hitzige Derby. Sven Valenti (13. Minute) und Preston Mizzi mit zwei Treffern (20./32.) hatten den Gästen nach zwei Dritteln eine 3:1-Führung beschert. Als Dresden im letzten Drittel auf 2:3 verkürzte, drohte den Füchsen im zweiten Spiel innerhalb von 24 Stunden die Kraft auszugehen. Doch Kevin Young machte mit dem 4:2 in der 53. Minute allles klar. „Natürlich hat meiner Mannschaft etwas die Frische gefehlt. Dafür hat sie sehr diszipliniert gespielt“, sagte Trainer Thomas Popiesch. Wie schon gegen Landshut präsentierten sich die Füchse erneut in Überzahl sehr effektiv. Drei der vier Treffer fielen bei numerischer Überlegenheit. Einziger Wermutstropfen: Sven Valenti musste nach einem Check gegen den Kopf im zweiten Drittel verletzt das Eis verlassen. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.
Die drei Punkte am Samstag gegen Landshut verdienten sich die Füchse mit einer couragierten Offensiv-Leistung und eben einem starken Überzahlspiel. Die Treffer Nummer zwei und vier wurden bei numerischer Überlegenheit erzielt. Das erste Tor fiel ebenfalls noch im Powerplay, als ein Landshuter gerade von der Strafbank zurückgekehrt war. Und beim dritten Tor hatte der Schiri bereits den Arm gehoben und eine Strafe angezeigt. Bei soviel Effizienz ließ sich verschmerzen, dass Gäste-Coach Günter Oswald nach dem Spiel einen schlechten Verlierer abgab. „Weißwasser hat zwar viele große Spieler in seinen Reihen. Aber sie sind dennoch gut gefallen“, lästerte Oswald. Er kam immerhin zu dem Schluss, dass Weißwasser in dieser Form „ein Playoff-Kandidat“ sei. Wobei das natürlich noch andere Gründe hat. Dass Herr Oswald diesbezüglich nicht ganz in der Materie steckt, sei ihm verziehen. von Frank Noack
Entsprechend ausgelassen fiel der blau-gelbe Jubel aus. Neben dem Sieg gegen den Erzrivalen aus Dresden konnte der vorzeitige Klassenerhalt in der 2. Eishockey-Bundesliga gefeiert werden. Denn am Wochenende wurde bekannt, dass die Tölzer Löwen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt haben. Sie stehen damit als erster und einziger Absteiger fest (siehe „Hintergrund“). Abstiegssorgen müssen sich die Füchse also keine mehr machen. „Jetzt wollen wir uns eine möglichst gute Ausgangsposition für die Pre-Playoffs schaffen“, betonte Manager Ralf Hantschke. Angesichts des Aufwärtstrends ist sogar der direkte Einzug in das Playoff-Feld der besten sechs Teams möglich. In Dresden holten die Füchse den sechsten Sieg aus den letzten sieben Partien, nachdem am Samstag das Nachholspiel gegen die Landshut Cannibals 4:1 gewonnen wurde. Vor 4127 Zuschauern in der ausverkauften Freiberger Arena entwickelte sich das erwartet hitzige Derby. Sven Valenti (13. Minute) und Preston Mizzi mit zwei Treffern (20./32.) hatten den Gästen nach zwei Dritteln eine 3:1-Führung beschert. Als Dresden im letzten Drittel auf 2:3 verkürzte, drohte den Füchsen im zweiten Spiel innerhalb von 24 Stunden die Kraft auszugehen. Doch Kevin Young machte mit dem 4:2 in der 53. Minute allles klar. „Natürlich hat meiner Mannschaft etwas die Frische gefehlt. Dafür hat sie sehr diszipliniert gespielt“, sagte Trainer Thomas Popiesch. Wie schon gegen Landshut präsentierten sich die Füchse erneut in Überzahl sehr effektiv. Drei der vier Treffer fielen bei numerischer Überlegenheit. Einziger Wermutstropfen: Sven Valenti musste nach einem Check gegen den Kopf im zweiten Drittel verletzt das Eis verlassen. Er wurde sofort ins Krankenhaus gebracht.
Die drei Punkte am Samstag gegen Landshut verdienten sich die Füchse mit einer couragierten Offensiv-Leistung und eben einem starken Überzahlspiel. Die Treffer Nummer zwei und vier wurden bei numerischer Überlegenheit erzielt. Das erste Tor fiel ebenfalls noch im Powerplay, als ein Landshuter gerade von der Strafbank zurückgekehrt war. Und beim dritten Tor hatte der Schiri bereits den Arm gehoben und eine Strafe angezeigt. Bei soviel Effizienz ließ sich verschmerzen, dass Gäste-Coach Günter Oswald nach dem Spiel einen schlechten Verlierer abgab. „Weißwasser hat zwar viele große Spieler in seinen Reihen. Aber sie sind dennoch gut gefallen“, lästerte Oswald. Er kam immerhin zu dem Schluss, dass Weißwasser in dieser Form „ein Playoff-Kandidat“ sei. Wobei das natürlich noch andere Gründe hat. Dass Herr Oswald diesbezüglich nicht ganz in der Materie steckt, sei ihm verziehen.
von Frank Noack
Quelle: Lausitzer Rundschau Sportteil vom 23.02.09